Sonntag, 2. September 2007

Tales of Alchemy Kapitel 14: Hand der Zerstörung

Beginn Season 2 (^^)
Ready steady - Can´t hold me back
Ready steady - Give me good luck
Ready steady - Never look back
Let´s get started, ready steady go!!!
The scenery flies behind me and appears before me as if it´s rolling
Even if I must get desperate, I won´t let the target get away
If a map is unreliable, just burn it
Let´s grab ahold of the buried truth with this hand
I´ve come here by running frantically
there is a loud beat, so loud it feels like it´s going to explode
I hear your voice echoing and calling me
But I have no time to stop here
Ready steady go!
Oh, please, trust me!!!
Lior City, einst eine wohlhabend Stadt, als Leon sie damals besuchte und dort gegen den Hohepriester Cornero kämpfte, war nun eine verarmte Stadt, die meisten Häuser in Trümmern, fast die Hälfte der Bewohner ums Leben gekommen. Die, die noch genügend Kraft zum Gehen hatten, versuchten die Kirche der Stadt zu stürmen, in der sich der Hohepriester Cornero angeblich aufhalten sollte. ,,Wenn der Hohepriester Wunder mit dem Ring der Alchemisten bringen kann, warum muss es dann so enden!?!", schrie ein Mann aus der Menge verzweifelt, die versuchte, die Wächter des Hohepriesters, die den Eingang zur Kirche blockierten, zur Seite zu drängen. ,,Bitte hören Sie zu kämpfen auf!", erklang von einem Lautsprecher her die Stimme General Peacecrafts von Seiten des Militärs, das sich in der Nähe der Kirche aufgestellt hatte, die Gewehre im Anschlag. Die Menschenmenge hörte nicht, sondern schlug weiter auf die Wachen ein. ,,Bitte hören Sie zu kämpfen auf!", wiederholte General Peacecraft. Wieder keine Reaktion. General Peacecraft gab den Soldaten ein Handzeichen. Sie legten die Gewehre an, zielten und schossen die Menschen nieder. Der gesamte Platz vor der Kirche wurde zu einem See aus Blut.
In einem zerfallenen Haus versteckte sich Rose, der Leon und Fayt damals geholfen hatten, zusammen mit mehreren kleinen Kindern, die allesamt ängstlich zitterten. ,,Rose, müssen wir nicht kämpfen?", fragte ein Junge ängstlich. Rose schüttelte ihren Kopf und fragte: ,,Gegen wen denn?"
Vom Balkon des Zimmers des Hohepriesters aus sahen Lust, geringschätzig dreinschauend, und Gluttony (in Kapitel 1 und 2 fälschlicherweise von mir als "Blatney" bezeichnet *schäm*), begierig auf das viele Blut starrend, hinab auf den Platz vor der Kirche. ,,Wie töricht...", seufzte Lust. ,,Menschen sind wirklich törichte Geschöpfe." ,,Töricht, töricht.", wiederholte Gluttony keckernd. ,,Wenn das Ganze weiterhin so glatt läuft, ist ihre Torheit doch ganz erfrischend.", sagte der alte Hohepriester Cornero, der das Zimmer betreten hatte. ,,Na, so was! Hallo, Hohepriester Cornero.", begrüßte Lust ihn spöttisch. ,,Priester...", wiederholte Gluttony. ,,Ich habe die letzten mir noch Glaubenden gerade ein bisschen aufgeheizt...", erklärte Cornero. ,,Die Gläubigen haben angefangen, sich gegenseitig umzubringen, und das Militär verschlimmert das Ganze noch, indem es versucht, sie aufzuhalten." ,,Sie lernen einfach nicht, egal, wie oft sie auch ein und denselben Fehler begehen.", seufzte Lust. ,,Menschen sind bedauernswerte, törichte Geschöpfe." ,,Wir tun das alles, um den Ring der Alchemisten zu erschaffen.", sagte Cornero. ,,Und jetzt kann ich endlich..." Er begann sich auf einmal zu verformen, und im nächsten Moment stand ein Teenager in Latexkleidung, bauchfrei und mit langen, grünen, stacheligen Haaren, die ihm bis zur Hüfte reichten, dort, wo eben noch Cornero gestanden hatte. ,,...in meine süsse Form zurückkehren.", beendete der Teenager den Satz. ,,Das schon wieder?", sagte Lust belustigt. ,,Du magst es wirklich, jung auszusehen, Envy." ,,Es ist ja nicht so, als hätte ich die Wahl.", meinte der Teenager namens Envy schulterzuckend. ,,Ich hab vergessen, wie meine eigentliche Form aussieht." ,,W... Was geht hier vor?!?", rief auf einmal jemand, der das Zimmer betreten hatte: Es war Clay, einer der Bediensteten Corneros, die damals versucht hatten, Leon und Fayt umzubringen. ,,Wo ist der Hohepriester?!? Wo ist der echte Hohepriester?!?" ,,Was sollen wir machen?", fragte Lust die anderen beiden. ,,Ihm die Wahrheit sagen?", schlug Envy boshaft lächelnd vor. ,,Der Hohepriester ist bereits..." ,,Kann ich ihn essen?", fragte Gluttony die anderen beiden hoffnungsvoll. Gluttony grinste über das ganze Gesicht und öffnete sein riesiges Maul, das sich im nächsten Moment über den lauthals schreienden Clay stülpte und ihn aufzufressen begann.
,,Humankind cannot gain anything without first giving something in return.
To obtain, something of equal value must be lost.
That is Alchemy´s first law of Equivalent Trade.
Some people believe that it´s the one and only truth of the world." (Auszug: Buch der Alchemie)
,,Da fällt mir gerade ein...", begann Envy, laut, um die Schmatzgeräusche, die Gluttony produzierte, zu übertönen. ,,Ich hab Informationen über diesen Kerl erhalten. Er hat Central City verlassen und sich nach East City aufgemacht." ,,Dieser Killer, der Nationale Alchemisten umbringt?", fragte Lust. ,,In East City ist der Flammenoberst und..." ,,...Das Metallkind ebenfalls.", beendete Envy, dessen Augen sich beim Gedanken an Leon schlagartig verengten. ,,Wirklich?", fragte Lust und sah gedankenverloren hinab auf das Meer aus Blut vor der Kirche. ,,Dieses Kind ist die unserem Ziel am nächste Person. Wir dürfen nicht zulassen, dass ihm dieser Killer etwas antut." ,,Lust, ich bin fertig mit Essen!", rief Gluttony, das Gesicht blutverschmiert, und wedelte mit seinen ebenfalls mit rotem Lebenselixier besudelten Händen. ,,Putz dir den Mund, Gluttony.", sagte Lust nur zu ihm. ,,Jawohl, Lust.", sagte Gluttony, wischte sich den Mund mit seinem Handrücken ab und leckte den Rest Blut mit seiner Zunge ab. ,,Also, wie ist der Name dieses Kerls?", fragte Lust Envy.
,,Scar?", wiederholte Roy, der mit Hughes in einer Kneipe saß. ,,Ein Mann mit einer Narbe?" ,,Wir konnten bis jetzt noch nicht seine wahre Identität in Erfahrung bringen.", sagte Hughes. ,,Es gab Augenzeugen, die berichtet haben, er habe eine große Narbe auf seiner Stirn... Deswegen nennen wir ihn so: Scar." ,,Ist er der Kerl, der die Nationalen Alchemisten in Central City umgebracht hat?", fragte Roy. ,,Er hat dreizehn von ihnen umgebracht, um genau zu sein.", antwortete Hughes. ,,Vier in Central City, und die restlichen sind ihm in anderen Teilen unseres Landes zum Opfer gefallen. Wenn wir die Opfer miteinbeziehen, die sich in der Nähe der Getöteten befanden, überschreiten wir bereits die Todesrate von dreißig Personen. Die Wunden, die bei allen Opfern gefunden wurden, deuten darauf hin, dass sie von innen heraus sozusagen gesprengt worden waren. Seine Waffen und Beweggründe sind unbekannt. Und genau deswegen bekamen es die Oberen in Central City mit der Angst zu tun." ,,Also sind sie hier zum Vorwand auf Urlaub, und behaupten, sie eskortieren den Führer als Ausrede, damit Scar nicht hierhin kommt, um sie zu jagen?", schloss Roy. ,,Du bist ebenfalls hier.", fügte Hughes hinzu. ,,Die Personen, die dir vor drei Jahren die Degradierung verpasst haben, wissen von deinen hervorragenden Fähigkeiten." ,,Tse!", machte Roy und lächelte. ,,Jetzt bekomme ich auch langsam das Bedürfnis, davonrennen zu wollen." ,,Das Problem ist sein nächstes Ziel...", begann Hughes mit sorgenvoller Stimme. ,,Ähm...", unterbrach eine Kellnerin ihn leicht verlegen. ,,Tut mir Leid, aber ich habe eine ganz süsse Tochter, die demnächst drei Jahre alt wird, also...", begann Hughes sofort. ,,Ein Telefonanruf für Sie.", sagte die Kellnerin und reichte ihm ein Telefon. ,,Was? Äh... danke...", stammelte Hughes und nahm das Telefon entgegen. ,,Hallo, hier Hughes." Er stoppte. ,,Was... Major?", sprach er verdutzt weiter. ,,Ich... verstehe." Er legte auf und schluckte schwer. ,,Sie haben die Leiche eines Soldaten am Bahnhof East Citys gefunden.", sagte er. ,,Wurde er von innen heraus zerfetzt?", fragte Roy mit ernstem Blick. ,,Ja.", antwortete Hughes.
Es war ein ausgesprochen sonniger Tag, als sich Leon und Fayt am Morgen mit einem Zug in Richtung einer abgelegenen Stadt im Östlichen Bereich begab, in der sich Marcoh laut Roy aufhalten sollte.
Gegen Mittag kamen sie schließlich an und befragten die Bewohner der kleinen Stadt nach Marcoh.
,,Doktor Marcoh?", wiederholte ein Mann, der mit seinem kleinen Sohn Auslieferungen machte, nachdenklich. ,,Meint ihr Doktor Mauro?", fragte der kleine Junge. ,,Nein, Marcoh.", stellte Fayt richtig. ,,Aber es gibt nur einen Doktor ihn dieser Stadt.", sagte der Mann. ,,Und das ist Doktor Mauro."
Sie befragten drei alte Leute. ,,Wir ihr sehen könnt, ist diese Stadt sehr arm.", erklärte einer der Drei. ,,Und dann brauchen wir auch noch einen halben Tag, wenn wir zu einem Doktor in East City wollen." ,,Er ist ein sehr netter Mann.", sagte die Frau der Dreiergespanns. ,,Er untersucht sogar Patienten, die von anderen Ärzten schon längst aufgegeben wurden."
Als Nächstes fragten sie einen Bauern in der hügeligen Region der Stadt nach diesem Doktor. ,,Als ich einmal mit meinem Bein in einem Mähdrescher gefangen gewesen war und fast gestorben wäre, hat er es geheilt.", erzählte der Bauer. ,,Und während der Operation hab ich ein richtig helles Licht gesehen.", sagte die Tochter des Bauers. ,,Ja.", stimmte die Mutter zu.
Sie verabschiedeten sich von der Bauernfamilie und wanderten den hügeligen Weg weiter. ,,Ein helles Licht...", murmelte Fayt. ,,Das war Alchemie.", sagte Leon überzeugt. ,,Diese Person, die sich als Doktor Mauro ausgibt, ist Doktor Marcoh." ,,Aber er rennt doch vor dem Militär davon, richtig?", fragte Fayt. ,,Warum ist er dann Arzt geworden? Die Gerüchte über ihn werden sich doch richtig weit ausbreiten." Plötzlich erstarrte Leon, stieß Fayt in einen riesigen Heuhaufen und sprang hinterher. ,,Das war aber gemein...", jammerte Fayt, doch Leon hielt ihm eine Hand vors Gesicht, um ihm Ruhe zu bedeuten. Ein in eine Kaputze vermummter Mann streunte in der Nähe umher und sah sich genauestens um. Leon erkannte ihn wieder: Es war der riesige Mann mit der Glatze und dem blonden Schnurrbart, den sie bei der Ankunft des Führers King Bradley gesehen hatten; er war vom Militär. ,,Wer ist dieser Mann?", fragte Fayt. ,,Er ist einer der Nationalen Alchemisten, die mit dem Führer aus Central City hierher kamen.", erklärte Leon ernst. Der riesige Nationale Alchemist spähte in alle Richtungen, als wenn er nach etwas suchte. ,,Warum ist er hier? Ist er uns gefolgt?", fragte Fayt. ,,Der Oberst hat gesagt, dass er dem Militär Marcohs Aufenhaltsort nicht preisgegeben hat.", sagte Leon. Der Nationale Alchemist ging davon. ,,Weiter geht´s.", sagte Leon nach einiger Zeit, trat aus dem Heuhaufen und klopfte sich das Heu aus der Kleidung. ,,Marcohs Haus sollte hier ganz in der Nähe sein."
Mehrere Schüsse fielen, als ein Mann, der die Tür zu dem Haus, in dem laut Beschreibung der Einwohner Marcoh leben sollte, öffnete. Die Schüsse verfehlten Leon und Fayt nur knapp. Der Mann, der die Schüsse abgefeuert hatte, zielte mit zitternden Händen auf Leon. ,,Nun warten Sie mal... Wir sind nur hier...", begann Leon, die Hände in die Höhe gereckt. ,,Du sagst, du bist ein Nationaler Alchemist?", sagte der Mann mit viel zu hoher Stimme und rückte Leon mit der Pistole näher. ,,Seid ihr beide gekommen, um mich dorthin zurückzubringen?" ,,Ähm, Sie sind der Kristallalchemist, Doktor Marcoh, richtig?", fragte Fayt. ,,Ich will nicht dorthin zurück!", schrie der ältere Mann namens Marcoh verzweifelt. ,,Bitte... Nicht..." ,,So ist das doch gar nicht.", widersprach Leon und versuchte freundlich zu lächeln, was gar nicht einfach war, wenn man eine Pistole fast im Gesicht hatte. ,,Wir sind hier, um Sie etwas zu fragen..." Marcoh zielte weiterhin auf ihn. ,,Bitte, das ist gefährlich...", versuchte Fayt ihn zu beschwichtigen. ,,Seid ihr hier, um mich auszulöschen?", fragte Marcoh ängstlich, das Gesicht schweißnass. ,,Ich werde nicht zulassen, dass ihr mich umbringt... Ich... Ich..." Er erschrak, als Fayt vor Leon trat und auf die Pistole zuschritt. ,,Fayt?", fragte Leon verdutzt. ,,Ist in Ordnung.", sagte Fayt zu Marcoh. ,,Ich werde nicht sterben, auch wenn Sie versuchen, mich zu erschießen. Marcoh hielt weiterhin die Pistole aufrecht; Fayt stieß dagegen, und ein hohles Geräusch ging von seinem Metallkörper aus. Erschrocken ließ Marcoh die Pistole sinken. ,,Du bist...", begann er mit entsetztem Blick auf Fayt. ,,Ich verstehe... Du bist also der Metallalchemist." ,,NEIN, DAS BIN ICH!!!", brüllte Leon, rammte Fayt zur Seite und sprang vor. ,,ICH, KAPIERT!?!"
Marcoh ließ sie in sein kleines Haus hinein, das nur aus einem Raum und einem anliegenden Schlafzimmer bestand, schüttete Leon einen Tee ein und begann seine Geschichte zu erzählen. ,,Ich floh vom Schlachtfeld...", begann er zu schildern. ,,Und ich stahl die Forschungsdaten, die ich hatte. Das Militär könnte immer noch hinter diese Daten her sein." ,,Genau das ist es!", rief Leon. Marcoh sah verwirrt auf. ,,Wir haben Forschungen im Bereich der Menschlichen Mutation betrieben...", begann Leon. ,,Ich kann nicht...", unterbrach Marcoh ihn. ,,Ich kann euch nichts zeigen." Er sah zu Boden. ,,Obwohl es mir befohlen worden war und er verabscheute, ich hatte dieses... dieses Ding dennoch erforscht..." Er begann zu zittern. ,,Und dieses... Ding wurde beim Massaker während der Östlichen Rebellion benutzt." ,,Massaker?", wiederholte Leon fragend. ,,Meinen Sie die Rebellion in Ishbal?" ,,Es war schrecklich...", röchelte Marcoh. ,,Ein wirklich schlimmer, entsetzlicher Kampf... Frauen, Kinder... alle wurden umgebracht. Und es gab noch nicht einmal einen Grund dafür."
In Lior City tobte der Kampf zwischen den Bewohnern und dem Militär weiter. Niemand wurde verschont vom Militär, rein niemand...
,,Die Einwohner Ishbals stellten sich dem Militär entgegen...", erzählte Marcoh weiter.
Mehrere Militärleute stürmten in Lior City ein völlig verfallenes Haus, in dem sich Rose mit den Kindern versteckt hatte...
,,Dies war schon Grund genug... Ich kann nicht für das, was ich getan habe, büßen, nicht einmal mit meinem Leben." Tränen brachen in seinem Gesicht aus. ,,Aber ich wollte dennoch etwas tun... Deswegen bin ich hier Arzt geworden." Er sah zu Leon und Fayt. ,,Geht nach Hause." ,,Ich bin ein Nationaler Alchemist!", schrie Leon und schlug mit den Fäusten auf den Tisch; die Tasse Tee fiel zu Boden und zerbrach. ,,Ich habe das Recht, Einsicht auf Ihre Forschungen zu bekommen!" ,,Du bist noch so klein...", sagte Marcoh traurig. Leon wollte ihm an die Gurgel gehen, doch Fayt hielt ihn schnell fest, bevor er dazu kam. ,,Aber wahrscheinlich hast du an dem Examen teilgenommen, um Zugriff auf die unendliche Menge an Forschungsdokumenten und die zahlreichen Privilegien zu bekommen. Wie töricht. Wenn du damals die Rebellion miterlebt hättest..." ,,Ich weiss genau...", unterbrach Leon ihn mit fester Stimme. ,,...dass ich etwas Dummes tue. Aber dennoch..." Marcoh sah ihn eine Weile an, sah dann aber wieder zu Boden. Leon wollte erneut ansetzen. ,,Doktor Marcoh...", kam ihm Fayt zuvor. ,,Sie haben vor fünf Jahren mehrere Babys in Xenotime behandelt, richtig?" Marcoh sah auf. ,,Eines der Babys ist nun vollkommen gesund und..." Marcoh ließ den Blick zur Wand rechts von ihm schweifen. ,,Ich hab´s!", rief Leon und stürmte auf eben jene Wand zu, die er zu betasten begann. ,,Großer Bruder!", rief Fayt aufgebracht. ,,Ich krieg schon noch die Informationen!", rief Leon, klatschte in die Hände und berührte die Wand, die sich zur Seite bewegte. ,,Du kannst Dinge ohne Mutations-Zirkel mutieren?!?", rief Marcoh verdattert, erschrak aber, als er sah, wie Leon eine kleine Phiole mit einer rötlichen Flüssigkeit hinter dem Hohlraum hervorholte, den die Wand noch vor ein paar Sekunden verborgen hatte. ,,Ist das Rotes Wasser aus Xenotime?", wunderte sich Leon mit prüfendem Blick. ,,Nein, das es ist viel klarer als diese Rote Wasser." ,,Hör auf!", flehte Marcoh. ,,Großer Bruder!", rief Fayt verärgert und hob Leon hoch. ,,Großer Bruder, das ist sehr unhöflich!" ,,Lass los!", schrie Leon und strampelte wie wild um sich. ,,Großer Bruder!", rief Fayt empört. ,,Loslassen!", brüllte Leon und ließ versehentlich die Phiole mit der roten Flüssigkeit fallen. Die Phiole schlug am Boden auf und zersplitterte; der flüssige rote Inhalt ergoss sich am Boden, doch plötzlich passierte etwas Seltsames: Die Flüssigkeit verformte sich und wurde zu einem kleinen blutroten Stein. ,,Das ist nicht flüssig?", wunderte sich Leon und beugte sich mit Fayt zum Stein hinab. ,,Großer Bruder, dieser Stein sieht genauso aus, wie der, den der Hohepriester aus Lior City in seinem Ring hatte.", sagte Fayt. Die Tür wurde aufgestoßen und mehrere Soldaten, angeführt und vom Brigadier General Basque Gran, betraten das Haus. ,,Der Ring der Alchemisten...", sagte Gran mit Blick auf dem am Boden liegenden Stein. ,,Der "Stein der Weisen", Das "Lebenselixier", die "Rote Tinktur", das "Fünfte Element"..." Er hob den Stein auf. ,,Wie die verschiedenen Namen dieses Gegenstandes es schon vermuten lassen, muss der Ring der Alchemisten nicht ausgerechnet ein Ring sein." ,,Brigadier... General... Gran...", stammelte Leon. ,,Brigadier General?", wiederholte Marcoh erschrocken und lächelte dann hämisch. ,,Sie haben während meiner Abwesenheit sehr viele Promotionen erhalten, wie ich sehe." Leon, Fayt und Gran sahen zu ihm hinüber. ,,Kristallalchemist... ich werde mir jetzt den Ring der Alchemisten und die die Forschungsdaten darüber aneignen.", sagte Gran zu ihm. ,,Ring der Alchemisten?!? Das da?!?", rief Leon erschrocken mit Blick auf den Stein in Grans Händen. ,,Dies hier wurde bei einem Experiment erschaffen.", erklärte Gran und hielt den Stein in die Höhe. ,,Wir wissen nicht, wann es sein Limit erreichen und unbrauchbar sein wird. Dieser Ring der Alchemisten in meinen Händen ist instabil, unvollständig, und weit vom echten Ring der Alchemisten entfernt... Aber dennoch verstärkten solche Steine unsere Fähigkeiten während der Rebellion dramatisch und hatten einen enormen Effekt."
Basque Gran hatte damals im Krieg gegen Ishbal einen der unvollständigen Ringe der Alchemisten auf seinen zu einer Bazuka mutierten Arme angewandt, und hatte sich in eine lebende Festung aus einem Meer aus Kanonen gewandt, die die Bewohner Ishbals einer nach dem anderen erschossen hatten...
,,Bedeutet das, dass das Militär vor langer Zeit Forschungen über den Ring der Alchemisten betrieben hat?", fragte Fayt. ,,Obwohl er unvollständig ist, wurde er von Menschenhand erschaffen, was bedeutet...", stammelte Leon. ,,Es bedeutet, dass es möglich ist, den wahren Ring der Alchemisten zu erschaffen!" Er sah zu Gran. ,,Mit welcher Methode kann man ihn erschaffen?", fragte er. ,,Und was wirst du tun, nachdem du es weißt, Metallalchemist?", fragte Gran mit prüfendem Blick. Leon erschrak: Menschliche Mutation war verbotenes Terrain; wenn das Militär davon erfuhr, was er und Fayt getan hatten, waren sie erledigt. ,,Die Forschungen an dem Ring der Alchemisten sind streng geheim und unterliegen meiner Aufsicht.", sagte Gran. ,,Du hast nicht die Erlaubnis, auch nur ein Wort aus den Daten zu lesen." Er wandte sich zu den Soldaten. ,,Bewegt euch!", befahl er ihnen. Sie packten Marcoh. ,,Lasst mich los!", schrie dieser verzweifelt und versuchte sich zu wehren. Sie zogen ihn mit sich. ,,Nein! Nein!!!", kreischte Marcoh. Sie schleppten ihn aus dem Haus, wo mehrere Bewohner der Stadt bereits neugierig standen, und zerrten ihn auf das wartende Militärauto zu. ,,Nein... Bitte vergeben Sie mir...", flehte Marcoh wimmernd. ,,Ich will nicht dorthin zurückkehren... Bitte nicht!" Leon und Fayt blieben vor dem Haus stehen und sahen betreten zu Boden. ,,Ich mag diesen Ort nicht...", wimmerte Marcoh weiter. ,,Bitte... Ich hasse diesen Ort... Ich will nicht..." ,,Genau wie damals...", murmelte Leon und erinnerte sich zurück an damals, als Gran vor drei Jahren Maxwell Tucker und die Chimära in ein Militärauto hatte abführen lassen. Das Auto, in dem nun die Soldaten, Gran und Marcoh saßen, fuhr los. ,,NICHTS DA!!!", brüllte Leon und rannte hinter dem Auto her. ,,Großer Bruder!", rief Fayt ihm hinterher. ,,Ich... Ich bin absolut nicht reifer geworden!", fluchte Leon im Laufen. ,,Ich kann mein Herz nicht für immer das eines kleinen Kindes sein lassen!" Plötzlich bremste das Auto scharf und hielt gerade noch rechtzeitig vor einem Mann mit dunkler Hautfarbe, der eine Sonnenbrille trug und eine Narbe hatte, die sich von seiner Stirn über die Augen zog: Scar. Der Massenmörder berührte mit seiner rechten Hand, auf der das Tattoo abgebildet war, das Auto, das sogleich explodierte; Rauch vernebelte den gesamten Platz. Als er sich wieder legte, konnte man Gran und Marcoh erblicken, die gerade noch rechtzeitig aus dem Auto gesprungen waren; Scar schritt auf sie zu. ,,Dieser Kerl ist...", begann Leon mit Blick auf Scar und erinnerte sich daran, wie er Scar vor drei Jahren mehrmals in Central City begegnet war. ,,Stahlblutalchemist, Basque Gran...", sagte Scar, weiter auf Gran zuschreitend. ,,Du bist mir zu einem sehr unpassendem Zeitpunkt in die Quere gekommen.", sagte Gran vergnügt zu ihm. ,,Ich habe nämlich das hier!" Er holte den unvollkommenen Ring der Alchemisten aus seiner Hosentasche. Doch bevor er dazu kam, ihn auch nur auf irgendeine Weise einzusetzen, hatte Scar seinen Kopf mit seiner rechten Hand gepackt. ,,Aufhören!!!", brüllte Leon entsetzt. Das Tattoo auf Scars rechtem Arm begann zu leuchten, und im nächsten Moment zerplatzte Grans Kopf, und Stücke des Kopfes, Hirn und Blut spritzten durch die Gegend. Der Rest von Grans Körper sackte tot zu Boden, der rote Stein über den Boden zu Leons Füße kullernd; Leon starrte entsetzensstarr zu Scar. Er ist..., dachte er voller Panik. Wenn ich mich recht erinnere, ist er der Kerl, den ich vor drei Jahren in Central City getroffen habe... Aber viel wichtiger, ich bin in Gefahr... Alle meine Instinkte befehlen mir davonzurennen... Aber meine Beine wollen sich einfach nicht bewegen... Scar wandte sich nun Marcoh zu, der immer noch am Boden saß. ,,Kristallalchemist, Doktor Marcoh...", sagte er zu Marcoh. ,,Ich hatte gehört, du wärst tot." Er ging auf ihn zu. ,,Dann werde ich dieses Gerücht nun Wahrheit werden lassen." Er streckte seine rechte Hand nach ihm aus; Marcoh erblickte die roten Augen Scars hinter der Sonnenbrille. ,,Du bist...", stammelte Marcoh und ließ seinen Kopf hängen. ,,Ich verstehe. Dann muss ich mein Schicksal akzeptieren." ,,Im Namen Gottes: Stirb!", schrie Scar und wollte seine Hand auf Marcohs Kopf auflegen. Doch im selben Moment packte Leon Marcoh und stürmte mit ihm davon. ,,Leonard...", begann Marcoh. ,,Geben Sie nicht so einfach auf. Rennen Sie!", rief Leon. ,,Der Metallalchemist!", rief Scar und rannte ebenfalls los. ,,Ich werde euch beide nicht entkommen lassen!" Er kennt mich?!? Was geht hier nur vor?!?, dachte Leon verwirrt, während er weiterhin mit Marcoh davonrannte. Ich denke nicht, dass ich letzter Zeit irgendetwas getan habe, was jemanden so sauer auf mich machen könnte... Obwohl, andererseits... Aber ich hab nichts getan, was meinen Tod rechtfertigt!!! Leon bog scharf in eine Seitengasse ein, Marcoh mit sich ziehend. ,,Großer Bruder, hier rein!", rief Leon von einem schmalen Weg aus, der in einen Minenstollen führte. Leon bog mit Marcoh in den Stollen, während Fayt einen Mutations-Zirkel zeichnete, den er anschließend berührte. Eine Wand schoss aus dem Boden und blockierte so den Eingang zum Stollen. Leon atmete erleichtert aus. Doch im nächsten Moment begann die Steinwand rot zu leuchten und explodierte. Scar schritt auf sie zu. Schreiend rannten die Drei tiefer in den Stollen hinein, doch anstatt ihnen zu folgen, berührte Scar die Wand. Sein Tattoo leuchtete, Risse zogen sich an der Wand entlang, und schließlich schossen Hunderte von Felsen von der Decke und versperrten den anderen Drei den Weg. ,,Endstation.", sagte Scar und kam auf sie zu. ,,Wer bist du?", schrie Leon. ,,Warum trachtest du uns nach dem Leben?" ,,Wenn ihr die Erschaffer seid, bin ich der Zerstörer.", sagte Scar nur. ,,Leonard, lasst mich hier und rennt davon!", rief Marcoh. Leon klatschte in die Hände und berührte einen der Felsen in der Nähe, der sich sogleich in ein Schwert verformte; Fayt ging in Kampfstellung. ,,Du hast schöne Augen.", sagte Scar mit Blick auf Leons entschlossene goldene Augen. ,,Mein großer Bruder hatte genau solche Augen wie du." Er erinnerte sich an einen der Tage zurück, an denen noch Frieden in Ishbal geherrscht hatte... wie sein großer Bruder mit einer Frau, schwarze Haare, violette Augen, schwarzer Lippenstift, auf einem Hügel gesessen hatte, beide sich verliebt ansehend... ,,Starke Augen, die aussehen, als würden sie weit in die Ferne schauen..." Er seufzte. ,,Es war vor drei Jahren, nicht wahr? Ich hörte, dass du als Nationaler Alchemist aufgehört hattest, und das hatte mich höchst erfreut." ,,Tut mir Leid, das zu hören, aber...", begann Leon, stürmte auf Scar zu, sprang in die Höhe und holte mit dem Schwert aus. ,,Zu langsam!", rief Scar, wich mit einem Seitschritt aus und langte mit seiner rechten Hand nach Leon. ,,Großer Bruder!", schrie Fayt und sprang dazwischen. Scar erwischte Fayts Arm, das Tattoo leuchtete, und Leon und Fayt schlugen zu Boden. Fayt sah auf seinen Arm hinab, auf dem sich nun Dutzende von Risse abzeichneten. ,,Fayt!", rief Leon erschrocken. ,,Versteht das nicht falsch. Ich hatte vor, menschliches Fleisch zu vernichten, deswegen bist du mit diesen paar Rissen davongekommen.", sagte Scar. ,,Halt dich da raus." Er wandte sich zu Leon. ,,Nur Nationale Alchemisten sind meine Feinde." ,,Warum?", fragte Leon. ,,Warum wir?" ,,Alchemisten verwandeln Objekte in schlimme Dinge.", antwortete Scar. ,,Das ist Blasphemie gegenüber dem Schöpfer selbst, Gott. Ich bin Gottes Repräsentant... und Vollstrecker." ,,Ich bin ebenfalls ein Alchemist! Obwohl ich kein Nationaler Alchemist bin!", rief Fayt. ,,Warum bringst du dich selbst in Gefahr?", fragte Scar. ,,Du hast vorhin deinen großen Bruder erwähnt.", sagte Fayt. ,,Deswegen musst du es doch verstehen. Ich kann nicht einfach zusehen, wie mein großer Bruder stirbt. Du solltest..." ,,Ich verstehe sehr gut.", unterbrach Scar ihn. ,,Dieses schmerzende Gefühl in mir, das ich hatte, als das einzige, was ich tun konnte, war, zuzusehen, wie mein großer Bruder ermordet wird... Deswegen... Ich bin..." Leon stürmte erneut mit erhobenem Schwert auf ihn zu, doch Scar packte den linken Arm, dessen Hand das Schwert hielt. ,,Ich habe dir doch bereits gesagt, dass du zu langsam bist.", sagte er. Das Tattoo auf seinem Arm leuchtete, und Leon wurde erneut zu Boden geworfen, vollkommen unversehrt, bis auf den linken Hemdsärmel, der nun völlig zerfetzt war. ,,Auto-Mail...", sagte Scar nur mit Blick auf Leons Auto-Mail-Arm. ,,Also kann deine linke Hand auch nur Zerstörung schaffen?" ,,Vergleich meine Hand nicht mit deiner!", schrie Leon. ,,Dieser linke Arm ist..." Er klatschte in die Hände und berührte den Auto-Mail-Arm, der zu einem Dolch wurde. Er wollte gerade ein drittes Mal auf Scar losstürmen, als ein Stein, umhüllt von einem Blitz, durch die Felsen, die den Weg versperrt hatten, hindurchjagte und so den Weg freigab. Mehrere Blitzsteine schossen auf Scar zu, der zurücksprang, um den Geschossen zu entgehen. Der riesige Nationale Alchemist mit der Glatze und dem blonden Schnurrbart, der Leon am Mittag gefolgt war, betrat den Stollen. ,,Der Nationale Alchemist?!?", rief Leon verwirrt. ,,Sind Sie hier, um Marcoh mit sich zu nehmen?", fragte Fayt, schob Marcoh hinter sich und ging in Kampfstellung. Doch der Nationale Alchemist, der auf jeder Hand einen Schlagring, versehen mit einem Mutations-Zirkel, trug, schritt nur an ihm vorbei, blieb neben Leon stehen und legte ihm eine Hand auf die Schulter. ,,Tut mir Leid, dass ich erst so spät komme.", sagte er. ,,Ich bin vom Second Lieutenant gebeten worden, dich zu beschützen, aber..." ,,Was? Sie meinen Second Lieutenant Hughes?", fragte Leon. ,,Ja.", antwortete der Nationale Alchemist und nickte. Dann wandte er sich Scar zu und sprach: ,,Repräsentant Gottes, versuche, mich zu exekutieren: Den Starkarmalchemist Alex Louis Armstrong!!!" ,,Es scheint, heute ist mein Glückstag.", sagte Scar lächelnd. ,,Das erspart mir eine Menge Zeit und Mühe. Das muss der Beistand Gottes sein!" ,,Ich werde dir die artistischen alchemistischen Methoden zeigen, die seit Generationen in der Armstrong-Familie weitervererbt werden!", sagte der Nationale Alchemist namens Alex Armstrong und hob einen der Felsen hoch. Er schmiss ihn in die Höhe und schlug mit einem der Schlagringe dagegen. Sofort leuchtete der Schlagring und verwandelte den Felsen in einen Stein, umhüllt von Blitzen mit ungeheurer Voltzahl, der pfeilschnell auf Scar zuschoss. Gerade noch rechtzeitig wich Scar zur Seite aus. ,,Und noch einer!", schrie Armstrong, warf einen weiteren Fels in die Höhe und schlug ihn diesmal zu Boden. Blitze und Stalagmiten krachten zu Hauf aus dem Boden und schossen auf Scar zu, der die Stalagmiten mit seiner rechten Hand explodieren ließ und den Blitzen auswich.
Rose hatte sich schützend in dem zerfallenen Haus vor die ängstlich zitternden Kindern gestellt, den Soldaten mutig entgegenschauend, ihre eigene Angst verbergend. ,,Wie Sie sehen könnte, sind nur Kinder hier.", sagte sie. ,,Die Aufrührerischen, die Sie suchen, sind nicht hier." ,,Hmm...", machte einer der Soldaten, beugte sich zu Rose hinab und strich ihr mit seinem Daumen übers Gesicht. ,,Also hast du dich gegen Corneros Lehren gewandt?", fragte er sie. ,,In Ordnung. Dann sag uns, wo sich die Verbrecher, die sich gegen das Militär gewandt haben, verstecken." ,,Nein!", schrie Rose und schlug die Hand des Soldaten zur Seite. Er ohrfeigte sie. ,,Wir sind hier, um diese Stadt von Cornero zu befreien!", schrie er sie an. ,,Willst du das nicht verstehen!?!" ,,Diese Stadt ist unser Heimatland.", sagte Rose, Tränen ihr Gesicht hinabrinnend. ,,Wir werden von selbst nach vorne der Zukunft entgegenschreiten, selbst wenn wir uns nur langsam voranbewegen können. Wir haben doch schließlich zwei Beine!"
Leon, Fayt und Marcoh flüchteten aus dem Stollen, der durch den Kampf zwischen Armstrong und Scar heftig bebte. Weit genug vom Kampfort entfernt, ließ sich Marcoh schließlich keuchend ins Gras fallen. ,,Hier, das haben Sie verloren.", sagte Leon und reichte ihm den unvollständigen Ring der Alchemisten. ,,Ist dir denn nicht die Idee gekommen, damit auf und davonzurennen?", fragte Marcoh verwundert. ,,Sie benutzen ihn, um die Verletzten und Kranken in ihrem Haus zu behandeln, richtig?", sagte Leon und lächelte. ,,Ich kann einfach nicht die glücklichen Gesichter der Einwohner vergessen, die mir von Ihnen erzählt haben. Sie und der Stein gehören hierher." Marcoh verstaute den Stein in seiner Hosentasche. ,,Können Sie gehen?", fragte Leon. Marcoh nickte. ,,Dann gehen wir weiter...", sagte Leon. ,,Gehen wir irgendwohin, wo das Militär und diese Narbentyp uns nicht finden können." ,,Werden wir uns auch in Sicherheit bringen können?", fragte Marcoh unsicher. Leon lächelte erneut und sagte: ,,Sie haben doch schließlich zwei Beine, oder?"
Vorschau Kapitel 15: Das Massaker von Ishbal: Der Ishbal-Krieg tobte vor mehreren Jahren, und Nationale Alchemisten wurden zu Massenmördern. Welche Rolle spielte Marcoh darin? Wie ist Scar damit verbunden?