Beginn Season 4 (^^)
The reason why I wanna spew creaky thoughts out
The reason why I wanna spew creaky thoughts out
Is because there is no other proof for existence
The future I supposedly got hold of
Has a conflict
between dignity and freedom
The reason why I wanna wipe crooked afterimages out
Is because I see my limitations in them
On the window of excessively self-consciousness
There is the last year´s calender with no dates on it
Delete and rewrite it!!!
Presence great enough to make me forget those ridiculous super-fantasies
Rewrite it for a dramatical revival!!!
Even a meaningless fancy is a motivation to form to you
Give me your whole body and soul!!!
Fayt sah verwirrt auf seine Beine aus Metall, die sich langsam schwarz zu verfärben begannen. ,,Was zum...?", stammelte er. ,,Mein Körper... Das fühlt sich richtig komisch an..." ,,Du Bastard!", schrie Scar und hob den kaum noch atmenden Kimbley am Kragen hoch. ,,Lasst mich euch eins sagen... Meine Spezialität sind Bomben... Fragt jemand anderen, wie man den Prozess umkehrt... Ich geh in Rente...", röchelte Kimbley und spuckte eine Unmenge Blut. ,,Noch ist Zeit... Ich habe den Absorbierungsprozess richtig langsam gemacht. Ich kann den Moment, in dem er gänzlich schwarz geworden ist und endlich in die Luft fliegt, kaum noch erwarten..." Seine Augen wurden glasig, seine Glieder erschlafften, er hörte auf zu atmen. ,,Grrr!", fauchte Scar und schmiss Kimbley Leiche zur Seite. ,,Das kann nicht sein...", begann Fayt, mit äußerster Panik in der Stimme. ,,Mein Körper..." Er machte einen Schritt rückwärts, und sofort verbogen sich seine nun vollkommen schwarzen Füße, so dass er zu Boden stürzte. ,,Das... Das kann einfach nicht sein...", keuchte er vom Boden her. ,,Beweg dich nicht, Fayton Elric.", sagte Scar und beugte sich zu ihm hinab. ,,Ich weiss zwar nicht, was mit deinem Körper geschieht, aber vielleicht kann ich helfen." Er hob seine rechte Hand. ,,Fass ihn besser nicht an, benarbter Mann aus Ishbal.", sagte jemand. Scar sah sich um und erblickte Lust, die grinsend in der Nähe stand. ,,Ein Homuncus!", fauchte Scar. ,,Homunculus...", wiederholte Fayt mit schwacher Stimme. ,,Deine rechte Hand kann nur zerstören.", erklärte Lust Scar. ,,Wenn Leonard hier wäre, könnte er seinen kleinen Bruder einfach in ein anderes Material mutieren und reparieren. Er könnte auch die Explosion verhindern. ,,Ihn in ein anderes... Material mutieren?", wiederholte Scar fragend. ,,Gehen wir.", sagte Lust zu ihm und nahm seine Hand in ihre Hände. Scar erschrak. ,,Du hast die Macht, den Ring der Alchemisten zu erschaffen.", sagte Lust. ,,Also bist du wirklich nicht die Frau von damals.", sagte Scar zu ihr und riss seine Hand los. ,,Sie hätte so etwas nie gesagt.
Roses Baby weinte immer noch. ,,Halt die Klappe... Stopp... Mach, dass es die Klappe hält!", stammelte Wrath, am ganzen Leib zitternd und ging auf sie zu. Rose tat einen Schritt zurück, blieb dann jedoch mit entschlossenem Blick stehen. ,,Le... on...", röchelte Rose unter größter Anstrengung. ,,Steh auf... Leon... steh... auf..." ,,Klappe!", rief Wrath erneut. ,,... und lauf!", brachte Rose hervor. Leon stutzte. ,,MACH, DASS ES STILL IST!!!", brüllte Wrath und stürmte mit erhobenem Speer auf Rose zu. ,,Leon!!!", schrie Rose verzweifelt. Leon sprang, stürmte vor und setzte zum Sprung auf Wrath an, der wenige Millimeter von Rose entfernt war, bereit zum Töten. Leon erwischte Wrath, stürzte mit ihm zu Boden und rang mit ihm um den Speer. ,,Rose, verschwinde von hier!", schrie Leon im Gerangel Rose an, die nickte und mehrere Schritte rückwärts machte. ,,Lass mich los! Lass mich los!", befahl Wrath. ,,Es reicht!", schrie Leon, entriss Wrath mit einem Ruck den Speer, klatschte in die Hände und berührte die Waffe, aus deren Klinge sofort eine zweizackige Waffe wurde, zwischen der Leon Wraths linke Hand zu Boden drückte. ,,Ich werde nicht zulassen, dass du mit meinem Arm Alchemie betreibst!", schrie er Wrath an. ,,Sein ruhig!", fauchte Wrath und griff mit seiner freien Hand nach der Waffe, um sich zu befreien. Leon klatschte erneut in die Hände, und sofort wurde aus der zweizackigen Klinge eine klebrige Substanz, in der sich beide Arme Wraths verfingen. ,,Könntest du jetzt bitte aufhören, mein kleiner Leonard?", bat Sloth, die wieder feste Form angenommen hatte, mit zuckersüsser Stimme. Erschrocken wirbelte Leon herum und sah zu ihr. ,,Komm in meine Arme.", sagte Sloth und streckte ihre Arme aus, bereit für eine Umarmung. Zögernd stand Leon auf und ging auf sie zu. ,,Leon, nicht!", rief Rose ängstlich. ,,Das beschäftigt mich jetzt schon viel zu lange.", sagte Leon, während er auf Sloth zuschritt. ,,Du siehst... zu sehr wie sie aus. Aber ich habe mich immer wieder dazu gezwungen, es zu verdrängen, wenn mir dieser Gedanke kam, immer und immer wieder. Doch nun kann ich nicht anders... An diesem Tag vor mehreren Jahren haben wir... haben wir dich erschaffen!" ,,Tse...", machte Sloth, und eine Sekunde später hatten sich ihre Hände zu Wasser verformt, das auf Leon zuschoss, bereit, ihn zu ertränken. ,,Leon!", rief Rose panisch. Blitzschnell klatschte Leon in die Hände und berührte die Wasserhände, die sofort zu Eis gefroren. ,,Dann bist du also unsere Sünde!", schrie Leon, mutierte seinen Auto-Mail-Arm zu einem Dolch und stürmte auf Sloth zu, die mehreren Hieben auswich, dann jedoch erwischt wurde, zu Wasser zerfiel und an anderer Stelle in einem pechschwarzen Kleid wieder auftauchte, auf ihrer Brust das Ouroboros-Zeichen - ein Dreieck, bestehend aus drei kleineren Dreiecken, umgeben von einem Höllenhund. ,,Ein Homunculus...", sagte Leon bitter. ,,Ihr habt also das Militär infiltriert... Aus welchem Grund?" ,,Nimm deine dreckigen Hände von ihr!", schrie Wrath, der sich wieder befreit hatte und nun auf Leon zurannte. Sloth nutzte Leons Schreckmoment, um ebenfalls einen neuen Angriff zu starten. Leon reagierte noch rechtzeitig und ließ mit Alchemie riesige, spitze Dornen von der Decke krachen, die die beiden Homunculi aufspießten. ,,Gehen wir, Rose.", sagte er zu Rose und ging mit ihr schnell weiter. ,,Du bist zu schwach.", sagte Lyra, die auf sie gewartet hatte. ,,Homunculi haben mehr als nur ein Leben. So wirst du sie nie ganz auslöschen können." Rose sah ängstlich drein. ,,Ist das nicht wundervoll?", rief Leon schnell und lächelte. ,,Deine Stimme... sie ist zurück." Rose stutzte. ,,Du hast Recht...", sagte sie und begann vor Freude zu weinen. ,,Deine Stimme und die des Babys haben mich gerettet.", sagte Leon. ,,Danke." Rose drückte ihr Baby fest an sich.
Tucker arbeitete an weiteren Silbertaschenuhren, während Archer ungeduldig im Keller auf und ab schritt. ,,Wir haben immer noch keine Nachricht von Kimbley! Und von Ihren Chimären auch nicht!", grummelte Archer. ,,Der Führer hat ebenfalls andere Befehle gegeben...", fügte Tucker mit seiner Flüsterstimme hinzu. ,,Braucht Kimbley denn wirklich so viel Zeit, nur um die Leiche des Metallalchemisten zu finden!?!", schrie Archer gereizt. ,,Kämpft er gegen Scar... Oder genießt er es, die Stadt zu zerstören?" Wütend schlug er gegen einen großen Käfig voll Chimären. ,,Ich kann nicht länger warten!" Die Tür zum Keller wurde aufgestoßen und Roy und Hawkeye, bewaffnet, betraten den Raum. ,,Hier verstecken Sie sich also, Archer.", sagte Roy und sah sich um. ,,Sie sind ziemlich unhöflich, Mustang.", entgegnete Archer. Tucker wollte die Silbertaschenuhr, die er bearbeitet hatte, zur Seite legen. ,,Schön stehen bleiben!", rief Hawkeye drohend und richtete ihren Revolver auf ihn. ,,Ähm...", stammelte Tucker und wandte sich mit erhobenen Händen zu ihr um. Beim Anblick Tuckers begann Hawkeye vor Entsetzen zu schießen. Kreischend sprang Tucker hinter einen der Käfige. ,,Was ist das?", rief Hawkeye verwirrt. ,,Wie grausam...", meinte Tucker und schaute hinter dem Käfig hervor. Hawkeye zielte erneut auf ihn. ,,Lieutenant! Beruhigen Sie sich.", befahl Roy ihr. ,,Das ist..." ,,In der Tat, das ist Maxwell Tucker, der Lebenssäheralchemist.", unterbrach Armstrong, der soeben den Keller betreten hatte, ihn. ,,Sie haben mich also verraten?", fragte Archer ihn. ,,Hmm... Bedeutet das, dass Sie es nicht gut finden, wie ich die Dinge handhabe?" ,,Ich kann mich nicht erinnern, dass ich Ihnen je wirklich gehorcht hätte.", sagte Armstrong. ,,Ich habe mich lediglich so sehr erniedrigt, um die illegalen Vorgänge im Militär studieren und ans Licht bringen zu können." ,,Nun, ich kann niemanden gebrauchen, der den Begriff "illegal" oder "bösartig" nicht richtig versteht.", seufzte Archer und schloss den Käfig hinter sich auf, in dem sich die Chimären befanden. ,,Tucker!", rief er Tucker zu, der erschrocken aufsprang. Tucker pfiff, und sofort schritten die Chimären fauchend auf Roy, Hawkeye und Armstrong zu und umzingelten sie. ,,Was erhoffen Sie sich, durch solch einen Unsinn zu erreichen?", fragte Roy aufgebracht Archer. ,,Genauso wie sie einst zum Held im Ishbal-Krieg wurden, werde ich heute einer werden.", sagte Archer, schritt mit Tucker zur Tür, und schloss sie hinter sich. Die Chimären stürzten sich auf die drei Soldaten.
Aufmerksam beobachtete Gluttony vom Fenster in Prides Schlafzimmer das Treiben draußen. ,,Hey, hey!", rief Gluttony Pride zu. Pride trat ans Fenster und sah, wie die Soldaten und die Panzer in Richtung Lior City aufbrachen. ,,Sie werden sterben... Sterben... Sie alle.", gackerte Gluttony vergnügt. Pride seufzte und sagte: ,,Können Möchtegern-Menschen die Tiefe ihrer Hingabe denn nicht verstehen?" Er sah zu Archer, der den Soldaten Befehle erteilte. ,,Na gut. Von mir aus können sie Scar töten... aber wenn sie zu Zutaten für den Ring der Alchemisten werden..." ,,Der Ring der Alchemisten? Kann der Benarbte ihn wirklich erschaffen?", fragte Gluttony. ,,Er wird nie in die Hände eines Menschen fallen, mit andere Worten: Er existiert nicht.", sagte Pride mit Blick auf die in der Ferne liegende Stadt Lior City.
,,Tut mir Leid, aber ich kann mich an nichts erinnern.", sagte Lust, während am Horizont langsam die Sonne aufging. ,,Ich habe auch nichts dergleichen erwartet.", sagte Scar und verband sich seine Wunde, während er zu Fayt sah, an dessen Körper sich die Schwärze immer weiter ausbreitete. ,,Du bist nicht das, was mein großer Bruder ins Leben zurückholen wollte. Du siehst nur so aus wie sie." ,,Wenn ich mit Hilfe des Ringes der Alchemisten ein Mensch werden würde, wäre ich dann nicht sie?", fragte Lust. ,,Nein.", widersprach Scar. ,,Und wieso nicht?", fragte Lust. ,,Die Toten kehren nicht ins Leben zurück.", antwortete Scar. Lust sah zu Boden, sah dann gleich darauf jedoch verwirrt auf, als sie sah, dass Scar seine rechte Hand auf Fayts Körper auflegte. ,,Was hast du vor?", fragte sie ihn und erschrak. ,,Nein, warte!" ,,Bleib, wo du bist!", rief Scar und hob das Medaillon, in dem sich Haare der Frau befanden, die Lust eigentlich hätte bekommen sollen. Lust blieb sofort stehen. ,,Sei ruhig und sieh zu.", sagte Scar, schob das Medaillon in eine der Klappen Fayts und legte seine rechte Hand erneut auf. Er konzentrierte sich, und sogleich begannen sein rechter Arm und Fayts Körper rot zu leuchten. Scars Arm riss ab, unter lauten Schmerzensschreien von Scar, und verschmolz mit Fayts Körper, der sofort mit demselben Tattoo verziert war, wie es der Arm gewesen war. Jede Menge Blut floss an Scars neuer Wunde herab. ,,Was hast du getan?", fragte Lust, ihre Augen zu Schlitzen verengt. Scar stand schwankend auf und sagte: ,,Dieser Arm... ist ein Geschenk meines großen Bruders an mich gewesen. Indem er sich selbst als Mutations-Zirkel missbrauchte, versiegelte er in sich selbst die verlorenen Leben des Volkes von Ishbal." ,,Um den Ring der Alchemisten in seinem Körper zu erschaffen...", sagte Lust. ,,Und dies wurde an dich weitergegeben... Dann..." Sie sah erschrocken zu Fayt hinab. ,,Komm ihm nicht zunahe.", sagte Scar zu ihr mit Blick auf die Klappe, in die er das Medaillon verstaut hatte. ,,Du kannst ihm nichts anhaben." ,,Bist du noch ganz bei Trost?", fuhr Lust ihn an. ,,Du hast wirklich vor, dieses Kind in den Ring der Alchemisten zu verwandeln?" Scar antwortete nicht, sondern ging los. Lust warf noch einen letzten Blick auf Fayt, dann folgte sie Scar. ,,Es bleibt keine Zeit mehr.", sagte dieser. ,,Wenn wir seinen Körper nicht in ein anderes Material mutieren, wird er explodieren." ,,Dann wir der Ring der Alchemisten nie erschaffen werden!", rief Lust aufgebracht. ,,Willst du also damit sagen, dass es dir egal ist, dass er ihn bekommen wird?" ,,Ich weiss nicht, ob es funktionieren wird.", sagte Scar. ,,Wenn es jedoch gelingt, wird der Ring den beiden Brüdern gehören. Sie können damit tun, was sie wollen." Lust zielte mit mehreren ihrer langen Nägel auf Scar. ,,Dies wird ein ziemliches Problem für mich geben, wenn die beiden ihn bekommen.", sagte sie. ,,Ich will den Ring der Alchemisten erschaffen. Den Körper dieses Kindes mutieren zu wollen... Hör auf mit diesem Unsinn..." ,,Wenn du mich jetzt tötest, wird dein Wunsch dann in Erfüllung gehen?", fragte Scar sie. Lust grummelte vernehmlich, während Scar unbeirrt weiterging. Sie wollte nach ihm ausholen, doch im selben Moment schossen ihr Dutzende Erinnerungen an Scars großen Bruder ins Gedächtnis zurück, Erinnerungen, in denen sie in seinen Armen lag. Sie stoppte. ,,Nun gut. Wenn du wirklich den echten Ring der Alchemisten erschaffen kannst, lasse ich dich gewähren.", seufzte sie und warf einen Blick zurück auf den am Boden liegenden Fayt. ,,Mich interessiert es schließlich nicht, was aus diesem Jungen wird." ,,Großer Bruder... Bitte halt ihn auf...", stöhnte Fayt mit äußerst schwacher Stimme.
Leon, Rose, Lyra und die restlichen Überlebenden Einwohner erreichten den Ausgang des Tunnels, der in der Wüste lag. ,,Von hier aus müssen wir weiter in eine weit von hier entfernte Stadt.", meinte Leon. ,,Sofort?", fragte Rose. ,,Regelt das unter euch.", sagte Leon. ,,Ich werde Scar schnappen. Er ist es, den das Militär will." ,,Wirst du Scar dem Militär übergeben?", fragte Lyra. ,,Sie werden den Bewohnern von Lior City vergeben, wenn ich ihnen Scar aushändige.", antwortete Leon und sah zu Boden. ,,Bitte nicht, Leon...", bat Rose ihn. ,,Das ist..." ,,Du solltest es doch am besten wissen.", sagte Leon zu ihr. Rose sah ihn eine Zeit an, dann verstand sie und seufzte traurig: ,,Gleichwertiger Tausch..." ,,Hmm... Vielleicht könnte ich ja irgendetwas tun...", meinte Leon nachdenklich. ,,Wenn ich dem Oberst von der Sekretärin des Führers erzähle... Dann... Ach, wie auch immer, ich schaff es schon irgendwie. Aber erwartet nicht zu viel. Verschwindet lieber von hier so schnell wie möglich, bevor das Militär erfährt, dass ihr entkommen seid." ,,Ja.", stimmte Lyra zu. ,,Schließlich war dies der ursprüngliche Plan: Uns nach und nach voneinander zu trennen und uns in verschiedenen Städten zu verstecken." ,,Ich zähle auf dich, Lyra.", sagte Leon zu ihr und wandte sich wieder an Rose. ,,Rose..." ,,Auf Wiedersehen, Leon.", sagte sie lächelnd zu ihm. ,,Jap...", sagte er, sah sie eine Weile an, und sagte dann: ,,Nein, lieber lebewohl, Rose." Er ging in Richtung Lior City davon.
Die Armee stand direkt vor Lior City und wartete auf die Wiederkehr des Spähers, den sie geschickt hatten, und der in eben diesem Moment zurückkehrte. ,,Es ist, als wäre die Stadt ausgestorben.", berichtete der Späher. ,,Hmm...", machte Archer nachdenklich. ,,Ob sie einen Überraschungsangriff planen?" ,,Da ist jemand!", rief plötzlich einer der Soldaten und deutete auf ein Dach, von dem etwas gefallen war. Archer nahm ein Fernglas und schaute dorthin. ,,Das ist... ein Nationaler Alchemist!", schrie er auf, als er sah, was da vom Dach gefallen war: Der tote Kimbley. Er s zum Dach auf und sah Scar, der dort oben stand. Scar rannte davon. ,,Das ist Scar!", schrie Archer. ,,Scar ist dort! Dieser Bastard! Um uns Angst einzujagen, hat er einen Nationalen Alchemisten umgebracht!" Er sah zu den Soldaten. ,,Die Panzer-Divisionen werden sofort die Stadt umzingeln! Alle anderen stürmen die Stadt und schnappen sich Scar!" Die Armee rückte mit lautem Kampfgeschrei aus.
Binnen Sekunden wimmelte es in der Stadt von bewaffneten Soldaten, die durch die Straßen rannten und Häuser stürmten, um nach Scar zu suchen. Vom Wassertank auf dem Dach eines Hauses beobachtete Lust das Treiben missmutig.
Scar rannte durch die Straßen der Stadt. Plötzlich landete Lust neben ihm und rannte mit ihm. ,,Die Armee sollte doch eigentlich nicht ausrücken...", sagte sie verwirrt. ,,Dann muss dies der Wille Gottes sein.", sagte Scar. Sie rannte an einer Gasse entlang, in der mehrere Soldaten standen. ,,Da ist wer!", rief ein Soldat und feuerte mit den anderen auf die verdutzte Lust. Scar sprang dazwischen und bekam die Schüsse, die für Lust bestimmt gewesen waren, ab und sank stöhnend zu Boden. Kurz sah Lust zu Scar. Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen, und Sekunden später hatte sie die Soldaten, die geschossen hatten, mit ihren Fingernägeln durchbohrt. Sie beugte sich zu Scar nieder und richtete ihn auf. ,,Was für ein Dummkopf du doch bist!", fuhr sie ihn an. ,,Davon wäre ich nicht gestorben..." ,,Ich wusste es, aber... mein Körper hat ganz von allein reagiert...", keuchte Scar.
Lust hatte Scar in eines der verfallenen Häuser gebracht, wo Scar gegen die Wand zu Boden sackte. ,,Du hast... mich geliebt?", fragte Lust erstaunt. ,,Nicht dich.", entgegnete Scar und sah zu Boden. ,,Ich hasste meinen großen Bruder. Er wandte sich von Ishbalas Lehren ab, studierte Alchemie... Und um mich am Leben zu erhalten, gab er mir seinen rechten Arm... Trotzdem konnte ich ihn nur hassen. Die Elric-Brüder hingegen leben zum Wohle des jeweiligen anderen." ,,Ja.", stimmte Lust mit leiser Stimme zu. ,,Der Ältere liebt den Jüngeren, der Jüngere liebt den Älteren...", fuhr Scar mit rasselnden Atemzügen fort, und seine Augen füllten sich mit Tränen. ,,Ich wollte meinem großen Bruder ebenfalls sagen... dass ich ihn liebe." ,,Deswegen... hast du mit dem jüngeren Elric-Bruder getan, was dein großer Bruder damals für dich getan hat?", fragte Lust. ,,Und nun geh.", sagte Scar und stand wieder auf. ,,Etwas Schreckliches wird sich in Kürze ereignen." Er verließ das Haus. ,,Wie ist dein wahrer Name?", fragte Lust ihn. ,,Ich erhielt meinen Namen von Gott.", sagte Scar. ,,Aber ich, der ich mich gegen Gott stellte, habe nun keinen Namen mehr." Scar schritt weiter. ,,Da ist Scar!", hörte Lust einen Soldaten rufen, gefolgt von mehreren Schüssen. ,,Lebewohl, Scar.", sagte Lust und machte sich auf, die Stadt zu verlassen.
Lust hatte Scar in eines der verfallenen Häuser gebracht, wo Scar gegen die Wand zu Boden sackte. ,,Du hast... mich geliebt?", fragte Lust erstaunt. ,,Nicht dich.", entgegnete Scar und sah zu Boden. ,,Ich hasste meinen großen Bruder. Er wandte sich von Ishbalas Lehren ab, studierte Alchemie... Und um mich am Leben zu erhalten, gab er mir seinen rechten Arm... Trotzdem konnte ich ihn nur hassen. Die Elric-Brüder hingegen leben zum Wohle des jeweiligen anderen." ,,Ja.", stimmte Lust mit leiser Stimme zu. ,,Der Ältere liebt den Jüngeren, der Jüngere liebt den Älteren...", fuhr Scar mit rasselnden Atemzügen fort, und seine Augen füllten sich mit Tränen. ,,Ich wollte meinem großen Bruder ebenfalls sagen... dass ich ihn liebe." ,,Deswegen... hast du mit dem jüngeren Elric-Bruder getan, was dein großer Bruder damals für dich getan hat?", fragte Lust. ,,Und nun geh.", sagte Scar und stand wieder auf. ,,Etwas Schreckliches wird sich in Kürze ereignen." Er verließ das Haus. ,,Wie ist dein wahrer Name?", fragte Lust ihn. ,,Ich erhielt meinen Namen von Gott.", sagte Scar. ,,Aber ich, der ich mich gegen Gott stellte, habe nun keinen Namen mehr." Scar schritt weiter. ,,Da ist Scar!", hörte Lust einen Soldaten rufen, gefolgt von mehreren Schüssen. ,,Lebewohl, Scar.", sagte Lust und machte sich auf, die Stadt zu verlassen.
Noch mehr Panzer und Soldaten rückten aus. ,,Halten Sie sie auf! Halten Sie sie auf!", schrie Leon, der die Stadt erreicht hatte, entsetzt Archer an. ,,Sie sind also am Leben...", murmelte Archer mit Blick auf Leon. ,,Die Bewohner von Lior City haben sich ergeben! Nur noch Scar ist übrig!", erklärte Leon. ,,Ergeben? Das glaube ich nicht.", erwiderte Archer. ,,Sie haben schließlich den Hochrotalchemisten getötet." ,,Das soll also Ihr Grund sein!?!", blaffte Leon ihn zornig an. ,,Der Krieg ist in vollem Gange.", sagte Archer mit verträumtem Blick in Richtung der Stadt. Leon packte ihn am Kragen und schrie: ,,Sie können von mir aus tun, was Sie wollen! Aber wegen Ihrem idiotischen Durst nach Anerkennung, werden Tausende von Soldaten, die rein gar nichts von dem wissen, was passieren wird..." ,,Scar ist gesichtet worden! Wir müssen sofort alle in die Stadt, um ihn nicht entkommen zu lassen!", erstatte ein Soldat Bericht bei Archer. ,,Sehr gut.", sagte Archer und stieß Leon zu Boden. ,,Stopp!", schrie Leon und sprang wieder auf. Mehrere Soldaten hielten ihn fest, während Archer und noch mehr Panzer und Soldaten auf die Stadt zustürmten. ,,Hey! Warten Sie!", brüllte Leon verzweifelt. ,,Nicht!"
Fayts Körper war nun fast gänzlich schwarz. ,,Gro... ß... e... r... Br... Bru... d... e... r...", brachte Fayt mit so schwacher Stimme wie nie zuvor hervor.
Scar torkelte blind durch die Stadt, die vielen Wunden, die er erlitten hatte, und das viele Blut, was er verloren hatte, ihm die Sicht benebelnd. ,,Indem man Schmerzen zufügt, kann man nie wieder schlafen...", keuchte er. ,,Aber nun brauche ich mich darum nicht mehr länger zu sorgen. Nun werde ich mich nie wieder nach Schlaf sehnen..." Er tat noch ein paar Schritte, dann sank er auf einer der Linie des Mutations-Zirkels, der Lior City durchzog, zu Boden. Er begann rot zu leuchten, und binnen Sekunden breitete sich dieses rote Leuchten über den gesamten Mutations-Zirkel aus. ,,Großer Bruder...", sprach Scar mit letzter Kraft und schloss dann für immer seine Augen.
Das Tattoo, das nun Fayts gesamten Körper überzog, begann so rot zu leuchten wie der Mutations-Zirkel und Scar. ,,NEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!", schrie Fayt voller Panik.
Das Licht des Mutations-Zirkels breitete sich über ganz Lior City aus und verschluckte die in Panik davonlaufenden Soldaten, keiner von ihnen entkommend.
Lust beobachtete das Schauspiel aus der Ferne her seufzend.
Pride sah vom Fenster seines Zimmers her zur Stadt, während Gluttony vor Freude keckerte.
Lyra, Rose und die anderen Bewohner starrten wie gebannt auf das Licht.
,,Was ist das?!?", schrie Archer, auf den das rote Licht nun zu kam, entsetzt. Er versuchte zu flüchten, wurde aber von dem Licht getroffen.
,,Oberst!", rief einer der Soldaten, die mit Leon zurückgeblieben waren, und stürmte mit mehreren anderen los, um zu versuchen, Archer zu helfen. ,,IHR IDIOTEN!!!", brüllte Leon, klatschte in die Hände und berührte den Boden, und erschuf einen Wall aus Sand, der die Soldaten aufhielt.
Armstrong, der sich während des Kampfes gegen die Chimären mal wieder sein Hemd vom Leib gerissen hatte, packte eine der Kreaturen, wirbelte sie herum und schmiss sie gegen eine Wand. Armstrong verbrannte die restlichen mit einem leichten Fingerschnippen. Just in diesem Moment wurde die Tür zum Keller aufgestoßen, und Havoc, Fury, Farman und Breda stürmten herein. Fury kreischte beim Anblick der toten Chimären entsetzt auf. ,,Sind Sie Drei in Ordnung?", fragte er Roy, Armstrong und Hawkeye besorgt. ,,Ja... Gerade so...", antwortete Roy. ,,Ist Oberst Archer wirklich mit den Truppen losgezogen?", fragte Hawkeye beunruhigt. ,,Ja...", antwortete Fury. ,,Da geht etwas ziemlich Seltsames vor sich..." ,,Lior City ist von einem blutroten Licht umhüllt.", erklärte Farman. ,,Und wir können keinen Kontakt zu den Truppen herstellen.", fügte Breda hinzu. Roy seufzte niedergeschlagen.
Entsetzt starrte Leon auf die Stelle, wo einst Lior City gestanden hatte: Nichts als Wüstensand war von der Stadt übrig, nachdem das rote Licht verschwunden war. ,,Was zum Teufel... ist hier passiert?", fragte einer der Soldaten, die mit Leon zurückgeblieben waren, zitternd. ,,Bringen Sie all die Überlebenden hierher, schnell.", befahl Leon ihm. ,,Ja, Sir!", sagte der Soldat und sprang auf. Leon rannte los und sah sich nach eventuellen Überlebenden um. ,,Scar!", rief er laut. Keine Antwort. Er sah sich weiter um und bemerkte schließlich, dass in der Ferne etwas unter dem Wüstensand begraben lag. Schnell rannte Leon darauf zu und begann zu graben. Er stutzte, als er Fayts Kopf darunter sah. ,,Fayt?", fragte er verwirrt. ,,Großer Bruder?", fragte Fayt unsicher, erschrak dann jedoch und sprang auf. ,,Komm mir nicht zunahe!", rief er und ging mehrere Schritte rückwärts. ,,Ich werde jeden Moment explodieren." Doch dann stutzte, als er bemerkte, dass sein Körper wieder vollkommen normal war, die Schwärze ganz verschwunden. ,,Fayt? Warum bist du hier?", fragte Leon ihn. ,,Hä? Ich bin wieder normal?", sagte Fayt verdattert, dann rief er freudig: ,,Großer Bruder, ich bin wieder normal! Mein Körper ist wieder normal!" ,,Hä?!?", machte Leon verwirrt und besah sich Fayts Metallkörper genau. ,,Irgendwie verstehe ich nicht, was du meinst..." ,,Oh, ich verstehe, was du meinst...", sagte Fayt, räusperte sich und erzählte: ,,Ich war von Kimbley zu eine Bombe gemacht worden, aber Scar sagte, ich könnte gerettet werden, wenn ich in etwas anderes verwandelt werden würde." Leon erschrak. ,,Fayt, öffne deine Brustklappe.", sagte er zu ihm. ,,Äh...", begann Fayt verdutzt. ,,Ist egal, mach sie auf.", sagte Leon unwirsch. Fayt klappte sie auf, und etwas rot Leuchtendes kam darin zum Vorschein, das mit Fayts Rüstung verbunden war. Leon erstarrte vor Entsetzen. ,,Großer Bruder... Was ist das?", fragte Fayt beunruhigt. ,,Fayt...", begann Leon und schluckte. ,,Gerade eben wurde der Mutations-Zirkel aktiviert..." Fayt erstarrte ebenfalls. ,,Scar hat den Ring der Alchemisten erschaffen.", sagte Leon mit starrem Blick auf das rot leuchtende Objekt in Fayts Innerem. ,,Nicht in seinem Körper, sondern..." ,,Genau, Kleiner.", sagte Lust, die dazugekommen war. Leon wirbelte herum und ging in Kampfstellung. ,,Jüngerer Elric-Bruder, du bist zum Ring der Alchemisten mutiert worden.", fuhr sie unbeirrt fort. ,,Ich... bin... der Ring der Alchemisten?", wiederholte Fayt mit heiserer Stimme. ,,Was hat das zu bedeuten?", fuhr Leon sie an. ,,Warum hat er das getan?!?" ,,Geht einfach.", sagte Lust. ,,Sobald wir euch anfangen zu jagen, wird sich alles in Bewegung setzen." ,,Bist du nicht auch hinter dem Ring her?", fragte Leon und stellte sich schützend vor Fayt auf. Lust antwortete nicht, sondern sah einfach nur weiter Fayt an, der das Medaillon hervorholte, das Scar ihm zugesteckt hatte, und das der Grund war, warum Lust sie nicht angriff. Sie wandte sich um und schritt von Dannen. Leon sah erneut zu dem leuchtend Objekt in Fayts Innerem. ,,Großer Bruder... Ich...", stammelte Fayt ängstlich. ,,Fayt...", murmelte Leon, nicht minder ängstlich über das, was ihnen nun bevorstand: Eine ewige Verfolgung der Homunculi... Kämpfe auf Leben und Tod...
Vorschau Kapitel 43: Flucht des Militärhundes: ,,Tut uns Leid, Oberst, aber wir kehren nach Hause zurück."
Vorschau Kapitel 43: Flucht des Militärhundes: ,,Tut uns Leid, Oberst, aber wir kehren nach Hause zurück."
