Der Mond stand strahlend hell am Nachthimmel, eine silbrige Sichel. Lust wanderte den Korridor der ersten Abteilung der Bibliothek Central Citys entlang, einen Kerzenständer mit mehreren brennenden Kerzen in der Hand, im Hintergrund laute Fressgeräusche. ,,Hmm... Hier nach einem bestimmten Buch zu suchen wird ziemlich schwierig.", meinte sie, während sie die riesigen Korridore dieser Abteilung entlangschritt und eine Treppe ins nächste Stockwerk hochstieg. Hinter einer Regalreihe beobachtete Scar sie eindringlich. Ist sie...?, dachte er verwirrt, und Etwas aus der Vergangenheit kam ihm in Erinnerung: Sein Bruder auf einem Hügel zusammen mit einer Frau mit pechschwarzen Haaren und schwarzem Lippenstift. Lust spürte etwas hinter sich und wandte sich um. ,,Wer ist da?", fragte sie. Scar trat hinter den Regalen hervor. Lust besah sich ihn, und ihr Blick stoppte bei seiner Narbe. ,,Was gibt es, Mr. Benarbte Person?", fragte Lust. ,,Du siehst ihr äußerst ähnlich, aber das kann nicht sein.", meinte Scar nachdenklich. ,,Ich kann ihn riechen... Ich kann ihn riechen...", hörte er jemanden hinter sich schmatzend sagen und wandte sich um: Gluttony, das Gesicht blutbeschmiert, hatte das Stockwerk betreten. ,,Ich rieche einen mit Blut besudelten Mann aus Ishbal." Er keckerte laut, die spitzen Zähne gebleckt. ,,Du hast wolltest erneut versuchen, dem Metalljungen etwas anzutun, nicht wahr?", fragte Lust und lehnte sich gegen die Brüstung des Stockwerks. ,,Das kann ich leider nicht erlauben. Der Junge muss immer noch nach dem Ring der Alchemisten für uns suchen." ,,Was meinst du damit?", fragte Scar. ,,Oh? Kann es sein, dass ich zu viel verraten habe?", fragte sich Lust mit gespielter Besorgnis. ,,Kann ich noch einen essen?", fragte Gluttony hoffnungsvoll, seine Knopfaugen aufblitzend. Lust lächelte boshaft, während Scar und Gluttony aufeinander losstürmten. Es gab eine gewaltige Explosion.
,,Humankind cannot gain anything without first giving something in return.
To obtain, something of equal value must be lost.
That is Alchemy´s first law of Equivalent Trade.
Some people believe that it´s the one and only truth of the world." (Auszug: Buch der Alchemie)
Der Zug nach Central City kam am nächsten Morgen im Bahnhof an. ,,Endlich sind wir in Central City!", jubelte Leon, stürmte aus dem Zug und machte mehrere Freudensprünge. ,,Okay, auf zur ersten Abteilung der Bibliothek!" Er rannte los. ,,Großer Bruder, warte!", rief Fayt ihm hinterher und folgte ihm. ,,Ihr braucht doch nicht so zu rennen; die Bibliothek wird euch schon nicht davonrennen.", meinte Armstrong kopfschüttelnd. ,,Wir haben endlich einen realistischen Hinweis. Dann kann ich nicht ruhig bleiben!", sagte Leon und schritt mit den anderen beiden zum Bahnhofsausgang, wo zwei Soldaten bereits warteten, eine Frau mit einem Muttermal direkt unter ihrem rechten Auge und ein Mann. ,,Major Armstrong, wird sind hier, um Sie abzuholen.", sagte die Frau und verbeugte sich mit dem Mann vor Armstrong. ,,Gute Arbeit.", sagte Armstrong und wandte sich an die Elric-Brüder. ,,Ich werde dann jetzt mal zum Hauptquartier aufbrechen. Von hier an werden diese zwei euch eskortieren." Er sah wieder zu den zwei Soldaten. ,,Lieutenant Maria Ross.", stellte sich die Frau vor. ,,Sergeant Denny Brosch.", stellte sich der Mann vor. Beide verbeugten sich vor Fayt und sagten ehrfürchtig: ,,Wir fühlen uns geehrt, diese Arbeit ausführen zu dürfen, Metallalchemist, Sir." Leon sank deprimiert zu Boden. ,,Sie sehen genauso aus, wie Ihr Zweitname vermuten lässt!", sagte Brosch vergnügt mit Blick auf Fayts Metallkörper. ,,Sie haben einen ziemlich guten Ruf im Land." ,,Ähm... Das passiert zwar sehr oft, aber...", begann Fayt stotternd und deutete auf Leon. ,,Ich bin bereits daran gewöhnt.", grummelte Leon. ,,Was?!?", rief Brosch verdattert, während Ross peinlich berührt dreinschaute. ,,Der Kleine da ist..." Leon warf ihm einen mordlustigen Blick zu. ,,Nein, ähm...", begann Brosch ängstlich und wich mehrere Schritte vor ihm zurück. ,,Ich hatte nun eben nicht ein Kind erwartet!" ,,Vergessen Sie es!", fauchte Leon, stand wieder auf und wandte sich an Armstrong. ,,Major, ich brauche keine Bodyguards!", sagte er genervt. ,,Fayt und ich kommen jetzt wieder sehr gut allein zurecht!" ,,Ich fände das nicht schlimm, wenn ihr alleine umherziehen würdet, aber...", begann Armstrong. ,,Wir haben Informationen erhalten, laut denen Scar wieder in Central City sein soll.", erklärte Ross. Leon sah sie erschrocken an. ,,So ist es.", sagte Armstrong nickend. ,,Ertragt es bitte für eine Weile." ,,Mr. Metallalchemist, überlassen Sie es nur uns.", sagte Ross und verbeugte sich vor Leon. Schnell tat Brosch es ihr gleich. ,,Ich hoffe nur, dass Sie beide keine zu große Bürde für mich werden.", seufzte Leon und schritt los. ,,Ah, warten Sie! Ein Auto steht schon bereit!", rief Brosch und rannte hinter ihm her. ,,Tut mir Leid.", entschuldigte sich Fayt bei Ross, die Leon hinterhersah. ,,Er ist immer so. Nehmen Sie es nicht persönlich." Auch er ging los. ,,Obwohl er einen auf Hart macht, hat er jedoch in seiner Vergangenheit schlimme Dinge durchgemacht.", sagte Armstrong zu Ross, die erschrocken zur Seite sprang, als Armstrong in Tränen ausbrach und erneut von einer Aura der Spleenigkeit umgeben wurde. ,,Bitte geben Sie Ihr Bestes, ihn zu erdulden." ,,J... Ja...", versprach Ross ihm seufzend. ,,Aber..."
Leon, Fayt, Ross und Brosch erreichten wenig später die erste Abteilung der Bibliothek. ,,Wegen eines Brandes gestern wurde fast die gesamte erste Abteilung der Bibliothek zerstört.", erklärte Ross Leon, der mit starrem Entsetzen, die abgebrannte erste Abteilung betrachtete. ,,Das... soll wohl ein Witz sein...", stammelte Leon geschockt. ,,Nach den Aussagen der Zeugen, glauben wir, dass der Hauptverdächtige der gesuchte Mörder Scar ist.", berichtete Ross. Leon kniete sich nieder und wollte eines der verkokelten Bücher aufheben, das jedoch zu Asche zerfiel, als er es berührte. ,,Großer Bruder...", begann Fayt niedergeschlagen. ,,Unser Hinweis ist verbrannt...", murmelte Leon, am ganzen Leib zitternd.
Der Zug nach Central City kam am nächsten Morgen im Bahnhof an. ,,Endlich sind wir in Central City!", jubelte Leon, stürmte aus dem Zug und machte mehrere Freudensprünge. ,,Okay, auf zur ersten Abteilung der Bibliothek!" Er rannte los. ,,Großer Bruder, warte!", rief Fayt ihm hinterher und folgte ihm. ,,Ihr braucht doch nicht so zu rennen; die Bibliothek wird euch schon nicht davonrennen.", meinte Armstrong kopfschüttelnd. ,,Wir haben endlich einen realistischen Hinweis. Dann kann ich nicht ruhig bleiben!", sagte Leon und schritt mit den anderen beiden zum Bahnhofsausgang, wo zwei Soldaten bereits warteten, eine Frau mit einem Muttermal direkt unter ihrem rechten Auge und ein Mann. ,,Major Armstrong, wird sind hier, um Sie abzuholen.", sagte die Frau und verbeugte sich mit dem Mann vor Armstrong. ,,Gute Arbeit.", sagte Armstrong und wandte sich an die Elric-Brüder. ,,Ich werde dann jetzt mal zum Hauptquartier aufbrechen. Von hier an werden diese zwei euch eskortieren." Er sah wieder zu den zwei Soldaten. ,,Lieutenant Maria Ross.", stellte sich die Frau vor. ,,Sergeant Denny Brosch.", stellte sich der Mann vor. Beide verbeugten sich vor Fayt und sagten ehrfürchtig: ,,Wir fühlen uns geehrt, diese Arbeit ausführen zu dürfen, Metallalchemist, Sir." Leon sank deprimiert zu Boden. ,,Sie sehen genauso aus, wie Ihr Zweitname vermuten lässt!", sagte Brosch vergnügt mit Blick auf Fayts Metallkörper. ,,Sie haben einen ziemlich guten Ruf im Land." ,,Ähm... Das passiert zwar sehr oft, aber...", begann Fayt stotternd und deutete auf Leon. ,,Ich bin bereits daran gewöhnt.", grummelte Leon. ,,Was?!?", rief Brosch verdattert, während Ross peinlich berührt dreinschaute. ,,Der Kleine da ist..." Leon warf ihm einen mordlustigen Blick zu. ,,Nein, ähm...", begann Brosch ängstlich und wich mehrere Schritte vor ihm zurück. ,,Ich hatte nun eben nicht ein Kind erwartet!" ,,Vergessen Sie es!", fauchte Leon, stand wieder auf und wandte sich an Armstrong. ,,Major, ich brauche keine Bodyguards!", sagte er genervt. ,,Fayt und ich kommen jetzt wieder sehr gut allein zurecht!" ,,Ich fände das nicht schlimm, wenn ihr alleine umherziehen würdet, aber...", begann Armstrong. ,,Wir haben Informationen erhalten, laut denen Scar wieder in Central City sein soll.", erklärte Ross. Leon sah sie erschrocken an. ,,So ist es.", sagte Armstrong nickend. ,,Ertragt es bitte für eine Weile." ,,Mr. Metallalchemist, überlassen Sie es nur uns.", sagte Ross und verbeugte sich vor Leon. Schnell tat Brosch es ihr gleich. ,,Ich hoffe nur, dass Sie beide keine zu große Bürde für mich werden.", seufzte Leon und schritt los. ,,Ah, warten Sie! Ein Auto steht schon bereit!", rief Brosch und rannte hinter ihm her. ,,Tut mir Leid.", entschuldigte sich Fayt bei Ross, die Leon hinterhersah. ,,Er ist immer so. Nehmen Sie es nicht persönlich." Auch er ging los. ,,Obwohl er einen auf Hart macht, hat er jedoch in seiner Vergangenheit schlimme Dinge durchgemacht.", sagte Armstrong zu Ross, die erschrocken zur Seite sprang, als Armstrong in Tränen ausbrach und erneut von einer Aura der Spleenigkeit umgeben wurde. ,,Bitte geben Sie Ihr Bestes, ihn zu erdulden." ,,J... Ja...", versprach Ross ihm seufzend. ,,Aber..."
Leon, Fayt, Ross und Brosch erreichten wenig später die erste Abteilung der Bibliothek. ,,Wegen eines Brandes gestern wurde fast die gesamte erste Abteilung der Bibliothek zerstört.", erklärte Ross Leon, der mit starrem Entsetzen, die abgebrannte erste Abteilung betrachtete. ,,Das... soll wohl ein Witz sein...", stammelte Leon geschockt. ,,Nach den Aussagen der Zeugen, glauben wir, dass der Hauptverdächtige der gesuchte Mörder Scar ist.", berichtete Ross. Leon kniete sich nieder und wollte eines der verkokelten Bücher aufheben, das jedoch zu Asche zerfiel, als er es berührte. ,,Großer Bruder...", begann Fayt niedergeschlagen. ,,Unser Hinweis ist verbrannt...", murmelte Leon, am ganzen Leib zitternd.
Im Hauptquartier Central Citys war Hughes derweil beschäftigt, auf einem Schreibtisch zu sitzen und mit Roy in East City zu telefonieren. ,,Nein, ich meine es ernst!", sagte er kichernd. ,,Ich wünschte, du könntest sie hören. Sie ist ein Genie! Und dabei ist sie gerade mal drei Jahre alt!" Er giggelte laut. ,,Wie könnte ich ihre Stimme nur beschreiben...? "Engelsgleich", vielleicht? Es besteht eine neunzigprozentige Chance, dass sie eines Tages Modell wird!"
,,Second Lieutenant, ich arbeite gerade.", grummelte Roy und stempelte mehrere Papiere ab, unter den strengen Augen von Hawkeye, die ihm erst ein paar Minuten vor Hughes´ Anruf die Playboy-Heftchen weggenommen hatte, da er sich damit vergnügt hatte anstatt zu telefonieren.
,,Was? Was für ein Zufall! Ich arbeite auch gerade.", trällerte Hughes.
,,Also wirklich...", seufzte Roy, konnte sich ein Lächeln aber nicht verkneifen. ,,Gibt es denn keine alchemistische Technik, eine Person über eine Telefonleitung hinweg zu rösten?"
,,Da hast du mir aber eine ganz schön unheimliche Frage gestellt, Flammenalchemist.", gluckste Hughes. ,,Aber wenn man mal davon absieht... Wegen dieser Sache in der Bibliothek: Wir sind uns sicher, dass Scar daran beteiligt waren; mehrere Leute haben ihn gesehen. Aber nachdem wir uns die Bibliothek selbst angesehen haben, zweifeln wir sehr daran, dass er dies alles allein getan hat. Es gibt einige Hinweise, die darauf schließen lassen, dass er gegen jemanden gekämpft hat."
,,Irgendwelche anderen Neuigkeiten über Scar?", fragte Roy.
,,Der Kampf ging außerhalb der Bibliothek anscheinend weiter, bis zur Kanalisation. Die vielen Krater, die sich bis zur Kanalisation erstrecken, deuten darauf hin.", antwortete Hughes. ,,Dort haben wir auch Teile von Scars Kleidung gefunden, voll mit Blut... Aber wir wissen nicht, ob er noch lebt oder nicht." Er lächelte kurz. ,,Es gibt da auch übrigens so ein Gerücht, dass ein gewisser Oberst Mustang aufgrund von Brigadier General Grans Tod hierher zurückkehren wird.", sprach er weiter. ,,Es gibt sogar welche, die sagen, dass du hinter all dem steckst, böse Zungen also."
,,Tse, idiotisch...", spottete Roy. ,,Aber dennoch... Nach Central City zurückkehren, wie?" Er sah zu Hawkeye. ,,Gar nicht mal so übel."
,,Sei vorsichtig.", warnte Hughes ihn. ,,Du hast eine Menge Feinde in den oberen Ränken."
,,Darauf bin ich bereits vorbereitet.", entgegnete Roy.
,,Stell sicher, dass du so viele Verbündete wie möglich auf deiner Seite hast, die dich verstehen und dich so gut es geht unterstützen werden.", mahnte Hughes ihn. ,,Und deswegen... Du solltest dich beeilen..." Er giggelte. ,,...und endlich heiraten."
,,Klappe!", brüllte Roy und knallte den Hörer auf den Tisch. ,,Oberst, gehen Sie nicht so mit Militäreigentum um!", fuhr Hawkeye ihn aufgebracht an.
,,Second Lieutenant, runter vom Tisch!", fuhr eine der Putzfrauen Hughes an.
Leon und Fayt gingen mit ihren beiden Bodyguards in die Hauptabteilung der Bibliothek, die unbeschadet geblieben war. ,,Wir haben den ganzen Morgen über nachgeschaut... Dies sind die einzigen Bücher, die noch lesbar sind.", sagte einer der Angestellten der Bibliothek und stellte eine beträchtlich kleine Kiste mit arg verkokelten Büchern. ,,Die sind in schrecklichem Zustand.", meinte Brosch. Leon nahm eines der Bücher aus der Kiste und wischte mit seinem Ärmel darüber, um den Titel lesbar zu machen. ,,Großer Bruder?", fragte Fayt. Leon ging ein Buch nach dem anderen durch. ,,Wir haben jedenfalls kein Buch in der Hauptabteilung der Bibliothek finden können, dass ein Tim Marcoh geschrieben hat.", sagte eine farbige Angestellte, die ein Dokument mit Buchtiteln und den dazugehörigen Autoren durchging. ,,Es muss wirklich in der ersten Abteilung gewesen sein. Wenn man es in eine andere Abteilung gebracht hätte, wäre es hier vermerkt gewesen. ,,Gibt es... die Möglichkeit, dass es jemand ausgeliehen hat?", fragte Leon hoffnungsvoll. ,,Ja, schon...", entgegnete die Angestellte. ,,Aber die Liste, auf der stand, wer sich was in der ersten Abteilung geborgt hat, befand sich nun mal eben in dieser Abteilung. Deswegen..." ,,Verstehe...", sagte Leon und seufzte niedergeschlagen. ,,Vielleicht ist es wirklich mit all den anderen Büchern verbrannt worden.", meinte Fayt. ,,Wenn ich doch nur herausfinden könnte, ob das Buch wirklich in dieser Abteilung war oder nicht...", grummelte Leon. Er wandte sich an die Angestellte. ,,Wer hat sonst noch in dieser Abteilung gearbeitet?", fragte er sie. ,,Er und ich waren die einzigen, die in der ersten Abteilung gearbeitet haben.", sagte die Angestellte mit Blick auf den anderen Angestellten. ,,Nur zwei?", sagte Leon verdutzt. ,,Nur Nationale Alchemisten hatten Zugriff zur ersten Abteilung, also waren mehr Angestellte nicht nötig.", sagte die Angestellte. Doch Leon erinnerte sich ganz genau, dass dort noch jemand gearbeitet hatte, ein Mädchen mit Hornbrille. ,,Ich erinnere mich aber ganz genau, dass auch ein Mädchen mit Hornbrille dort gearbeitet hat.", meinte Leon. ,,Oh, du meinst Scieszka?", fragte die Angestellte. ,,Sie ist vor einiger Zeit gefeuert worden." ,,Gefeuert?", wiederholte Leon fragend. ,,Sie war ein wenig verrückt.", erinnerte sich der Angestellte. ,,Sie ist Bücherwurm.", meinte die Angestellte. ,,Wurm?", wiederholte Leon.
Leon und Fayt gingen mit ihren beiden Bodyguards in die Hauptabteilung der Bibliothek, die unbeschadet geblieben war. ,,Wir haben den ganzen Morgen über nachgeschaut... Dies sind die einzigen Bücher, die noch lesbar sind.", sagte einer der Angestellten der Bibliothek und stellte eine beträchtlich kleine Kiste mit arg verkokelten Büchern. ,,Die sind in schrecklichem Zustand.", meinte Brosch. Leon nahm eines der Bücher aus der Kiste und wischte mit seinem Ärmel darüber, um den Titel lesbar zu machen. ,,Großer Bruder?", fragte Fayt. Leon ging ein Buch nach dem anderen durch. ,,Wir haben jedenfalls kein Buch in der Hauptabteilung der Bibliothek finden können, dass ein Tim Marcoh geschrieben hat.", sagte eine farbige Angestellte, die ein Dokument mit Buchtiteln und den dazugehörigen Autoren durchging. ,,Es muss wirklich in der ersten Abteilung gewesen sein. Wenn man es in eine andere Abteilung gebracht hätte, wäre es hier vermerkt gewesen. ,,Gibt es... die Möglichkeit, dass es jemand ausgeliehen hat?", fragte Leon hoffnungsvoll. ,,Ja, schon...", entgegnete die Angestellte. ,,Aber die Liste, auf der stand, wer sich was in der ersten Abteilung geborgt hat, befand sich nun mal eben in dieser Abteilung. Deswegen..." ,,Verstehe...", sagte Leon und seufzte niedergeschlagen. ,,Vielleicht ist es wirklich mit all den anderen Büchern verbrannt worden.", meinte Fayt. ,,Wenn ich doch nur herausfinden könnte, ob das Buch wirklich in dieser Abteilung war oder nicht...", grummelte Leon. Er wandte sich an die Angestellte. ,,Wer hat sonst noch in dieser Abteilung gearbeitet?", fragte er sie. ,,Er und ich waren die einzigen, die in der ersten Abteilung gearbeitet haben.", sagte die Angestellte mit Blick auf den anderen Angestellten. ,,Nur zwei?", sagte Leon verdutzt. ,,Nur Nationale Alchemisten hatten Zugriff zur ersten Abteilung, also waren mehr Angestellte nicht nötig.", sagte die Angestellte. Doch Leon erinnerte sich ganz genau, dass dort noch jemand gearbeitet hatte, ein Mädchen mit Hornbrille. ,,Ich erinnere mich aber ganz genau, dass auch ein Mädchen mit Hornbrille dort gearbeitet hat.", meinte Leon. ,,Oh, du meinst Scieszka?", fragte die Angestellte. ,,Sie ist vor einiger Zeit gefeuert worden." ,,Gefeuert?", wiederholte Leon fragend. ,,Sie war ein wenig verrückt.", erinnerte sich der Angestellte. ,,Sie ist Bücherwurm.", meinte die Angestellte. ,,Wurm?", wiederholte Leon.
Wenig später standen Leon, Fayt und die Eskorte vor dem Haus, indem das Mädchen namens Scieszka leben sollte, und klopften. Niemand antwortete. ,,Ob sie nicht da ist?", wunderte sich Brosch. ,,Aber drinnen brennt Licht.", meinte Leon, der durch ein Fenster ins Haus sah. ,,Gehen wir rein." ,,Das dürfe Sie nicht!", protestierte Ross. Doch Leon hörte nicht auf sie und öffnete die Tür. Sie schauten hinein und erstarrten, als sie sahen, dass das gesamte Haus mit Bergen von Büchern vollgestopft war, der Boden ein Meer aus Romanen. ,,Was sollen diese ganzen Bücherberge hier?!?", stammelte Leon verdattert. ,,Lebt hier wirklich jemand?", wunderte sich Brosch ungläubig. ,,Scieszka, sind Sie zu Hause?", rief Leon. -Keine Antwort- ,,Scieszka?" ,,Immer noch keine Antwort...", murmelte Fayt. ,,Hilfe...", erklang plötzlich die erstickte Stimme eines Mädchens unter einem Haufen von Büchern, der einst einer der vielen Bücherberge gewesen sein musste, der nun aber anscheinend eingestürzt war. ,,Hilfe..." Leon und die anderen Drei schrien entsetzt auf. ,,Eine Person... Eine Person ist darunter begraben!", kreischte Fayt und begannen nach dem Mädchen zu graben. ,,Graben! Graben!", schrie Leon verzweifelt, die Bücher wie wild durch die Gegend schmeißend. Noch mehr Büchertürme stürzten zusammen und erschwerten die Arbeit.
Unter den Büchern war wirklich Scieszka, das Mädchen mit der Hornbrille, begraben gewesen, die nun erst einmal auf den Schock etwas trank. ,,Ich danke Ihnen von ganzem Herzen.", bedankte sie sich und fiel vor ihren Rettern auf die Knie. ,,Ich habe versehentlich einen meiner Büchertürme umgehauen... Ich konnte nicht mehr atmen... Ich dachte, ich würde sterben." ,,Scieszka, Sie haben doch in der ersten Abteilung der Bibliothek gearbeitet, oder?", fragte Leon. ,,J-Ja!", antwortete Scieszka. ,,Aber ich habe während der Arbeit andauernd die Bücher der Bibliothek gelesen, und bin deswegen gefeuert worden. Und dabei muss ich doch meiner kranken Mutter Geld schicken..." Sie seufzte tief. ,,Aber das einzige, was ich kann, ist Bücher lesen..." ,,Ähm... Scieszka, haben Sie irgendetwas in der Bibliothek gesehen, das ein gewisser Tim Marcoh geschrieben hat?", unterbrach Leon sie. ,,Tim Marcoh?", wiederholte Scieszka mit großen Augen und sah auf. ,,Ich schätze mal, das muss ein richtig dicker Wälzer an Forschungsdaten gewesen sein.", vermutete Leon. ,,Ein richtig dicker Wälzer an Forschungsdaten... Tim Marcoh?", wiederholte Scieszka nachdenklich. ,,Oh! Ja, ich erinnere mich!", rief sie schließlich. ,,Ein in Leder gebundenes Buch mit einem handgeschriebenen Manuskript, richtig?" ,,Sind Sie da auch ganz sicher?", fragte Leon nach. ,,Ja. Ich kann mich an wirklich jedes Buch in der ersten Abteilung der Bibliothek erinnern.", erklärte Scieszka. ,,Das... bedeutet...", stammelte Leon entsetzt. ,,Es ist verbrannt... Verdammt, jetzt müssen wir wieder von vorne beginnen." ,,Großer Bruder...", sagte Fayt mitfühlend, selbst äußerst niedergeschlagen. Die beiden ließen ihre Köpfe hängen. ,,Ja, es ist richtig schmerzhaft, wenn man nicht das Buch lesen kann, was man haben will.", stimmte Scieszka zu und begann zu zittern. ,,Ich verstehe, wie ihr euch fühlt. Es gab Zeiten, in denen ich in diesen Stapeln aus Büchern nach einem ganz bestimmten Buch gesucht habe... aber ich konnte dennoch nicht das Buch finden, das ich lesen wollte." Sie begann zu weinen. ,,Das hat mich sooo traurig gemacht..." Die anderen sahen sie ungläubig an. ,,Danke für die Informationen, Scieszka.", bedankte sich Leon schnell bei ihr. ,,Jetzt weiss ich, dass das Buch wirklich dort war, also werde ich jetzt selbst weitermachen müssen." ,,Was? Sie haben einen Notfallplan?", fragte Brosch verdutzt.
Sie gingen allesamt zur abgebrannten ersten Abteilung. ,,Ich werde die gesamte Asche hier mutieren und so alle Bücher wiederherstellen!", verkündete Leon. ,,Wow! Können Sie das auch wirklich?", fragte Brosch beeindruckt. ,,Schön aufpassen...", sagte Leon und klatschte in die Hände. Im selben Moment zog ein kräftiger Wind auf, der die Asche in alle Richtungen verstreute. ,,Was... Was ist jetzt mit der Asche?", fragte Brosch kleinlaut. ,,Können Sie es immer noch tun, nachdem fast alles weggeweht wurde?" Wimmernd sank Leon zu Boden. ,,Jetzt ist unmöglich geworden, großer Bruder.", seufzte Fayt. ,,Ähm, ich könnte eine Kopie des Buches anfertigen, wenn Sie wollen.", bat Scieszka an. Leon und Fayt starrten sie an. ,,Ich kann mich an den Inhalt eines jeden Buches genauestens erinnern, das ich gelesen habe.", erklärte Scieszka. ,,Ich habe fast alle Bücher in der ersten Abteilung gelesen, also..." ,,Wirklich?", fragte Leon hoffnungsvoll. ,,Sie können wirklich so etwas tun?!?" ,,Es ist eine bescheuerte, nutzlose Fähigkeit, aber vielleicht könnte sie sich ja für euch nützlich erweisen.", meinte Scieszka schulterzuckend.
Drei Tage später...
Sie gingen allesamt zur abgebrannten ersten Abteilung. ,,Ich werde die gesamte Asche hier mutieren und so alle Bücher wiederherstellen!", verkündete Leon. ,,Wow! Können Sie das auch wirklich?", fragte Brosch beeindruckt. ,,Schön aufpassen...", sagte Leon und klatschte in die Hände. Im selben Moment zog ein kräftiger Wind auf, der die Asche in alle Richtungen verstreute. ,,Was... Was ist jetzt mit der Asche?", fragte Brosch kleinlaut. ,,Können Sie es immer noch tun, nachdem fast alles weggeweht wurde?" Wimmernd sank Leon zu Boden. ,,Jetzt ist unmöglich geworden, großer Bruder.", seufzte Fayt. ,,Ähm, ich könnte eine Kopie des Buches anfertigen, wenn Sie wollen.", bat Scieszka an. Leon und Fayt starrten sie an. ,,Ich kann mich an den Inhalt eines jeden Buches genauestens erinnern, das ich gelesen habe.", erklärte Scieszka. ,,Ich habe fast alle Bücher in der ersten Abteilung gelesen, also..." ,,Wirklich?", fragte Leon hoffnungsvoll. ,,Sie können wirklich so etwas tun?!?" ,,Es ist eine bescheuerte, nutzlose Fähigkeit, aber vielleicht könnte sie sich ja für euch nützlich erweisen.", meinte Scieszka schulterzuckend.
Drei Tage später...
,,Danke fürs Warten!", begrüßte Scieszka Leon, Fayt, Ross und Brosch und deutete auf einen Tisch voller Manuskripte, die sie erstellt hatte. ,,Es gab eine Menge zu schreiben, also habe ich ganze drei Tage dafür gebraucht! Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat." ,,Das sind Marcohs Forschungsdaten?", fragte Leon mit riesengroßen Augen angesichts der Berge an Seiten. ,,Bist du sicher?" ,,Ja!", antwortete Scieszka fröhlich. ,,Darin stehen ganz viele Appetitanreger für Partys: Das Heutige Party-Menü, 1000 Kreationen, geschrieben von Tim Marcoh." ,,Hä?!?", machten die anderen verdattert.
Sie studierten die Manuskripte. ,,Ein Löffel Zucker...", las Ross. ,,Eine Priese Salz und Pfeffer..." Sie stöhnte. ,,Das sind wirklich nur Essensrezepte." ,,Vielleicht hast du den falschen Autor erwischt.", meinte Brosch zu Scieszka. ,,Was?!? Aber ich hab doch nur eine Kopie von dem erstellt, was Sie haben wollten!", verteidigte sich Scieszka. ,,Unglücklicherweise haben wir nur unsere Zeit vergeudet.", seufzte Ross. ,,Nein.", widersprach Leon, selbst in eines der Manuskripte vertieft. ,,Du bist sicher, dass dies hier Wort für Wort von Marcoh geschrieben wurde?", fragte Leon Scieszka. ,,Ja, dessen bin ich mir sicher!", sagte Scieszka bestimmt. ,,Du bist beeindruckend!", rief Leon. ,,Danke, Scieszka!" Er wandte sich an Ross. ,,Lieutenant Ross!" ,,Was?", fragte Ross. ,,Übergeben Sie diese Menge Geld an Scieszka.", sagte Leon, gab ihr einen Zettel mitsamt seiner Silbertaschenuhr und ging zur Tür, die er öffnete. ,,Wenn Sie zur Organisation der Nationalen Alchemisten gehen und denen die Taschenuhr und den Zettel zeigen, geben sie Ihnen das Geld von meinem Forschungsgeld.", sagte er zu Ross. ,,Fayt, gehen wir!" ,,Ja!", rief Fayt und folgte ihm aus dem Haus. ,,Wartet!", rief Ross ihnen hinterher. Doch sie hörten nicht auf sie. ,,Sergeant, nehmen Sie das.", sagte Ross zu Brosch, gab ihm den Zettel und die Taschenuhr und rannte den beiden Brüdern hinterher. ,,Was hat er nur mit den Büchern vor?", wunderte sich Brosch. ,,Wüsste ich auch gerne...", murmelte Scieszka und besah sich den Zettel von Leon zusammen mit Brosch. ,,Was zum...?!?", kreischte Brosch beim Anblick des Geldbetrages. ,,SO VIEL?!?", kreischte Scieszka. ,,Er gibt dir wirklich so viel Geld?!?", stammelte Brosch. ,,Er ist in der Tat ein Nationaler Alchemist.
Ross hatte die beiden Brüder eingeholt und stellte sich ihnen in den Weg. ,,Warten Sie! Wohin gehen Sie?", fragte sie Leon. ,,Wir werden eine Weile im Hauptteil der Bibliothek bleiben, da dieser Ort voll von Informationen und Übersetzungsbüchern ist.", erklärte Leon. ,,Was?", fragte Ross verwirrt. ,,Wir wissen immer noch nicht, wo sich Scar aufhält... An einem Ort mit so vielen Menschen können wir Sie nicht beschützen!" ,,Dann berichten Sie es doch Ihren Vorgesetzten!", fauchte Leon. ,,Das ist unser Problem." Er ging an ihr vorbei. ,,Das ist der Hinweis, auf den wir so lange gewartet haben.", versuchte Fayt ihr zu erklären. ,,Tut mir Leid." Er folgte Leon.
,,Marcohs Forschungsdaten...", sagte Leon, nachdem sie im Hauptteil der Bibliothek angekommen waren und die Manuskripte und Hilfsbücher auf einem langen Eichenholz verteilt hatten. ,,Auf den ersten Blick sieht es wie ein Kochbuch aus..." ,,Aber das Geheimnis des Rings der Alchemisten steht darin geschrieben, richtig?", fragte Fayt. ,,Es ist verschlüsselt, um Missbrauch zu verhindern.", sagte Leon. ,,Man sagt sogar, dass die Alchemie ihre Geburt in der Küche hatte. Das wird ein Kinderspiel für mich!"
,,Marcohs Forschungsdaten...", sagte Leon, nachdem sie im Hauptteil der Bibliothek angekommen waren und die Manuskripte und Hilfsbücher auf einem langen Eichenholz verteilt hatten. ,,Auf den ersten Blick sieht es wie ein Kochbuch aus..." ,,Aber das Geheimnis des Rings der Alchemisten steht darin geschrieben, richtig?", fragte Fayt. ,,Es ist verschlüsselt, um Missbrauch zu verhindern.", sagte Leon. ,,Man sagt sogar, dass die Alchemie ihre Geburt in der Küche hatte. Das wird ein Kinderspiel für mich!"
Sie gingen durch die Manuskripte, brüteten darüber, lasen andere Bücher als Hilfe, nahmen jede Textstelle analysierend auseinander, schrieben sich Notizen an jede freie Fläche der Blätter, beobachtet von Ross, die im Flur vor dem Raum stand, den die Brüder für sich beanspruchten. Ein lautes Geräusch ließ Ross hochfahren und ihre Pistole zücken, doch es war nur Brosch, der auf seinem Stuhl eingeschlafen war und zu schnarchen begonnen hatte. Ross seufzte erleichtert.
Die Nacht zog ein. ,,Mann...", stöhnte Leon und ließ seinen dröhnenden Kopf auf den Tisch sinken. ,,Ich dachte, das wäre einfacher zu entziffern...", jammerte er, während Fayt kurz vor der Verzweiflung war. ,,Was fpr ein schwieriger Code." ,,Wenn wir nur Marcoh persönlich fragen könnten.", meinte Fayt. ,,Er hat die Forschungen aufgegeben.", sagte Leon. ,,Wir können uns nicht auf ihn verlassen." Die Tür wurde aufgestoßen und ein übermäßig gut gelaunter Hughes trat ein. ,,Yo, Leon, Fayt!", begrüßte er sie. ,,Kommt ihr gut voran?" ,,Second Lieutenant! Ich hab dich noch gar nicht gesehen, seit wir hier sind!", rief Leon fröhlich. ,,Daran ist Scars Wiederauftauchen Schuld.", erkärte Hughes. ,,Ich war äußerst beschäftigt." Er wandte sich an Fayt. ,,Und, ist dein Körper wieder ganz, Fayt?" ,,Ja.", antwortete Fayt. ,,Ist das so?", sagte Hughes vergnügt. ,,Die beiden reden mit dem Second Lieutenant so, als wärn sie Freunde.", flüsterte Brosch Ross zu, doch Ross achtete nicht auf sie, sondern trat in den Raum und sagte: ,,Second Lieutenant Hughes!" ,,Hmm?", machte Hughes und wandte sich zu ihr um. ,,Wir werden nicht in der Lage sein, diese beiden hier zu beschützen, wenn es einen Notfall gibt.", sagte Ross und verbeugte sich vor Hughes. ,,Ich glaube, sie sollten zurück in ihre Wohnung im Hauptquartier kehren." ,,Ich hab ihnen doch schon mal gesagt, Sie sollen uns in Ruhe lassen!", zickte Leon aufgebracht. ,,Solange wir nicht wissen, wo sich Scar aufhält, sollten wir die Sicherheitsvorkehrungen verstärken.", meinte Ross. ,,Hmm... Lieutenant Ross hat Recht.", stimmte Hughes zu. ,,Aber Second Lieutenant...", begann Leon protestierend. ,,Aber ich kann es nicht auf eigene Anweisung tun...", meinte Hughes. ,,Sie sollten Major Armstrong fragen." ,,Nein! Nicht dieser Mann!", riefen Leon und Ross entsetzt und wie aus einem Munde. Ross räusperte sich verlegen. ,,Second Lieutenant, wir sind sehr nahe dran.", erklärte Leon. ,,Bitte." ,,Nun, wir können nicht viel tun aufgrund des Scar-Vorfalls.", meinte Hughes. ,,Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, wurden all die Auzeichnungen über die bisher gelösten und behandelten Fälle zerstört. Also können wir nicht arbeiten, selbst wenn wir wollten." ,,Aufzeichnungen?", wiederholte Leon fragend. ,,Diese Aufzeichnungen waren ebenfalls in der ersten Abteilung?" ,,Ja.", antwortete Hughes trübselig. ,,Alle Protokolle und Namenslisten befanden sich dort." Leon lächelte. ,,Second Lieutenant, ich habe da genau die richtige Person für sie.", sagte er.
,,Was?!? Ich?!?", kreischte Scieszka, als sie eine dreiviertel Stunde später von Leon, Fayt, Hughes, Ross und Brosch besucht wurde. ,,Ähm... Ich habe Polizeiaufzeichnungen und Listen von Verdächtigen zuvor schon einmal gelesen, aber..." ,,Jetzt ist wieder alles in Butter.", sagte Leon vergnügt zu Hughes. ,,Nun, wenn das, was du sagst, wahr ist, würde uns das ungemein helfen.", meinte Hughes zu Leon. ,,Ich empfehle sie. Jetzt ist die Chance sie einzustellen.", sagte Leon. ,,Aber das einzige, was ich kann, ist Bücher zu lesen...", begann Scieszka abwehrend. ,,Und man will, dass ich am Gerichtshof arbeitete?" ,,Das ist doch gar nicht so dumm wie du denkst.", meinte Fayt. ,,In der Lage zu sein, sich etwas ganz und gar hinzugeben, ist ein Talent. Du hast ein unglaubliches Erinnerungsvermögen. Du solltest mehr Selbstvertrauen haben." Scieszka sah ihn einen Moment lang nachdenklich an, dann lächelte sie und sagte: ,,Danke." Sie wandte sich an Hughes und verbeugte sich vor ihm. ,,Ich werde mein Bestes geben! Ich nehme den Job an!" ,,Okay! Nun, da es entschieden ist, machen wir die Dinge offiziell!", sagte Hughes. ,,Wir zahlen äußerst gut." ,,Danke!", bedankte sich Scieszka und verbeugte sich erneut vor ihm. Leon sah ihn an. ,,In Ordnung.", seufzte Hughes. ,,Um euch in der Bibliothek ausreichend beschützen können, werde ich einige meiner Männer zu euch schicken." Ross sah empört drein. ,,Was? Dankeschön. Aber das hatte ich eigentlich gar nicht vorgehabt.", schauspielerte Leon. ,,Lügner!", fauchte Hughes.
Die Nacht zog ein. ,,Mann...", stöhnte Leon und ließ seinen dröhnenden Kopf auf den Tisch sinken. ,,Ich dachte, das wäre einfacher zu entziffern...", jammerte er, während Fayt kurz vor der Verzweiflung war. ,,Was fpr ein schwieriger Code." ,,Wenn wir nur Marcoh persönlich fragen könnten.", meinte Fayt. ,,Er hat die Forschungen aufgegeben.", sagte Leon. ,,Wir können uns nicht auf ihn verlassen." Die Tür wurde aufgestoßen und ein übermäßig gut gelaunter Hughes trat ein. ,,Yo, Leon, Fayt!", begrüßte er sie. ,,Kommt ihr gut voran?" ,,Second Lieutenant! Ich hab dich noch gar nicht gesehen, seit wir hier sind!", rief Leon fröhlich. ,,Daran ist Scars Wiederauftauchen Schuld.", erkärte Hughes. ,,Ich war äußerst beschäftigt." Er wandte sich an Fayt. ,,Und, ist dein Körper wieder ganz, Fayt?" ,,Ja.", antwortete Fayt. ,,Ist das so?", sagte Hughes vergnügt. ,,Die beiden reden mit dem Second Lieutenant so, als wärn sie Freunde.", flüsterte Brosch Ross zu, doch Ross achtete nicht auf sie, sondern trat in den Raum und sagte: ,,Second Lieutenant Hughes!" ,,Hmm?", machte Hughes und wandte sich zu ihr um. ,,Wir werden nicht in der Lage sein, diese beiden hier zu beschützen, wenn es einen Notfall gibt.", sagte Ross und verbeugte sich vor Hughes. ,,Ich glaube, sie sollten zurück in ihre Wohnung im Hauptquartier kehren." ,,Ich hab ihnen doch schon mal gesagt, Sie sollen uns in Ruhe lassen!", zickte Leon aufgebracht. ,,Solange wir nicht wissen, wo sich Scar aufhält, sollten wir die Sicherheitsvorkehrungen verstärken.", meinte Ross. ,,Hmm... Lieutenant Ross hat Recht.", stimmte Hughes zu. ,,Aber Second Lieutenant...", begann Leon protestierend. ,,Aber ich kann es nicht auf eigene Anweisung tun...", meinte Hughes. ,,Sie sollten Major Armstrong fragen." ,,Nein! Nicht dieser Mann!", riefen Leon und Ross entsetzt und wie aus einem Munde. Ross räusperte sich verlegen. ,,Second Lieutenant, wir sind sehr nahe dran.", erklärte Leon. ,,Bitte." ,,Nun, wir können nicht viel tun aufgrund des Scar-Vorfalls.", meinte Hughes. ,,Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, wurden all die Auzeichnungen über die bisher gelösten und behandelten Fälle zerstört. Also können wir nicht arbeiten, selbst wenn wir wollten." ,,Aufzeichnungen?", wiederholte Leon fragend. ,,Diese Aufzeichnungen waren ebenfalls in der ersten Abteilung?" ,,Ja.", antwortete Hughes trübselig. ,,Alle Protokolle und Namenslisten befanden sich dort." Leon lächelte. ,,Second Lieutenant, ich habe da genau die richtige Person für sie.", sagte er.
,,Was?!? Ich?!?", kreischte Scieszka, als sie eine dreiviertel Stunde später von Leon, Fayt, Hughes, Ross und Brosch besucht wurde. ,,Ähm... Ich habe Polizeiaufzeichnungen und Listen von Verdächtigen zuvor schon einmal gelesen, aber..." ,,Jetzt ist wieder alles in Butter.", sagte Leon vergnügt zu Hughes. ,,Nun, wenn das, was du sagst, wahr ist, würde uns das ungemein helfen.", meinte Hughes zu Leon. ,,Ich empfehle sie. Jetzt ist die Chance sie einzustellen.", sagte Leon. ,,Aber das einzige, was ich kann, ist Bücher zu lesen...", begann Scieszka abwehrend. ,,Und man will, dass ich am Gerichtshof arbeitete?" ,,Das ist doch gar nicht so dumm wie du denkst.", meinte Fayt. ,,In der Lage zu sein, sich etwas ganz und gar hinzugeben, ist ein Talent. Du hast ein unglaubliches Erinnerungsvermögen. Du solltest mehr Selbstvertrauen haben." Scieszka sah ihn einen Moment lang nachdenklich an, dann lächelte sie und sagte: ,,Danke." Sie wandte sich an Hughes und verbeugte sich vor ihm. ,,Ich werde mein Bestes geben! Ich nehme den Job an!" ,,Okay! Nun, da es entschieden ist, machen wir die Dinge offiziell!", sagte Hughes. ,,Wir zahlen äußerst gut." ,,Danke!", bedankte sich Scieszka und verbeugte sich erneut vor ihm. Leon sah ihn an. ,,In Ordnung.", seufzte Hughes. ,,Um euch in der Bibliothek ausreichend beschützen können, werde ich einige meiner Männer zu euch schicken." Ross sah empört drein. ,,Was? Dankeschön. Aber das hatte ich eigentlich gar nicht vorgehabt.", schauspielerte Leon. ,,Lügner!", fauchte Hughes.
Wenig später trat Hughes aus dem Haus. ,,Tschau!", verabschiedete er sich. ,,Überarbeitet euch nicht!" Er schloss die Tür und ging davon. ,,Bitte warten Sie, Second Lieutenant!", rief Ross, die nach draußen gerannt war. ,,Lieutenant Ross...", begann Hughes geduldig. ,,Ich weiss, was Sie sagen wollen. Aber diese beiden werden nicht so einfach aufgeben. Ich schicke das zusätzliche Sicherheitspersonal morgen vorbei. Bitte ertragen Sie es." ,,Warum hören Sie so sehr auf diese beiden?", fragte Ross. ,,Sie lassen sie mit ihrer Arbeit fortfahren, obwohl Sie ganz genau wissen, dass die Gefahr ganz in der Nähe lauert! Sie sind immer noch Kinder!" ,,Deswegen werde ich sie ja auch beschützen.", entgegnete Hughes schlicht. ,,Nur diese beiden können es schaffen. Eine der Aufgaben eines Erwachsenen ist es, auf Kinder aufzupassen, damit sie nichts Schlimmes anstellen." Ross sah ihn an. ,,Ich zähle auf Sie." Er ging davon.
Es war auf einem Berg voller Blumen gewesen. Sein Bruder und die Frau mit den schwarzen Haaren und dem schwarzen Lippenstift hatten zusammen dort gesessen und hinab auf ihr Dorf geschaut. ,,Großer Bruder!", rief Scar, doch sein Bruder hörte nicht auf ihn. Er sah zu der Frau an der Seite seines Bruders, deren Kleidung sich im nächsten Moment in ein pechchwarzes Kleid verwandelte, und ihre roten Augen wurden zu violetten, boshaft funkelnden Augen, die ihn ansahen; eine dämonisches Lächeln umspielte ihre Lippen.
Es war auf einem Berg voller Blumen gewesen. Sein Bruder und die Frau mit den schwarzen Haaren und dem schwarzen Lippenstift hatten zusammen dort gesessen und hinab auf ihr Dorf geschaut. ,,Großer Bruder!", rief Scar, doch sein Bruder hörte nicht auf ihn. Er sah zu der Frau an der Seite seines Bruders, deren Kleidung sich im nächsten Moment in ein pechchwarzes Kleid verwandelte, und ihre roten Augen wurden zu violetten, boshaft funkelnden Augen, die ihn ansahen; eine dämonisches Lächeln umspielte ihre Lippen.
,,Kann ich noch einen essen?", fragte Gluttony, seine Knopfauge hoffnungsvoll aufblitzend, und stürmte in der ersten Abteilung der Bibliothek auf Scar zu, der sein Gesicht mit der rechten Hand packte und es explodieren ließ. Blut spritzte in alle Richtungen, doch Gluttony lächelte nur, während sein Kopf sich wieder zusammensetzte, und packte Scar am Oberkörper, den er zu zerquetschen drohte. Blut rann aus Scars Mund. Schnell packte er den Arm, der ihn quetschte, und zersprengte ihn. ,,Aaaaaah!!!", kreischte Gluttony laut auf, als sein Arm zerfetzt wurde. Scar warf es gegen ein Bücherregal, dass im nächsten Moment in seine Einzelteile zerfiel, da Lust, die sich versteckt hatte, es mit ihren scharfen Krallen zerschnitten hatte. Schnell sprang Scar zur Seite, um nicht von den Einzelteilen des Regals und der dicken Wälzer erschlagen zu werden. Sie warf den Kerzenständer mistamt der Kerzen zur Seite und stürmte auf Scar zu, ihre Fingernägel meterlang. Die Kerzen schlugen gegen ein Bücherregal, das sofort Feuer fing. Scar, der gegen die Brüstung gestolpert war, versuchte auszuweichen, als Lust und Gluttony sich auf ihn stürzten, schaffte es aber nicht und wurde durch die Brüstung geschleudert, die dabei zerbrach. Er landete ein Stockwerk tiefer keuchend am Boden, gefolgt von Lust und Gluttony. Lust holte mit ihren Fingernägeln nach ihm aus, doch er sprang rechtzeitig zur Seite, sodass sie stattdessen den Marmorboden zerstörte. Gluttony landete ebenfalls am Boden und produzierte aufgrund seiner Körperfülle ein kleines Erdbeben, was die gesamte Abteilung zum Wackeln brachte und mehrere Bücherragle zum Umfallen brachte; ein Meer aus Büchern ergoss sich auf den Boden, und der Staub der weniger benutzten nahm Scar die Sicht. Die erste Abteilung brannte bereits lichterloh. ,,Ihr Bastarde seid... Homunculi.", keuchte Scar, als sich der Staub wieder gelichtet hatte. ,,Oh? Es gibt immer noch Leute, die von unserer Existenz wissen?", wunderte sich Lust und grinste. ,,Futter!", rief Gluttony keckernd und stürmte erneut auf Scar zu, der gegen die Wand zurückwich und sie mit seiner Hand zerstörte, so dass er entkommen konnte und Gluttony die Sicht raubte. Der Boden wurde aufgerissen und drohte Lust zu verschlingen, die schnell zur Seite sprang. Die gesamte erste Abteilung flog mit einem lauten KNALL in die Luft.
Belustigt schauten Lust und Gluttony von der Ferne dem brennenden Feuer zu. ,,Ich hab meine Chance ihn zu essen verpasst.", sagte Gluttony traurig. ,,Ich wollte mir Marcohs Forschungsdaten ansehen... Aber die sind nun vollkommen verbrannt.", sagte Lust schulterzuckend...
Mit einem Mal wachte Scar aus seinem Traum, der die vergangen Ereignisse in der Bibliothek widergespielt hatte, auf. Er lag bandagiert in einem kleinen Zelt. ,,Bist du endlich wach?", fragte ein kleiner Junge, der das Zelt betreten hatte. ,,Das ist ja eine Überraschung. Ich hätte nicht gedacht, dass du noch mal aufwachst." ,,Wo bin ich?", fragte Scar mit krächzender Stimme. ,,Alter Mann, du bist aus Ishbal, richtig?", fragte der Junge. Scar erschrak. ,,Keine Sorge.", sagte der Junge, der rote Augen hatte. ,,Dies hier ist eine Stadt der Ishbaler." Die beiden gingen hinaus und Scar erblickte eine Stadt aus Holzbarraken und Zelten, in der er sich befand; eine Stadt der Armut, in der sich nur Ishbaler befanden. ,,Alterchen! Alterchen! Er ist wach!", rief der Junge und lief auf einen sehr alten Mann zu, der an einem Teich in der Nähe angelte. ,,Oh?", machte der Alte und sah zu Scar auf, der auf ihn zugehumpelt kam. ,,Du hast also noch eine Chance aufs Leben bekommen, Jungspund?" Er sah zu der Narbe auf Scars Stirn. ,,Du bist diese, ähm... gesuchte Person, richtig?" Scars Züge verhärteten sich. ,,Keine Sorge.", sagte der Alte. ,,Niemand hier wird einen Kameraden verraten." ,,Es gab so viele überlende Ishbaler?", fragte Scar und ließ den Blick durch das Dorf schweifen. ,,Dies ist nicht der einzige Ort.", sagte der Alte. ,,Unsere Leute haben Dörfer im ganzen Land errichtet und leben weiter. Dieses gesamte Land ist von den Händen unseres Gottes umgeben, Ishbala." Er lachte vergnügt.
Ein weiterer Tag ging vorbei und die Sonne ging langsam unter. ,,Heute ebenfalls keinen Fortschritt?", fragte Brosch Ross, mit der er vor der Tür zu dem Raum der Bibliothek, in dem sich Leon und Fayt befanden, Wache hielt gähnend. ,,Ich hab zwar keine Ahnung, was die da machen, aber ich würde es echt gut finden, wenn sie langsam aufgeben würden." ,,Diese beiden Kinder werden nicht aufgeben, bevor sie nicht etwas gefunden haben.", sagte Ross. ,,Es ist unsere Aufgabe, sie bis dahin zu beschützen." ,,WAS ZUM TEUFEL?!?", brüllte Leon. Ross spähte durch den Türschlitz ins Zimmer, wo Leon schweißgebadet und mit vor Entsetzen verzerrtem Gesicht über die Forschungsdaten gebeugt war. ,,Jetzt verstehe ich, warum es "Die Forschung des Teufels" genannt wird...", sagte Leon mitb zittriger Stimme und stützte sich mit den Händen auf den Tisch, da ihm äußerst schlecht geworden war. ,,Und der Grund, warum Marcoh die Forschungen aufgegeben hatte..." ,,Großer Bruder...", murmelte Fayt traurig und ließ den Kopf hängen. ,,Jetzt verstehe ich vollkommen...", keuchte Leon. ,,Eine der Zutaten für den Ring der Alchemisten ist das Leben von Menschen!!!" Ross erstarrte vor Entsetzen und schlug die Hände vor den Mund. ,,Was? Was ist los?", fragte Brosch, der nichts gehört hatte, verwirrt Ross. Er sah in den Raum, wo Leon immer heftiger zu zittern begann. ,,Ich dachte...", stammelte er mit verzweifelter Stimme. ,,Ich dachte, wir hätten endlich unser Ziel erreicht..." Weinend sank er zu Boden.
Ein weiterer Tag ging vorbei und die Sonne ging langsam unter. ,,Heute ebenfalls keinen Fortschritt?", fragte Brosch Ross, mit der er vor der Tür zu dem Raum der Bibliothek, in dem sich Leon und Fayt befanden, Wache hielt gähnend. ,,Ich hab zwar keine Ahnung, was die da machen, aber ich würde es echt gut finden, wenn sie langsam aufgeben würden." ,,Diese beiden Kinder werden nicht aufgeben, bevor sie nicht etwas gefunden haben.", sagte Ross. ,,Es ist unsere Aufgabe, sie bis dahin zu beschützen." ,,WAS ZUM TEUFEL?!?", brüllte Leon. Ross spähte durch den Türschlitz ins Zimmer, wo Leon schweißgebadet und mit vor Entsetzen verzerrtem Gesicht über die Forschungsdaten gebeugt war. ,,Jetzt verstehe ich, warum es "Die Forschung des Teufels" genannt wird...", sagte Leon mitb zittriger Stimme und stützte sich mit den Händen auf den Tisch, da ihm äußerst schlecht geworden war. ,,Und der Grund, warum Marcoh die Forschungen aufgegeben hatte..." ,,Großer Bruder...", murmelte Fayt traurig und ließ den Kopf hängen. ,,Jetzt verstehe ich vollkommen...", keuchte Leon. ,,Eine der Zutaten für den Ring der Alchemisten ist das Leben von Menschen!!!" Ross erstarrte vor Entsetzen und schlug die Hände vor den Mund. ,,Was? Was ist los?", fragte Brosch, der nichts gehört hatte, verwirrt Ross. Er sah in den Raum, wo Leon immer heftiger zu zittern begann. ,,Ich dachte...", stammelte er mit verzweifelter Stimme. ,,Ich dachte, wir hätten endlich unser Ziel erreicht..." Weinend sank er zu Boden.
,,Wirst du uns verlassen?", fragte der Ishbaler Junge Scar, mit dem er am Teich stand und dem Sonnenuntergang zusah. ,,Ja. Danke für die Gastfreundlichkeit.", antwortete Scar. ,,Bleib doch einfach hier.", bat der Junge ihn. ,,Das kann ich nicht tun.", sagte Scar. ,,Ich bin jemand, der sich gegen die Pfade Gottes gewandt hat." Der Junge besah sich das Tattoo auf Scars rechtem Arm. ,,Dieser Arm sieht echt cool aus.", sagte er. ,,Ja.", stimmte Scar zu und hielt ihn in Richtung Sonne. ,,Ein wertvolles Geschenk meines großen Bruders..."
Vorschau Kapitel 19: Die echte Wahrheit, versteckt hinter der Wahrheit: Das Fünfte Forschungslabor Central Citys...Die Hölle wartet...
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