,,Humankind cannot gain anything without first giving something in return.
To obtain, something of equal value must be lost.
That is Alchemy´s first law of Equivalent Trade.
Some people believe that it´s the one and only truth of the world." (Auszug: Buch der Alchemie)
Leicht verstimmt schritt Kimbley auf den am Boden liegenden Fayt zu, der Martel immer noch schützend in den Armen hielt. ,,Oh Mann, und da dachte ich schon, ich könnte eine schöne Explosion mit herumfliegenden Schlangenstückchen genießen..." Er trat Fayt von Martel weg. ,,... aber du musstest mir ja unbedingt in die Quere kommen." Er wollte Martel packen, doch Fayt stand schnell auf. ,,Lassen Sie Ihre Hände von Martel!", befahl er Kimbley. ,,Mit "Martel" meinst du doch nicht etwa diese Schlange hier, oder?", fragte Kimbley belustigt. ,,Martel ist ein menschliches Wesen!", rief Fayt. ,,Nun, das glaube ich eher weniger.", widersprach Kimbley. ,,Sie ist eine Chimära. Und dies sind keine menschlichen Wesen. Und du auch nicht." ,,Gehen Sie weg von Martel!", schrie Fayt, stürmte auf Kimbley zu und holte mit seinen Fäusten nach ihm aus. Kimbley versuchte auszuweichen, bekam aber immer wieder Schläge ab. ,,Ich werde Ihnen keine Chance zum Mutieren geben!", rief Fayt. Martel kam langsam wieder zu sich. ,,Fayt...", keuchte sie. Kimbley kam ins Stolpern. ,,Jetzt!", rief Fayt, zückte ein Stück Kreide und malte blitzschnell einen Mutations-Zirkel auf den Boden, auf den er seine Hände legte. Mehrere Blöcke aus Steine schossen aus dem Boden, denen Kimbley gerade noch ausweichen konnte. Er grinste. ,,Danke, dass du mir Zutaten für meine nächste Bombe gegeben hast...", lachte er, klatschte in die Hände und berührte die Blöcke. Fayt berührte noch einmal den Mutations-Zirkel, und sofort wurde Kimbley in einem Block aus Stein gefangen. Er versuchte zu entkommen, aber die Bombe, die er mit seiner Alchemie gezündet hatte, explodierte und riss ihn mit sich. ,,Ist es vorbei?", fragte Martel und schritt zu Fayt. Eine der Wände des Blockes flog in die Luft, und Kimbley kroch schwer verletzt daraus hervor. Schritte waren von Fern zu hören. ,,Martel!", rief Fayt Martel zu. Sie nickte und versteckte sich. ,,Kleiner Scheißkerl...", keuchte Kimbley vom Boden her. Mehrere Soldaten, angeführt von Roy, kamen in den Hof geeilt. ,,Oberst...", begann Fayt. ,,Fayt und sein großer Bruder stehen unter meinem direkten Befehl.", sagte Roy zornig zu Kimbley. ,,Wenn Sie sich beschweren wollen, schreiben Sie mir einen Brief und schicken Sie ihn mir. Ich habe nämlich nicht die Absicht, zu lange in Ihrer Nähe zu sein, da mir ansonsten schlecht werden könnte." ,,Irgendwann jag ich diese Rüstung schon noch in die Luft.", grummelte Kimbley, während Roy mit Fayt und den Soldaten wieder zurück ging.
,,Sie wollen an die Front?!?", rief General Peacecraft, der im Büro des Führers stand, erschrocken. ,,Ich darf nicht zulassen, dass Lior City zu einem weiteren Ishbal wird.", erklärte Führer King Bradley. ,,Wir müssen dem Ganzen schnell ein Ende bereiten, mit so wenig Toten wie möglich." ,,N-Natürlich, aber...", begann General Peacecraft stotternd. ,,Ich würde gerne, dass Sie hier als Lieutenant Führer agieren, solange ich abwesend bin.", sprach King Bradley weiter. ,,I-Ich, Sir?", rief General Peacecraft erschrocken. ,,Ich zähle auf Sie.", sagte King Bradley. ,,Ja, Sir!", rief General Peacecraft. Er verließ zusammen mit Sloth das Büro. ,,Lieutenant Führer, Lieutenant Führer!", rief Lieutenant Führer Peacecraft begeistert, erstarrte jedoch, als King Bradley ins Büro zurückkehrte und sagte: ,,Und schicken Sie bitte jemanden zu meiner Frau und meinem Adoptivsohn. Ich will nicht, dass die beiden sich während meiner Abwesenheit zu einsam fühlen." ,,Ja...", sagte Lieutenant Führer Peacecraft kleinlaut. King Bradley verließ das Büro wieder und schritt mit Sloth den Flur entlang. ,,Eine weitere Stadt wird zum Wohle desjenigen, der nach dem Ring der Alchemisten sucht, zerstört werden.", seufzte King Bradley, während der Homunculus Wrath kichernd hinter ihnen her schlich.
Leon stürmte durch die Gassen Lior Citys auf der Flucht vor Scar, der mit seiner rechten Hand eine Häuserwand einstürzen ließ, so dass Leon der Weg versperrt wurde. ,,Wenn du den ganzen Weg hierher gemacht hast, musst du wissen, hinter was ich her bin.", sagte Scar und nahm sich seine Sonnenbrille ab. ,,Ja, du planst etwas so Dummes wie den Ring der Alchemisten herzustellen, richtig?", fragte Leon. ,,Ich werde nicht zulassen, dass du mir in die Quere kommst.", sagte Scar.
,,Der Ring der Alchemisten...", murmelte Lust, die Leon und Scar von einem Dach aus beobachtete.
,,Es gibt da etwas, was ich dich schon lange fragen wollte.", sagte Leon. ,,Vor vier Jahren gab es in Central City eine Chimära, die einem Hund ähnelte..." ,,Ich habe sie hinauf in den Himmel zu Gott geschickt.", unterbrach Scar ihn. ,,Warum hast du das getan?!?", schrie Leon. ,,Was hättest du denn für sie getan?", fragte Scar im Gegenzug. ,,Du kannst nicht so einfach über das Leben anderer entscheiden!", schrie Leon. ,,Ist das alles, was du zu sagen hast?", fragte Scar. ,,Willst du Rose und die anderen Menschen dieser Stadt auch mit deiner perversen Logik umbringen?", fragte Leon. ,,Du kennst Rose?", fragte Scar verwundert, stürmte dann aber mit erhobener rechter Hand auf Leon zu, der in die Hände klatschte und seinen Auto-Mail-Arm zu einem Dolch werden ließ. ,,Ich werde dich schon noch zur Besinnung bringen!", brüllte Leon und stürmte vor. Scar packte mit der linken Hand Leons Dolch und fasste mit der rechten Hand die Perücke, die Leon jedoch vom Kopf fiel, so dass er sich aus Scars Griff befreien konnte und erneut zum Angriff ansetzen konnte. Scar packte den Dolch mit seiner rechten Hand und wollte ihn mit Hilfe des Tattoos auf seinem Arm zerstören, doch nichts dergleichen geschah. Leon befreite sich erneut, schlug ihm ins Gesicht und trat mit seinem Metallbein nach, das Scar packte und mit seiner rechten Hand zerstören wollte. Doch Leon klatschte in die Hände und berührte das Bein, kurz bevor Scar seine zerstörerische Alchemie einsetzte. Wieder blieb Leon unverletzt. ,,Was geht hier vor?", fragte Scar verwirrt. ,,Du verstehst es nicht, obwohl du doch ein Alchemist bist?", spottete Leon. ,,Du glaubst, ich bin ein Alchemist?", schrie Scar erzürnt. ,,Die drei Schritte der Alchemie sind "Verstehen", "Zersetzen", und "Neuanordnung".", sagte Leon. ,,Du hast unbewusst herausgefunden, wie du mit deiner Hand Fleisch und Metall zersetzen kannst, und du hast diese Methode verfeinert, so dass du diese beiden Elemente zerstören kannst. Deswegen hab ich meine Auto-Mails in etwas anderes mutiert, das weder aus Metall noch aus Fleisch besteht." ,,Das geht hier also vor...", raunzte Scar. ,,Aber wenn ich das tue, gehen die Auto-Mails nach einer Zeit kaputt, also muss ich dich schnell erledigen!", rief Leon, stürmte ein weiteres Mal auf Scar zu und holte mit seinem Auto-Mail-Dolch immer wieder nach Scar aus, der mit Mühe den Angriffen auswich. Leon klatschte in die Hände und berührte eine Hauswand, aus der ein Steinblock schoss, gegen den Scar beim Ausweichen prallte, so dass er ins Stolpern kam. Leon verpasste Scar einen weiteren Tritt ins Gesicht, der ihn gegen eine Haustürbeförderte, an der er zu Boden hinab sank. Leon verpasste ihm noch mehr Schläge ins Gesicht. ,,Du Idiot!", schrie er und hob ihn mit seiner rechten Hand am Kragen hoch. ,,Die Leben der Bevölkerung einer gesamten Stadt zu opfern, nur um den Ring der Alchemisten herzustellen, wird dich zu demjenigen machen, an dem sich die Menschen rächen wollen!" Scar packte Leons Arm mit seiner rechten Hand. ,,Hast du vergessen? Ich kann Fleisch zerstören.", sagte er. Leon holte mit seinem Dolch aus, doch zwei lange Fingernägel spießten ihn auf. Verdutzt sahen sich Leon und Scar um und erblickten Lust, die mit ihren Fingernägeln Leons Auto-Mail-Dolch aufgespießt hatte, und Gluttony. ,,Die Homunculi!", rief Leon erschrocken. ,,Du kannst mich Lust nennen.", sagte Lust vergnügt. ,,Ich heiße Gluttony!", rief Gluttony grinsend. ,,Weißt du, warum wir dir unsere Namen nennen, Metalljunge?", fragte Lust Leon. ,,Ja. Es bedeutet, dass wir uns nicht noch einmal sehen werden, richtig?", sagte Leon, befreite sich von Lusts Fingernägeln, klatschte in die Hände und berührte die Wand. Mehrere Rohre brachen und ergossen brütend heißen Wasserdampf über die beiden Homunculi. Mehrere Momente blieben die beiden, bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, liegen, dann standen sie wieder grinsend auf, vollkommen unverletzt. ,,Oooh, das hat aber gebrannt.", gackerte Gluttony. ,,So wirst du uns nicht töten können, nicht so wie du es mit Greed gemacht hast.", sagte Lust. Leon ging in Kampfstellung, doch Scar trat vor ihn. ,,Wir versuchen dich zu beschützen, Benarbter aus Ishbal.", erklärte Lust ihm. ,,Ich bin euer Gegner.", korrigierte Scar sie. ,,Wenn du den Ring der Alchemisten herstellen kannst, werden wir dich auf jeden Fall beschützen.", sagte Lust. ,,Wir werden auch nicht zulassen, dass der Metalljunge uns aufhält." ,,Bringt das hier Erinnerungen zurück?", fragte Scar und holte ein Medaillon aus seinem Umhang hervor. ,,Es ist etwas, das du damals meinem großen Bruder gegeben hast." ,,Was redest du da?", fragte Lust verwirrt. ,,Erinner dich gefälligst!", schrie Scar und kam mit dem Medaillon auf sie zu. Lust erstarrte, und im nächsten Moment sah sie sich erneut in den Armen des Mannes mit dunkler Hautfarbe und roten Augen, der um sie weinte. Sie begann haltlos zu zucken. ,,Lust?", fragte Gluttony beunruhigt. Lust sank bewusstlos zu Boden. ,,Lust!", rief Gluttony erschrocken, fing sie auf und hievte sie sich auf die Schulter. ,,Ich hasse euch! Euch alle!", rief Gluttony, kletterte eine Wand hinauf, bis sich hindurch und verschwand mit Lust in den Haus. ,,Was weißt du über diesen Homunculus namens Lust?", fragte Leon Scar. ,,Nichts, was mit dir zu tun hätte!", rief Scar. Leon ging in Kampfstellung. ,,Wartet!", rief jemand. Die beiden wirbelten herum und erblickten Rose, die ängstlich dastand, und Lyra, die einstige Schülerin der toten Dante, die sie begleitete. ,,Rose... und Lyra auch?", rief Leon verdattert. ,,"Bitte, hör, was er zu sagen hat, Leon". Ich denke, das möchte Rose dir jetzt sagen.", sagte Lyra. ,,Rose... du kannst nicht sprechen?", fragte Leon besorgt Rose. Sie nickte.
Es war an einem sonnigen Tag gewesen, als Scars Bruder und eine Frau, die Lust zum Verwechseln ähnlich gewesen war, auf einem Hügel in der Nähe Ishbals gestanden hatten, sie in seinen Armen. ,,Nimm das hier als Erinnerungsstück, damit du dich auch noch an mich erinnerst, wenn ich nicht mehr da bin.", hatte die Frau zu Scars großem Bruder gesagt und ihm ein Medaillon gereicht. Scar hatte sie aus der Ferne her traurig beobachtet...
Es war an einem sonnigen Tag gewesen, als Scars Bruder und eine Frau, die Lust zum Verwechseln ähnlich gewesen war, auf einem Hügel in der Nähe Ishbals gestanden hatten, sie in seinen Armen. ,,Nimm das hier als Erinnerungsstück, damit du dich auch noch an mich erinnerst, wenn ich nicht mehr da bin.", hatte die Frau zu Scars großem Bruder gesagt und ihm ein Medaillon gereicht. Scar hatte sie aus der Ferne her traurig beobachtet...
,,Damals, als Ishbal noch ein friedliches Land war, hatte ich einen großen Bruder.", erzählte Scar. ,,Er war ein intelligenter, respektabler Mann, auf den ich stolz war. Mein großer Bruder hatte eine wunderschöne Geliebte. Sie hattten vor zu heiraten. Doch sie starb an einer Krankheit, und war viel zu früh an unseren Gott Ishbala übergegeben worden."
Nach dem Tod seiner Geliebten, war Scars Bruder vollkommen in Büchern versunken und hatte sich selbst dabei vergessen.
,,Großer Bruder, was machst du da?", hatte Scar in eines Abends in seinem Arbeitszimmer gefragt. ,,Die Große Kunst.", hatte sein Bruder gesagt. ,,Es ist eine geheimnisvolle Technik, die alles wiedererschaffen kann." ,,Aber die Große Kunst soll doch die Wurzel allen Übels aus Central City sein, die man "Alchemie" nennt.", hatte Scar erschrocken gesagt. ,,Bei der Großen Kunst soll es auch eine Technik geben, die Tote wiederbeleben kann.", hatte Scars Bruder gesagt.
Schließlich hatte Scars großer Bruder in seinem Haus vor der Leiche seiner Geliebten gestanden, die auf einem Mutations-Zirkel gelegen hatte.
Schließlich hatte Scars großer Bruder in seinem Haus vor der Leiche seiner Geliebten gestanden, die auf einem Mutations-Zirkel gelegen hatte.
Als Scar gegen die Haustür getrommelt hatte, war die Mutation bereits vollendet, und Scars Bruder war aus dem Haus getreten, blutüberströmt und ein Bündel aus Nerven, Muskeln, Sehnen und Fleisch auf dem Mutations-Zirkel liegend...
,,Um seine Geliebte wiederzubeleben, wandte sich mein Bruder gegen die Lehren Ishbals.", erzählte Scar. ,,Und selbst nachdem er dadurch ein Stück von seinem Körper verloren hatte... kehrte sie nicht ins Leben zurück." Er sah auf das Medaillon in seinen Händen, das der Geliebten von Scars Bruder einst gehört hatte. ,,Mein großer Bruder wurde verbannt, da die Große Kunst in Ishbal verboten war." Er seufzte und sah sich in dem Haus um, in das Lyra mit ihm, Rose und Leon gegangen war. ,,Aber hat mein großer Bruder es doch geschafft? Diese Frau namens Lust..." ,,Weißt du, wie ein Homunculus geboren wird?", fragte Leon ihn. ,,Wenn jemand an einer Menschlichen Mutation scheitert, ist das Ergebnis ein Homunculus." ,,Das erinnert mich an etwas, das Dante gesagt hat.", sagte Lyra. ,,Sie sagte mir, dass sie einst an einer Menschlichen Mutation gescheitert sei und einen Homunculus erschaffen hatte." ,,Dieser Homunculus war wahrscheinlich Greed.", vermutete Leon. ,,Ich schätze, dass jemand Homunculi wie Lust oder Envy sammelt und ihnen mehrere Leben gibt, um sie befehligen zu können." ,,Dann war es mein Bruder, der Lust erschaffen hat.", seufzte Scar. ,,Sie hat keine Seele. Sie ist nur ein Monster, das wie die Geliebte deines großen Bruders aussieht.", sagte Leon und nahm ihm das Medaillon ab. ,,Lust hasst dieses Erinnerungsstück. Homunculus haben eine Schwäche gegenüber Teile ihres einstigen Körpers." Er öffnete das Medaillon, in dem sich mehrere Bündel Haare der Geliebten von Scars großem Bruder befanden. Scar sah traurig zu Boden, dann fuhr er fort: ,,Bald nachdem mein großer Bruder Ishbal verlassen musste, wurden wir angegriffen. Wir waren erzürnt von dem plötzlichen Angriff, und schlugen zurück. Und dann begann der lange, ermüdende Krieg."
Scars Bruder war nach Ishbal zurückgehrt. ,,Ich habe herausgefunden, wie man den Ring der Alchemisten erschafft!", hatte er den versammelten Einwohnern Ishbals erklärt. ,,Großer Bruder!", hatte Scar erschrocken gerufen. ,,Mit dieser Macht kann ich Ishbal retten.", hatte Scars Brudrer gesagt...
,,Weil wir des Kämpfens überdrüssig waren, beschwerte sich niemand gegen die Rückkehr meines großen Bruders.", sagte Scar. ,,Jedoch beendete mein Bruder die Forschungen schon bald wieder, als er das Geheimnis fast ganz ergründet hatte. Jetzt verstehe ich natürlich, warum er dies tat." ,,Im Camp in der Nähe der Stadt Kisshuas hat mir ein verbannter Ishbaler erzählt, dass man selbst mit der Großen Kunst eine große Anzahl an Menschenopfern braucht.", sagte Leon. ,,Das stimmt.", stimmte Scar zu. ,,Es bedarf des Todes einer gesamten Stadt, oder sogar einer gesammten Rasse." Er sah auf seinen rechten Arm. ,,Der Schmerz, der Hass, die Wut die durch diese Tode entsteht... Wenn sie eins werden, entsteht der Ring der Alchemisten. Der Ring der Alchemisten hätte Ishbal retten können. Doch dafür hätte Ishbal zerstört werden müssen."
Scar, der Anführer Ishbals, Scars Bruder und mehrere andere Flüchtlinge aus Ishbal waren durch die Wüste marschiert, als es mehrere Explosionen gegeben hatte, die die Flüchtlinge erwischt hatten. Kimbley, der die Explosionen verursacht hatte, war vorgetreten, einen unvollständigen Ring der Alchemisten um den Hals hängend, und hatte hämisch grinsend gesagt: ,,Ich bin der Nationale Alchemiste, der für die Tode der Ishbaler in dieser Region verantwortlich ist." ,,Ein Nationaler Alchemist?", hatte Scar ängstlich wiederholt und sich zu seinem Bruder hinabgebeugt, den eine der Explosionen zu Boden geworfen hatte. ,,Wir sind doch schon aus dem Land vertrieben worden. Ist das denn nicht genug?", hatte ein alter Ishbaler zu Kimbley gesagt. ,,Ich befolge nur die Befehle, die ich bekommen habe: Jeden von euch Bastarden mit der seltsamen Hautfarbe und diesen ekligen roten Augen zu töten.", hatte Kimbley ihm entgegnet. ,,Warum?", hatte der alte Ishbaler gefragt. ,,Wer weiss das schon?", hatte Kimbley schulterzuckend geantwortet und eine Hand des alten Ishbalers gepackt. Scar war auf Kimbley zugestürzt, doch der hatte nur den alten Ishbaler in seine Richtung gestoßen, der im nächsten Moment explodiert war. Den Rauch, der dadurch entstanden war, hatte Kimbley genutzt, um nach vorne zu stürmen und Scars Gesicht zu packen. ,,Ich hab eine großatige Idee.", hatte Scar gesagt. ,,Wie wäre es, wenn ich deinen Körper zerplatzen lasse, Stück für Stück? Erst einmal verwandle ich deine Haut in explosives Material." Er hatte Scars Gesicht losgelassen, dass sogleich zerplatzt war und eine kreuzförmige Wunde hinterlassen hatte. Scar hatte vor Schmerzen so laut wie nie zuvor geschrien und war zu Boden gegangen. ,,Und jetzt der Arm.", hatte Kimbley gesagt und Scars rechten Arm gepackt, der im nächsten Moment explodiert war. ,,Und als Nächstes...", hatte Kimbley gesagt, doch Scars Bruder, dessen Körper ganz und gar mit Tattoos übersät war, hatte sich schützend über seinen kleinen Bruder gebeugt. ,,Oh du meine Güte, dein Körper sieht ja wie ein Mutations-Zirkel aus.", hatte Kimbley beeindruckt zu ihm gesagt. ,,Wer hätte gedacht, dass es in Ishbal einen Alchemisten gibt? Aber wir haben jeder einen Mutations-Verstärker." Er hatte den unvollständigen Ring der Alchemisten hochgehalten. Im nächsten Moment hatten die Tattoos auf dem Körper von Scars Bruder hellauf geleuchtet, und der unvollständige Ring der Alchemisten war auf ihn zugeschossen und hatte sich mit seinem Körper vereinigt. Mehrere Bomben wurden von einer Gestalt aus der Ferne geworfen. ,,Colonel Basque Gran!", hatte Kimbley mit Blick auf die Gestalt gerufen und hatte schnell die Flucht ergriffen, da immer mehr Bomben gefolgt waren.
Als Scar wieder zu sich gekommen war, nun mit der kreuzförmigen Narbe im Gesicht, waren er und sein Bruder, der neben ihm am Boden gelegen hatte, die einzigen, die noch da waren. Er packte sich mit seinem rechten Arm ans Gesicht, erinnerte sich dann aber, dass Kimbley seinen rechten Arm hatte explodieren lassen. ,,Das ist...!", hatte er entsetzt aufgeschrien, als er die Tattoos auf seinem Arm gesehen hatte. ,,Großer Bruder!", hatte er geschrien, als er gesehen hatte, dass seinem Bruder der rechte Arm nun gefehlt hatte. Vollkommen blass im Gesicht besah sich Scar seinen neuen rechten Arm und sah dann wieder zu dem Stummel, der einst der rechte Arm seines Bruders gewesen war: Sein Bruder hatte sich seinen eigenen rechten Arm abgerissen und ihn Scar angesetzt. ,,Die Leben unserer Leute, die in mir waren... Ich gebe sie dir.", hatte sein Bruder gekeucht. ,,Nein!", hatte Scar verzweifelt geschrien. ,,Warum, großer Bruder?!?" ,,Dieser Arm hat große Macht.", hatte Scars Bruder gesagt. ,,Hätte ich es nicht getan, wärst du gestorben, kleiner Bruder." ,,Großer Bruder!", hatte Scar geweint. ,,Ich habe etwas Unverzeihliches getan.", hatte sein Bruder mit letzter Kraft geröchelt. ,,Du hast sie auch geliebt, oder? Tut mir Leid. Ich... werde sie... zuerst... wieder... sehen..." Für immer und ewig hatte er seine Augen geschlossen...
Als Scar wieder zu sich gekommen war, nun mit der kreuzförmigen Narbe im Gesicht, waren er und sein Bruder, der neben ihm am Boden gelegen hatte, die einzigen, die noch da waren. Er packte sich mit seinem rechten Arm ans Gesicht, erinnerte sich dann aber, dass Kimbley seinen rechten Arm hatte explodieren lassen. ,,Das ist...!", hatte er entsetzt aufgeschrien, als er die Tattoos auf seinem Arm gesehen hatte. ,,Großer Bruder!", hatte er geschrien, als er gesehen hatte, dass seinem Bruder der rechte Arm nun gefehlt hatte. Vollkommen blass im Gesicht besah sich Scar seinen neuen rechten Arm und sah dann wieder zu dem Stummel, der einst der rechte Arm seines Bruders gewesen war: Sein Bruder hatte sich seinen eigenen rechten Arm abgerissen und ihn Scar angesetzt. ,,Die Leben unserer Leute, die in mir waren... Ich gebe sie dir.", hatte sein Bruder gekeucht. ,,Nein!", hatte Scar verzweifelt geschrien. ,,Warum, großer Bruder?!?" ,,Dieser Arm hat große Macht.", hatte Scars Bruder gesagt. ,,Hätte ich es nicht getan, wärst du gestorben, kleiner Bruder." ,,Großer Bruder!", hatte Scar geweint. ,,Ich habe etwas Unverzeihliches getan.", hatte sein Bruder mit letzter Kraft geröchelt. ,,Du hast sie auch geliebt, oder? Tut mir Leid. Ich... werde sie... zuerst... wieder... sehen..." Für immer und ewig hatte er seine Augen geschlossen...
,,Dein großer Bruder hatte versucht, den Ring der Alchemisten in seinem Körper zu erschaffen.", sagte Leon mit Blick auf Scars rechten Arm. ,,Er hat die Leben der sterbenden Ishbaler in sich aufgenommen, und hat sie alle dir gegeben, in diesem Arm." ,,Der Ring der Alchemisten selbst hat sehr große Macht.", sagte Scar. ,,Deswegen habe ich überlebt." ,,Der Arm selbst ist also ein unvollständiger Ring der Alchemisten...", sagte Leon. ,,Deswegen reagiert er auf die Roten Steine." ,,Um ihn zuvervollständigen, brauche ich noch mehr Leben.", erklärte Scar. ,,Das ist kein Grund, Rose zu einer Heiligen zu machen, um die Bewohner dieser Stadt kontrollieren zu können!", schrie Leon. ,,Warte bitte.", mischte sich Lyra ein. ,,Scar hat nicht vor, die Bewohner Lior Citys zu opfern.", erklärte sie. ,,Was machst du überhaupt hier, Lyra?", fragte Leon sie. ,,Nachdem Dante starb, wanderte ich umher, um einen Ort zu finden, an dem ich Gutes mit meiner Alchemie bewirken kann.", antwortete Lyra. ,,Und dann erfuhr ich von Scars Plänen. Bevor der Kampf gegen das Militär beginnt, werden die Bewohner Lior Citys durch einen Geheimweg unterhalb der Kirche fliehen. Und dann werden die Soldaten, die in die Stadt gelockt wurden, zu Zutaten für den Ring der Alchemisten." ,,Das bedeutet, dass es trotzdem Opfer geben wird!", schrie Leon. ,,Selbst die Leute im Militär verdienen es nicht, umgebracht zu werden!" Doch er brach ab, als er Rose sah, die, ein Baby in ihren Armen, in den Raum zurückkehrte. Das Baby begann zu schreien, so dass sie sich wieder in einen anderen Raum zurückzog. ,,Hast du eine Ahnung, was das Militär in dieser Stadt angerichtet hat?", fragte Scar Leon. ,,Was hat das Militär Rose angetan?", fragte Leon. ,,Sie war gefangen genommen worden, und als sie sie endlich haben gehen lassen, hatte sie dieses Baby zur Welt gebracht und ihre Stimme verloren.", antwortete Scar bitter. Leon erstarrte vor Entsetzen. ,,Willst du uns immer noch darum bitten, dem Militär zu verzeihen?", fragte Scar. Leon antwortete nicht, sondern starrte auf den Raum, in dem Rose verschwunden war, um ihr Baby zu stillen.
Es war am nächsten Tag, als Leon nach Martel suchte, die verschwunden war. ,,Martel, wo bist du?", flüsterte er, während er die Räume des Stützpunktes untersuchte. Havoc lief aufgeregt an ihm vorbei. ,,Havoc!", rief Fayt ihm nach. Er blieb stehen. ,,Was ist los?", fragte Fayt besorgt. ,,Der Angriff auf Lior City beginnt doch nicht etwa schon, oder?" ,,Ich weiss nicht genau, was da vor sich geht, aber man sagt, der Führer wäre eingetroffen.", sagte Havoc.
Es war am nächsten Tag, als Leon nach Martel suchte, die verschwunden war. ,,Martel, wo bist du?", flüsterte er, während er die Räume des Stützpunktes untersuchte. Havoc lief aufgeregt an ihm vorbei. ,,Havoc!", rief Fayt ihm nach. Er blieb stehen. ,,Was ist los?", fragte Fayt besorgt. ,,Der Angriff auf Lior City beginnt doch nicht etwa schon, oder?" ,,Ich weiss nicht genau, was da vor sich geht, aber man sagt, der Führer wäre eingetroffen.", sagte Havoc.
Die Soldaten versammelten sich salutierend in der Eingangshalle, als Führer King Bradley und Sloth den Stützpunkt erreichten.
Martel schlich durch die Lüftungsschächte, als sie Kimbley reden hörte. ,,Der Führer selbst kommt vorbei, um mich zu sehen...", kicherte er. ,,Wie schmeichelnd." Sie kroch schnell weiter und blickte durch einen Spalt in einen verborgenen Kellerraum, in dem Kimbley, Tucker und Führer King Bradley standen. ,,Ich möchte, dass Sie im Geheimen mit mir zusammenarbeiten.", befahl King Bradley. ,,Lieutenant Oberst Kimbley, nehmen Sie Mr. Tuckers Chimären und gehen Sie nach Lior City." ,,Ich verstehe.", sagte Kimbley. ,,Ich verursache also genug Ärger, so dass sie sich gezwungen sehen, mich anzugreifen. Das ist dieselbe Strategie, die wir damals in Ishbal benutzt haben." ,,Aber es dürfte doch keinen Grund geben, so viel Ärger zu verursachen...", begann Tucker. ,,Wir stehen schließlich für den Frieden.", sagte King Bradley. ,,Wir können das Ganze besser erklären, wenn sie zuerst angreifen. Und es befindet sich doch auch zurzeit ein Nationaler Alchemist in Lior City, oder?" ,,Leonard Elric...", sagte Tucker. ,,Er wahrscheinlich getötet worden. Finden Sie seine Leiche.", sagte King Bradley. ,,Oh, und wenn er nicht tot ist, soll ich ihn töten, nich wahr?", fragte Kimbley belustigt. ,,Richtig verstanden.", sagte King Bradley und verließ den Raum wieder. Martel begann vor Zorn zu zittern. Sie brach aus dem Schacht hinaus und hielt King Bradley, der durch den Flur wanderte, eine Hand vor den Mund, während sie ihm mit der anderen Hand ihren Dolch vor den Hals hielt. ,,Das werde ich nicht zulassen.", zischelte sie. ,,Sie werden nicht einfach so damit durchkommen wie damals in Ishbal. Und ich werde auch nicht zulassen, dass Sie Leon umbringen. Und jetzt gehen Sie zurück in den Raum und ziehen Sie Ihre Befehle zurück! Ansonsten..." Blitzschnell schlug King Bradey ihr den Dolch aus der Hand und stieß sie zurück. Sie ließ ihre Hand in die Länge wachsen und holte damit nach King Bradley aus, der sie mit Leichtigkeit packte. Martel stutzte, riss ihre Hand aus seinem Griff und holte blitzschnell immer wieder nach King Bradley aus, der jedem Hieb entkam, schließlich nach vorne sprang und vor ihr zum Stehen kam, seine Augenklappe zu Boden gefallen. ,,Deine schnellen Bewegungen bringen nichts gegen mich.", sagte er zu ihr. ,,Ich habe schließlich das Ultimative Auge." Er öffnete das Auge, das so lange unter der Augenklappe verborgen gewesen war. Martel erstarrte vor Entsetzen und rannte in panischer Angst davon. King Bradley sah ihr boshaft grinsend hinterher. Leon! Fayt!, dachte Martel voller Angst, während sie durch die Korridore des Stützpunktes rannte. King Bradley folgte ihr in aller Ruhe, seinen Degen ziehend. Martel rannte auf den Hof hinaus und erblickte Fayt, der nach ihr suchte. ,,Fayt!", schrie sie in Panik. ,,Da bist du ja, Martel.", sagte Fayt erleichtert. ,,Fayt, hör mir zu.", bat Martel ihn. ,,Du musst das unbedingt Leon erzählen!" ,,Komm einfach in mich rein.", sagte Fayt. Martel sah sich kurz um, dann sprang sie in Fayt hinein. Er setzte sich den Kopf wieder auf. ,,Fayt, hör mir jetzt gut zu.", sagte Martel, am ganzen Leib zitternd. Fayt erschrak, als er hörte, was Martel ihm zu erzählen hatte und spürte gleichzeitig jemanden hinter sich. Er wirbelte herum und erblickte King Bradley, der seinen Degen anhob, Fayts Kopf ein wenig zur Seite schob und sein Schwert in die Rüstung rammte, Martel durchbohrend. Fayt starrte King Bradley an und sank dann zitternd zu Boden. King Bradley steckte das Schwert wieder zurück in die Scheide. ,,Bist du in Ordnung, Fayton?", fragte er Fayt mit besorgter Stimme und lächelte väterlich. ,,Ich habe gerade die böse Chimära, die sich in dir versteckt und dich bedroht hatte, erledigt. Ich hoffe, sie hat dir kein Leid zugefügt." Er ging zurück in den Stützpunkt, während Fayt hinab auf all das Blut sah, das aus seiner Rüstung floss. Zum ersten Mal, seit Fayts Seele in der Rüstung gelandet war, weinte er, jedoch nicht in der Lage seiner Trauer, dass ein weiterer guter Freund gestorben war, durch Tränen Ausdruck verleihen zu können.
Vorschau Kapitel 41: Heilige Mutter: ,,Ich kann sie hören... Diese Stimme... Sie hätte vor langer Zeit verloren gegangen sein sollen... Diese nostalgische Stimme."
Martel schlich durch die Lüftungsschächte, als sie Kimbley reden hörte. ,,Der Führer selbst kommt vorbei, um mich zu sehen...", kicherte er. ,,Wie schmeichelnd." Sie kroch schnell weiter und blickte durch einen Spalt in einen verborgenen Kellerraum, in dem Kimbley, Tucker und Führer King Bradley standen. ,,Ich möchte, dass Sie im Geheimen mit mir zusammenarbeiten.", befahl King Bradley. ,,Lieutenant Oberst Kimbley, nehmen Sie Mr. Tuckers Chimären und gehen Sie nach Lior City." ,,Ich verstehe.", sagte Kimbley. ,,Ich verursache also genug Ärger, so dass sie sich gezwungen sehen, mich anzugreifen. Das ist dieselbe Strategie, die wir damals in Ishbal benutzt haben." ,,Aber es dürfte doch keinen Grund geben, so viel Ärger zu verursachen...", begann Tucker. ,,Wir stehen schließlich für den Frieden.", sagte King Bradley. ,,Wir können das Ganze besser erklären, wenn sie zuerst angreifen. Und es befindet sich doch auch zurzeit ein Nationaler Alchemist in Lior City, oder?" ,,Leonard Elric...", sagte Tucker. ,,Er wahrscheinlich getötet worden. Finden Sie seine Leiche.", sagte King Bradley. ,,Oh, und wenn er nicht tot ist, soll ich ihn töten, nich wahr?", fragte Kimbley belustigt. ,,Richtig verstanden.", sagte King Bradley und verließ den Raum wieder. Martel begann vor Zorn zu zittern. Sie brach aus dem Schacht hinaus und hielt King Bradley, der durch den Flur wanderte, eine Hand vor den Mund, während sie ihm mit der anderen Hand ihren Dolch vor den Hals hielt. ,,Das werde ich nicht zulassen.", zischelte sie. ,,Sie werden nicht einfach so damit durchkommen wie damals in Ishbal. Und ich werde auch nicht zulassen, dass Sie Leon umbringen. Und jetzt gehen Sie zurück in den Raum und ziehen Sie Ihre Befehle zurück! Ansonsten..." Blitzschnell schlug King Bradey ihr den Dolch aus der Hand und stieß sie zurück. Sie ließ ihre Hand in die Länge wachsen und holte damit nach King Bradley aus, der sie mit Leichtigkeit packte. Martel stutzte, riss ihre Hand aus seinem Griff und holte blitzschnell immer wieder nach King Bradley aus, der jedem Hieb entkam, schließlich nach vorne sprang und vor ihr zum Stehen kam, seine Augenklappe zu Boden gefallen. ,,Deine schnellen Bewegungen bringen nichts gegen mich.", sagte er zu ihr. ,,Ich habe schließlich das Ultimative Auge." Er öffnete das Auge, das so lange unter der Augenklappe verborgen gewesen war. Martel erstarrte vor Entsetzen und rannte in panischer Angst davon. King Bradley sah ihr boshaft grinsend hinterher. Leon! Fayt!, dachte Martel voller Angst, während sie durch die Korridore des Stützpunktes rannte. King Bradley folgte ihr in aller Ruhe, seinen Degen ziehend. Martel rannte auf den Hof hinaus und erblickte Fayt, der nach ihr suchte. ,,Fayt!", schrie sie in Panik. ,,Da bist du ja, Martel.", sagte Fayt erleichtert. ,,Fayt, hör mir zu.", bat Martel ihn. ,,Du musst das unbedingt Leon erzählen!" ,,Komm einfach in mich rein.", sagte Fayt. Martel sah sich kurz um, dann sprang sie in Fayt hinein. Er setzte sich den Kopf wieder auf. ,,Fayt, hör mir jetzt gut zu.", sagte Martel, am ganzen Leib zitternd. Fayt erschrak, als er hörte, was Martel ihm zu erzählen hatte und spürte gleichzeitig jemanden hinter sich. Er wirbelte herum und erblickte King Bradley, der seinen Degen anhob, Fayts Kopf ein wenig zur Seite schob und sein Schwert in die Rüstung rammte, Martel durchbohrend. Fayt starrte King Bradley an und sank dann zitternd zu Boden. King Bradley steckte das Schwert wieder zurück in die Scheide. ,,Bist du in Ordnung, Fayton?", fragte er Fayt mit besorgter Stimme und lächelte väterlich. ,,Ich habe gerade die böse Chimära, die sich in dir versteckt und dich bedroht hatte, erledigt. Ich hoffe, sie hat dir kein Leid zugefügt." Er ging zurück in den Stützpunkt, während Fayt hinab auf all das Blut sah, das aus seiner Rüstung floss. Zum ersten Mal, seit Fayts Seele in der Rüstung gelandet war, weinte er, jedoch nicht in der Lage seiner Trauer, dass ein weiterer guter Freund gestorben war, durch Tränen Ausdruck verleihen zu können.
Vorschau Kapitel 41: Heilige Mutter: ,,Ich kann sie hören... Diese Stimme... Sie hätte vor langer Zeit verloren gegangen sein sollen... Diese nostalgische Stimme."
