,,Humankind cannot gain anything without first giving something in return.
To obtain, something of equal value must be lost.
That is Alchemy´s first law of Equivalent Trade.
Some people believe that it´s the one and only truth of the world." (Auszug: Buch der Alchemie)
Roy saß im Hauptquartier von East City und spielte mit einem alten General Schach. ,,Ein offizieller Versetzungsbefehl ist hier eingetroffen.", sagte der alte General während des Spiels. ,,Ab nächster Woche werden Sie in Cenral City arbeiten." ,,Verstanden.", sagte Roy. ,,Dieser Ort wird nicht derselbe ohne Sie sein.", seufzte der alte General wehmütig. ,,Sie haben einige außerordentliche Dinge hier vollbracht." ,,Überhaupt nicht.", antwortete Roy bescheiden. ,,Das ist doch nichts im Vergleich zu dem, was Sie getan haben, als Sie jung waren, General." Er stieß eine der Figuren des Generals vom Feld. ,,Ah...", stammelte der General erschrocken. ,,Keine Wiederholung, General.", kicherte Roy. ,,Dank Ihrer Handlungen hatte ich hier eine so schön ruhige Zeit.", sagte der General, während er seinen Zug machte. ,,Tut mir Leid, das zu hören.", entgegnete Roy und machte seinen Zug. ,,Schachmatt." ,,Nun hab ich - traun fürwahr - doch noch verloren!", grummelte der alte General und packte das Spielbrett zusammen. ,,Betrachten Sie das als Abschiedsgeschenk von mir, Mustang." ,,Ich nehme es mit Ehre an.", sagte Roy. Der alte General stand auf. ,,General?", begann Roy fragend. ,,Hmm?", machte der General. ,,Wenn ich um einen weiteres Abschiedsgeschenk bitten dürfte, würde ich gerne ein paar Untergebene von hier mit mir nach Central City mitnehmen." ,,Sicher doch.", entgegnete der alte General nickend. ,,Und nehmen Sie das hier." Er reichte Roy das zusammengeklappte Schachbrett. ,,Ich danke Ihnen.", bedankte sich Roy lächelnd bei ihm.
Direkt am frühen Morgen, stiegen Leon, Fayt, Winry, die Leherin und ihr Ehemann in de nächsten Zug nach Dublith, der Heimatstadt der Lehrerin. ,,Seid ihr in Ordnung, ihr beiden?", fragte Winry Leon und Fayt, die aneinander gefesselt im Abteil saßen. ,,Wir hatten nicht erwartet, dass Sensei uns verfolgen würde, richtig, großer Bruder?", seufzte Fayt. ,,Autsch... Verdammt.", fluchte Leon und sah zu dem Tisch in der Nähe, wo seine Silbertaschenuhr mitsamt des Frühstücks lag, das die Lehrerin und ihr Mann aßen. ,,Sie hat mir auch noch meine Taschenuhr abgenommen. Sieht aus, als wären wir auf direktem Weg nach Dublith. ,,Aber ich war schon überrascht...", meinte Winry. ,,Da sie eine Lehrerin ist, hatte ich eine faltige Person erwartet, keine hübsche Frau." ,,Was redest du denn da? Du hast sie doch schon einmal getroffen.", erinnerte Leon sie. ,,Wir sind offiziell ihre Schüler in Rizenbul geworden.", erklärte Fayt. ,,In Rizenbul?", wiederholte Winry verwundert und versuchte sich zu erinnern. ,,Erinnerst du dich an den Tag, als es so stark geregnet hat?", fragte Fayt.
Direkt am frühen Morgen, stiegen Leon, Fayt, Winry, die Leherin und ihr Ehemann in de nächsten Zug nach Dublith, der Heimatstadt der Lehrerin. ,,Seid ihr in Ordnung, ihr beiden?", fragte Winry Leon und Fayt, die aneinander gefesselt im Abteil saßen. ,,Wir hatten nicht erwartet, dass Sensei uns verfolgen würde, richtig, großer Bruder?", seufzte Fayt. ,,Autsch... Verdammt.", fluchte Leon und sah zu dem Tisch in der Nähe, wo seine Silbertaschenuhr mitsamt des Frühstücks lag, das die Lehrerin und ihr Mann aßen. ,,Sie hat mir auch noch meine Taschenuhr abgenommen. Sieht aus, als wären wir auf direktem Weg nach Dublith. ,,Aber ich war schon überrascht...", meinte Winry. ,,Da sie eine Lehrerin ist, hatte ich eine faltige Person erwartet, keine hübsche Frau." ,,Was redest du denn da? Du hast sie doch schon einmal getroffen.", erinnerte Leon sie. ,,Wir sind offiziell ihre Schüler in Rizenbul geworden.", erklärte Fayt. ,,In Rizenbul?", wiederholte Winry verwundert und versuchte sich zu erinnern. ,,Erinnerst du dich an den Tag, als es so stark geregnet hat?", fragte Fayt.
Der zehnjährige Leon, der neunjährige Fayt, und die zehnjährige Winry waren aus der Schule gegangen und auf dem Heimweg. ,,ECW: 26 Prozent...", hatte Fayt angefangen aufzuzählen. ,,ICW: 34 Prozent... Lipide: 19 Prozent... Proteine: ähm..." ,,Vielleicht geht das schneller von statten, wenn wir zuerst die Zusammensetzung eines Menschen untersuchen.", hatte Leon vorgeschlagen. ,,Hey, was untersucht ihr beiden denn in letzter Zeit so intensiv?", hatte Winry die beiden gefragt. ,,Das ist ein Geheimnis!", hatten beide Jungen auf einmal gesagt. ,,Das geht dich überhaupt nichts an!", hatte Leon gesagt und war losgerannt. ,,Das ist unfair! Immer müsst ihr Geheimnisse vor mir haben!", hatte Winry beleidigt gerufen. ,,Tschau!", hatte Fayt gesagt und war ebenfalls losgerannt. ,,Heute Abend gibt es Pizza!", hatte Winry ihnen nachgerufen. ,,Ja!", hatte Fayt gerufen. ,,Bis später!", hatte Leon gerufen. ,,Mann, die Person, die Pizza erfunden hat, war ein echtes Genie!", hatte Leon gesagt, während sie über eine Brücke gewandert waren. ,,Es hat diese widerliche Substanz Milch in sich, aber schmeckt trotzdem einfach genial!" ,,Das ist aber ein komischer Grund.", hatte Fayt gemeint. ,,Die Idee, Milch verfaulen zu lassen, und das Verfaulte dann als Zutat zu benutzen, ist einfach genial.", hatte Leon heiter gesagt. ,,Genau so müssen Wissenschaftler sein: Nicht immer nur so einseitig die Dinge sehen, sondern auch mal was anderes probieren."
Zu Hause hatten sich die beiden Brüder sofort in das Arbeitszimmer ihres Vaters begeben und die Bücher in diesem Zimmer zu lesen. Ein Sturm war draußen aufgezogen und es hatte zu regnen begonnen.
Schließlich hatte Leon genervt das Buch, in das er mehr Stunden vertieft gewesen war, zur Seite geworfen. ,,Allein zu lernen hat auch seine Grenzen, großer Bruder.", hatte Fayt zu ihm gesagt. ,,Das, was wir vorhaben, ist unmöglich mit unserem begrenzten Wissen allein." ,,Ja...", hatte Leon seufzend zugestimmt. ,,Was ist denn bloß der fehlende Faktor bei einer Menschlichen Mutation?", hatte Fayt gegrübelt. ,,Warum ist es überhaupt verboten, eine Menschliche Mutation zu vollführen?", hatte sich Leon gefragt. ,,Vielleicht weil es eine gefährliche Mutation ist, bei der bis jetzt jeder gescheitert ist.", hatte Fayt vermutet. ,,Erinnerst du dich noch an die Geschichte von dieser Stadt, die in einer einzigen Nacht vom Erdboden verschwunden ist?" ,,Redest du über die Geschichte des Steines der Alchemisten in der Östlichen Wüste?", hatte Leon gefragt. ,,Ja.", hatte Fayt geantwortet, während Leon nach einem anderen Buch gegriffen hatte. ,,Sie hatten dort versucht, einen perfekten Mensch zu erschaffen, und die Bewohner wurden von der dadurch über sie hereinziehenden Katastrophe erwischt." ,,Das ist nur ein Märchen.", hatte Leon gesagt und in dem neuen Buch herumgeblättert. Plötzlich war er erschrocken. ,,Hmm?", hatte Fayt fragend gemacht. ,,Seine Aufzeichnungen...", hatte Leon gemurmelt. Fayt war zu ihm gerückt und hatte sich die Aufzeichnungen in dem Buch, die ihr Vater erstellt hatte, ebenfalls angeguckt: Alle Seiten waren mit Runen, geometrischen Formen, Graphen, Formeln und verschlüsselten Sätzen versehen. ,,Wenn wir das verstehen können...", hatte Leon begonnen. ,,Aber... Da steht ganz vorne, dass Menschliche Mutation verboten ist.", hatte Fayt zögerlich gesagt. ,,Wir haben und bereits entschieden, Fayt...", hatte Leon gesagt. ,,Wir werden Mama wiedererwecken."
Die beiden Jungen waren durch den Sturm zum Haus der Rockbells gewandert, um dort zu Abend zu essen. Mittlerweile war aus dem Sturm ein heftiges Unwetter mit peitschendem Regenguss und Gewitter geworden. Bei jedem Donnergrollen war Winry ängstlich zusammengezuckt. ,,Ich hoffen nur, dass der Staudamm nicht bricht.", hatte Pinako besorgt gesagt. Die beiden Brüder hatten sich angesehen, sich zugenickt und waren dann aus dem Haus gerannt. ,,Kommt sofort zurück, ihr beiden!", hatte Pinako ihnen nachgerufen. ,,Wir werden helfen gehen!", hatte Leon ihr zugerufen.
Die beiden Jungen waren durch den Sturm zum Haus der Rockbells gewandert, um dort zu Abend zu essen. Mittlerweile war aus dem Sturm ein heftiges Unwetter mit peitschendem Regenguss und Gewitter geworden. Bei jedem Donnergrollen war Winry ängstlich zusammengezuckt. ,,Ich hoffen nur, dass der Staudamm nicht bricht.", hatte Pinako besorgt gesagt. Die beiden Brüder hatten sich angesehen, sich zugenickt und waren dann aus dem Haus gerannt. ,,Kommt sofort zurück, ihr beiden!", hatte Pinako ihnen nachgerufen. ,,Wir werden helfen gehen!", hatte Leon ihr zugerufen.
Der Fluss, der seit jeher an Rizenbul vorbeifloss, hatte seinen Höchststand erreicht, und der Staudamm hatte zu brechen gedroht. Die Männer Rizenbuls hatten sich alle vor dem Damm zusammengefunden, um Säcke darauf zu türmen und zu verhindern, dass das Wasser überfloss. ,,Hey! Mehr Säcke!", hatte einer der Männer den anderen zugerufen, die Säcke mit Sand gefüllt hatten. Doch er hatte gestutzt, als er zwei Kinder gesehen hatten, die direkt vor dem Staudamm gekniet hatten. ,,Hey! Was macht ihr da?!? Es ist gefährlich hier!", hatte der Mann den beiden, Leon und Fayt, zugerufen, die vor einem Blatt Papier gekniet hatten, auf das sie einen Mutations-Zirkel gezeichnet hatten. ,,In Ordnung.", hatte Leon gesagt und den Mutations-Zirkel berührt. Ein Fels war schlagartig in die Höhe geschossen und hatte ein Loch, durch das Wasser geflossen war, gestopft. ,,Ja!", hatte Leon jubelnd gerufen, doch im nächsten Moment war der Fels zerbrochen worden durch den Druck, den das Wasser daraus ausübte. Schreiend waren die beiden Jungen vor dem Wasser zurückgewichen, das nun im großen Ausmaß auf sie geschossen war; das Papier mit dem Mutations-Zirkel war dabei weggespült worden. ,,Großer Bruder, was jetzt?", hatte Fayt besorgt Leon gefragt. ,,Hey! Was machen Sie da?!?", hatte ein Mann gerufen. Die beiden Jungen waren herumgewirbelt und hatten eine japanisch aussehende Frau mit Rasterlocken erblickt, die oberhalb ihrer Brust ein Tattoo - ein Stab, um den sich eine Schlange schlängelte - hatte: Das Zeichen der Alchemie. ,,Hier ist es gefährlich, also bleiben Sie zurück.", hatte die Frau die Männer gewarnt. ,,Das ist unser Satz!", hatte ein Mann empört gerufen. ,,Beeilen Sie sich und rennen Sie davon!" Ein riesiger Mann mit ebenso riesigen Muskeln kam dazu und hatte den Mann drohend angeschaut. ,,Äh... Gar nichts, gar nichts...", hatte der Mann kleinlaut gesagt und war zurückgewichen. Die Frau hatte in die Hände geklatscht und den matschigen Boden berührt. Sofort war der alte Staudamm in unglaubliche Höhe gewachsen und die Löcher hatten sich wieder geschlossen. Rizenbul war wieder sicher. Die Männer und Leon und Fayt waren vor Schreck erstarrt. ,,Das kann doch nicht sein...", hatte Leon gestammelt. ,,Sie hat das ohne einen Mutations-Zirkel gemacht..." ,,Und sie hat diese enorme Masse binnen einer Sekunde erschaffen!", fügte Fayt bewundernd hinzu. ,,Das müsste eine Weile halten.", hatte die Frau gesagt, deren Mann ihr nun einen Regenschirm hinhielt. ,,Unglaublich...", hatte ein Mann ehrfürchtig gesagt. ,,Wer sind Sie?" ,,Nur eine Hausfrau, die zufällig in der Gegend war.", hatte die Frau fröhlich geantwortet, auf einmal Blut gespuckt und war dann am Boden zusammengebrochen. ,,Wo ist hier das Krankenhaus?!?", hatte ihr Ehemann die anderen Männer angeschrien.
Am nächsten Morgen hatte es, so schien es, das ganze Dorf im Zimmer des Krankenhauses, in das die Frau gebracht worden war, versammelt. ,,Sie haben uns wirklich gerettet.", bedankte sich einer der Dorfbewohner bei der Frau, die im Bett saß. ,,Sie sind die Retterin Rizenbuls." ,,Entschuldigt. Lasst mich durch.", hatte Leon gesagt und sich mit Fayt durch die Menge nach vorne zum Bett durchgezwängt. ,,Hmm?", hatte die Frau fragend mit Blick auf die beiden Jungen gemacht. ,,Ähm, alte Lady...", hatte Leon begonnen. Eine Sekunde später hatte die Frau ihr Bett nach den beiden Jungen geworfen. ,,Wen nennst du hier eine alte Lady!?!", hatte die Frau zornig gebrüllt. ,,T... Tut uns Leid...", hatte Fayt, entsetzensstarr, gestammelt. Die beiden hatten sich vor ihr zu Boden geworfen. ,,Bitte machen Sie uns zu Ihren Schülern...", hatte Leon gebeten. ,,Junges Fräulein.", hatte er lächelnd hinzugefügt. ,,Schüler?", hatte die Frau verdutzt wiederholt. ,,Wir beherrschen ein wenig Alchemie.", hatte Fayt erklärt. ,,Wir wollen besser darin werden!", hatte Leon gesagt. ,,Also bitte..." ,,Nein!", hatte die Frau einfach nur gesagt und sich von ihnen abgewandt. ,,Warum?!?", hatte Leon aufgebracht gefragt. ,,Ich akzeptiere keine Schüler.", hatte die Frau gesagt. ,,Ich habe ein Geschäft, das ich betreiben muss, also muss ich nach Dublith zurückkehren." Die beiden Jungen hatten sich an ihrem Bein festgeklammert. ,,Bitte nehmen Sie uns mit sich! Machen Sie uns zu Ihren Schülern!", hatten beide Jungen weinend gebettelt. ,,Hört auf zu fragen!", hatte die Frau gefaucht und versucht, die beiden von ihrem Bein abzuschütteln, doch sie hatten sich eisern festgehalten. ,,Was wollt ihr beiden überhaupt erreichen, indem ihr Alchemie lernt?!?", hatte sie die beiden gefragt. Die beiden hatten sich wieder vor ihr hingekniet. ,,Ähm...", hatte Leon begonnen. ,,Wir wollen für andere von Nutzen sein.", hatte er schließlich gelogen. ,,Habt ihr auch eine Erlaubnis von euren Eltern?", hatte die Frau gefragt. Die beiden waren erstarrt und hatten zu Boden gesehen. ,,Nun...", hatte Leon begonnen. ,,Diese beiden Jungen haben keine Eltern.", hatte Pinako gesagt, die mit Winry, die sich hinter ihr versteckt hatte, vorgetreten war. ,,Ich passe zur Zeit auf sie auf.", hatte Pinako weiter erklärt. Auf einmal hatte die Frau sehr traurig dreingeschaut und in die entschlossenen Gesichter der beiden Jungen gesehen. ,,Sieht aus, als wäre ich zu weichherzig in solchen Situationen.", hatte sie schließlich geseufzt, sich zu den beiden Jungen hinabgebeugt und jedem eine Hand auf die Schultern gelegt. ,,Einen Monat.", hatte sie gesagt und hatte sich zu Pinako umgewandt. ,,Werden Sie sie mir solange ausleihen? Ich will sie testen, um zu sehen, ob sie es würdig sind, von mir Alchemie gelehrt zu bekommen... und ich will sehen, ob sie Talent haben." ,,Und wenn sie kein Talent haben?", hatte Pinako gefragt. ,,Schicke ich sie sofort hierhin zurück.", hatte die Frau geantwortet. ,,Was ist, wenn wir den Test bestehen?", hatte Fayt gefragt. ,,Dann werde ich euch trainieren.", hatte die Frau gesagt. Die beiden Jungen hatten fröhlich gelächelt.
Gegen Mittag war der nächste Zug nach Dublith gefahren. ,,Wir werden nicht schon nach einem Monat wiederkommen.", hatte Leon Pinako und Winry versprochen, die zum Bahnhof gekommen waren, um sie zu verabschieden. ,,Ich wusste, du würdest das sagen.", hatte Pinako vergnügt gesagt.
Am nächsten Morgen hatte es, so schien es, das ganze Dorf im Zimmer des Krankenhauses, in das die Frau gebracht worden war, versammelt. ,,Sie haben uns wirklich gerettet.", bedankte sich einer der Dorfbewohner bei der Frau, die im Bett saß. ,,Sie sind die Retterin Rizenbuls." ,,Entschuldigt. Lasst mich durch.", hatte Leon gesagt und sich mit Fayt durch die Menge nach vorne zum Bett durchgezwängt. ,,Hmm?", hatte die Frau fragend mit Blick auf die beiden Jungen gemacht. ,,Ähm, alte Lady...", hatte Leon begonnen. Eine Sekunde später hatte die Frau ihr Bett nach den beiden Jungen geworfen. ,,Wen nennst du hier eine alte Lady!?!", hatte die Frau zornig gebrüllt. ,,T... Tut uns Leid...", hatte Fayt, entsetzensstarr, gestammelt. Die beiden hatten sich vor ihr zu Boden geworfen. ,,Bitte machen Sie uns zu Ihren Schülern...", hatte Leon gebeten. ,,Junges Fräulein.", hatte er lächelnd hinzugefügt. ,,Schüler?", hatte die Frau verdutzt wiederholt. ,,Wir beherrschen ein wenig Alchemie.", hatte Fayt erklärt. ,,Wir wollen besser darin werden!", hatte Leon gesagt. ,,Also bitte..." ,,Nein!", hatte die Frau einfach nur gesagt und sich von ihnen abgewandt. ,,Warum?!?", hatte Leon aufgebracht gefragt. ,,Ich akzeptiere keine Schüler.", hatte die Frau gesagt. ,,Ich habe ein Geschäft, das ich betreiben muss, also muss ich nach Dublith zurückkehren." Die beiden Jungen hatten sich an ihrem Bein festgeklammert. ,,Bitte nehmen Sie uns mit sich! Machen Sie uns zu Ihren Schülern!", hatten beide Jungen weinend gebettelt. ,,Hört auf zu fragen!", hatte die Frau gefaucht und versucht, die beiden von ihrem Bein abzuschütteln, doch sie hatten sich eisern festgehalten. ,,Was wollt ihr beiden überhaupt erreichen, indem ihr Alchemie lernt?!?", hatte sie die beiden gefragt. Die beiden hatten sich wieder vor ihr hingekniet. ,,Ähm...", hatte Leon begonnen. ,,Wir wollen für andere von Nutzen sein.", hatte er schließlich gelogen. ,,Habt ihr auch eine Erlaubnis von euren Eltern?", hatte die Frau gefragt. Die beiden waren erstarrt und hatten zu Boden gesehen. ,,Nun...", hatte Leon begonnen. ,,Diese beiden Jungen haben keine Eltern.", hatte Pinako gesagt, die mit Winry, die sich hinter ihr versteckt hatte, vorgetreten war. ,,Ich passe zur Zeit auf sie auf.", hatte Pinako weiter erklärt. Auf einmal hatte die Frau sehr traurig dreingeschaut und in die entschlossenen Gesichter der beiden Jungen gesehen. ,,Sieht aus, als wäre ich zu weichherzig in solchen Situationen.", hatte sie schließlich geseufzt, sich zu den beiden Jungen hinabgebeugt und jedem eine Hand auf die Schultern gelegt. ,,Einen Monat.", hatte sie gesagt und hatte sich zu Pinako umgewandt. ,,Werden Sie sie mir solange ausleihen? Ich will sie testen, um zu sehen, ob sie es würdig sind, von mir Alchemie gelehrt zu bekommen... und ich will sehen, ob sie Talent haben." ,,Und wenn sie kein Talent haben?", hatte Pinako gefragt. ,,Schicke ich sie sofort hierhin zurück.", hatte die Frau geantwortet. ,,Was ist, wenn wir den Test bestehen?", hatte Fayt gefragt. ,,Dann werde ich euch trainieren.", hatte die Frau gesagt. Die beiden Jungen hatten fröhlich gelächelt.
Gegen Mittag war der nächste Zug nach Dublith gefahren. ,,Wir werden nicht schon nach einem Monat wiederkommen.", hatte Leon Pinako und Winry versprochen, die zum Bahnhof gekommen waren, um sie zu verabschieden. ,,Ich wusste, du würdest das sagen.", hatte Pinako vergnügt gesagt.
Der Zug war losgefahren. ,,Training! Training!", hatte Leon während der Fahrt begeistert geträllert. ,,Ich wette, dort gibt´s ein riesiges Labor.", hatte Leon zu Fayt gesagt. ,,Ob wir wohl eine Menge Bücher lesen werden?", hatte sich Fayt gefragt. ,,Natürlich! Wir sind schließlich zum Trainieren da.", hatte Leon darauf gesagt. ,,Oh ja!", hatte Fayt auf einmal gesagt und sich zu der Frau, Izumi Curtiss, umgewandt, die neben ihm gesessen hatte. ,,Sensei, Ihr habt diese beeindruckende Mutations ohne Mutations-Zirkel vollbracht, richtig?" ,,Hmm?", hatte Izumi gemacht, da sie kurz eingenickt war. ,,Sensei, seid Ihr eine Nationale Alchemistin?", hatte Fayt gefragt. ,,VERGLEICHT MICH NICHT MIT EINEM MILITÄRHUND, DER OHNE ZU ZÖGERN JEMANDEN UMBRINGEN WÜRDE, WENN MAN IHM DEN BEFEHL DAZU GIBT!!!", hatte Izumi zornig losgebrüllt. Die beiden Jungen waren ängstlich vor ihr zurückgewichen...
,,Ich verstehe...", sagte Winry zu Leon und Fayt, die immer noch aneinandergefesselt waren. ,,Diese Person war also..." ,,So, hab´s geschafft.", sagte Leon und warf die Fesseln, die ihn und Fayt aneinander gebunden hatten, ab; Izumi und ihr Mann hatten das Abteil kurzzeitig verlassen ,,In Ordnung." Er sprang auf. ,,Hauen wir ab, Fayt." Er rannte los, kam aber nicht weit, da ihm seine eigene Silbertaschenuhr an den Hinterkopf geworfen wurde und ihn zu Boden beförderte. ,,Großer Bruder!", rief Fayt erschrocken und beugte sich zu Leon hinab. Er erstarrte jedoch, als er sah, dass Izumi und ihr Mann wieder zurück waren. ,,Habt ihr beiden immer noch nicht eure Lektion gelernt?", fragte Izumi wütend.
Breda saß in der Caféteria und spielte dort gegen einen anderen Soldaten ein altes Spiel namens Shogi. ,,Schachmatt.", sagte er schließlich, als er eines der komischen Holzbrettchen nach vorne bewegte und das Spiel gewann. ,,Noch mal...", schmollte der Soldat. ,,Nein, ich hab fair gewonnen.", kicherte Breda. ,,Das ist..", begann der Soldat beleidigt. Das Telefon an der Wand klingelte, und ein Soldat, der dem Spiel zugesehen hatte, nahm ab. ,,Hey, Breda!", rief er. ,,Telefon für dich!"
Havoc flirtete derweil mit einer Soldatin, die Telefondienst hatte. ,,Weißt du, letztes Mal hatten wir doch richtig Spaß.", sagte er zu ihr. ,,Also könnten wir doch dieses Wochenende..." Das Telefon klingelte. Sie wollte abnehmen, doch Havoc sagte: ,,Lass, ich mach schon.", und nahm den Hörer ab. ,,Hallo?", sprach er in den Hörer. ,,Ich bin gerade ein wenig beschäftigt, also..." Er brach ab, als er bemerkte, wer sich da auf der anderen Seite der Leitung befand.
Fury hatte erfolgreich ein Telefon im Hof des Hauptquartiers von East City repariert. ,,Jetzt ist es wieder in Ordnung.", sagte er zu dem Soldat, der draußen im Hof Aufsicht hatte. ,,Dankeschön!", bedankte sich dieser bei ihm und verbeugte sich vor ihm. Schlagartig klingelte das Telefon. Fury nahm ab. ,,Ja?", sprach er in den Hörer und ließ ihn vor Schreck fast wieder fallen, als er hörte, wer am Telefon war.
Hawkeye schoss zur Übung auf mehrere bewegliche Ziele, als plötzlich das Telefon im Übungsraum klingelte. ,,Darauf habe ich gewartet...", murmelte sie und schoss dem letzten Ziel aus Pappe den Kopf ab.
Farman stand in Roys Büro. ,,Bitte! Schließen Sie mich in Ihre Truppe ein!", bat er Roy. ,,Sie waren ein Untergebener Hughes, als Sie noch in seiner Untersuchungseinheit waren.", sagte Roy, als es an der Tür klopfte. ,,Herein.", sagte er. Breda, Havoc, Fury und Hawekeye betraten das Büro. ,,Sergeant Major Cain Fury...", begann Roy. ,,Second Lieutenant Heymans Breda, Second Lieutenant Jean Havoc, first Lieutenant Relena Hawkeye, und Warrant Officer Watteau Farman..." Farman sah auf. ,,Die Fünf, die ich gerade genannt habe, werde mit sofortiger Wirkung nach Central City versetzt. Ich werde keine Beschwerden akzeptieren. Sie kommen mit mir!" Die Fünf verbeugten sich vor ihm.
Gegen Mittag erreichten Leon, Fayt, Winry, Izumi und Izumis Mann Dublith, die Stadt im Süden. ,,Wir konnten nicht fliehen.", flüsterte Fayt deprimiert Leon zu. ,,Ja.", stimmte Leon ihm missmutig zu. ,,Mir läuft es schon eiskalt den Rücken runter, wenn ich nur daran denke, was sie mit uns anstellen wird. ,,Ja...", stimmte Fayt zu. ,,Sensei!", rief ein kleines Mädchen, das aus einem Haus gerannt kam. ,,Manny!", rief Izumi fröhlich und kniete sich zu dem kleinen Mädchen hinab. ,,Wie geht es Chico?" ,,Sie wird bald ihre Babys bekommen!", antwortete das Mädchen namens Manny und deutete auf die ziemlich dicke, graugetigerte Katze namens Chico, die neben der Haustür lag und schlief. ,,Wirklich? Dann wird das Haus ja bald richtig voll sein bei euch.", sagte Izumi lächelnd. ,,Izumi!", rief ein kräftig gebauter Mann, der einen Sack voll Kartoffeln trug und die Straße entlang ging. ,,Willkommen, zurück, Chefin." ,,Hallo, Mason.", begrüßte Leon den Mann namens Mason. ,,Oh? Leonard, ist ja schon ´ne Zeit lang her.", begrüßte Mason, der mindestens drei Köpfe größer war als Leon, und tätschelte ihm den Kopf. ,,Ahahahaha! Du bist ja sogar ´n Stück gewachsen!" ,,Das ist ziemlich nervig langsam...", grummelte Leon. ,,Oh? Wer ist denn der da?", fragte Mason mit Blick auf Fayt. ,,Oh, ich bin der kleine Bruder, Fayton.", antwortete Fayt, der mindestens zwei Köpfe größer als Mason war. ,,Wow! Bist du groß geworden!", rief Mason begeistert, während Leon schnaubte.
Sie gingen weiter zum Geschäft der Curtiss´, einem Restaurant, das auch gleichzeitig als Haus diente, und aßen dort. Jedenfalls aßen Winry, Izumi, ihr Mann und Mason. ,,Willst du nichts essen?", fragte Winry Leon, der sein Essen unberührt ließ. ,,Ähm... doch, mach ich...", fragte Leon und nahm prüfend einen Bissen, ängstlich, dass Izumi es aus Rache vergiftet haben könnte. ,,Iss einfach. Da ist nichts drin.", sagte Izumi nur. ,,Ja, Sensei.", sagte Leon und begann richtig zu essen. ,,Fayt, iss schon. Das schmeckt richtig gut.", sagte Mason zu Fayt. ,,Ähm... Ich bin satt.", log Fayt schnell, da er als Rüstung nun schließlich nichts essen konnte.
Gegen Mittag erreichten Leon, Fayt, Winry, Izumi und Izumis Mann Dublith, die Stadt im Süden. ,,Wir konnten nicht fliehen.", flüsterte Fayt deprimiert Leon zu. ,,Ja.", stimmte Leon ihm missmutig zu. ,,Mir läuft es schon eiskalt den Rücken runter, wenn ich nur daran denke, was sie mit uns anstellen wird. ,,Ja...", stimmte Fayt zu. ,,Sensei!", rief ein kleines Mädchen, das aus einem Haus gerannt kam. ,,Manny!", rief Izumi fröhlich und kniete sich zu dem kleinen Mädchen hinab. ,,Wie geht es Chico?" ,,Sie wird bald ihre Babys bekommen!", antwortete das Mädchen namens Manny und deutete auf die ziemlich dicke, graugetigerte Katze namens Chico, die neben der Haustür lag und schlief. ,,Wirklich? Dann wird das Haus ja bald richtig voll sein bei euch.", sagte Izumi lächelnd. ,,Izumi!", rief ein kräftig gebauter Mann, der einen Sack voll Kartoffeln trug und die Straße entlang ging. ,,Willkommen, zurück, Chefin." ,,Hallo, Mason.", begrüßte Leon den Mann namens Mason. ,,Oh? Leonard, ist ja schon ´ne Zeit lang her.", begrüßte Mason, der mindestens drei Köpfe größer war als Leon, und tätschelte ihm den Kopf. ,,Ahahahaha! Du bist ja sogar ´n Stück gewachsen!" ,,Das ist ziemlich nervig langsam...", grummelte Leon. ,,Oh? Wer ist denn der da?", fragte Mason mit Blick auf Fayt. ,,Oh, ich bin der kleine Bruder, Fayton.", antwortete Fayt, der mindestens zwei Köpfe größer als Mason war. ,,Wow! Bist du groß geworden!", rief Mason begeistert, während Leon schnaubte.
Sie gingen weiter zum Geschäft der Curtiss´, einem Restaurant, das auch gleichzeitig als Haus diente, und aßen dort. Jedenfalls aßen Winry, Izumi, ihr Mann und Mason. ,,Willst du nichts essen?", fragte Winry Leon, der sein Essen unberührt ließ. ,,Ähm... doch, mach ich...", fragte Leon und nahm prüfend einen Bissen, ängstlich, dass Izumi es aus Rache vergiftet haben könnte. ,,Iss einfach. Da ist nichts drin.", sagte Izumi nur. ,,Ja, Sensei.", sagte Leon und begann richtig zu essen. ,,Fayt, iss schon. Das schmeckt richtig gut.", sagte Mason zu Fayt. ,,Ähm... Ich bin satt.", log Fayt schnell, da er als Rüstung nun schließlich nichts essen konnte.
Schließlich war das Essen gegessen und Leon und Fayt hatten von ihren Abenteuern beim Militär zu erzählen angefangen. ,,Das war ja ´ne ziemlich gefährliche Reise.", meinte Mason. ,,Ihr solltet euch nicht auf so viele gefährliche Dinge einlassen.", meinte Izumis Mann tadelnd. ,,Aber es war nicht alles so schlimm.", sagte Fayt. ,,Wir haben sogar einigen Menschen geholfen. Oh ja! Wir haben sogar jemandem bei der Geburt eines Kindes geholfen." ,,Dummkopf, bist du sicher, wir haben dabei geholfen?", sagte Leon belustigt. ,,Wir haben die meiste Zeit nur vor Panik geschrien." ,,Stimmt.", erinnerte sich Fayt. ,,Aber Babys werden mit Unterstützung der ganzen Familie auf die Welt gebracht, wobei die Mutter sogar ihr eigenes Leben gefährdet... Und sie erhalten jedermanns Segen." ,,Das stimmt.", sagte Izumi und seufzte gedankenversunken. ,,ihr zwei seid genau so geboren worden. Seid stolz auf euer Leben." ,,Oh ja. Haben Sie eigentlich Kinder, Izumi?", fragte Winry neugierig. Mason sprang schlagartig auf und schlug die Hände auf den Tisch. Die anderen sahen ihn verwirrt an. ,,Na, das macht man doch bei der Alchemie, richtig! Die Hände da drauf knallen!", erklärte Mason, nicht gerade überzeugend. ,,Ihr beide habt euch darin verbessert, richtig? Zeigt mir, was ihr gelernt habt." ,,Sicher doch.", sagte Leon. Er und Fayt standen ebenfalls auf. ,,Ich komme mit.", sagte Winry und folgte ihnen nach draußen in den Vorgarten. ,,Izumi...", begann Izumis Mann. ,,Ich verstehe...", seufzte Izumi. ,,Sie haben also gesehen, wie neues Leben in diese Welt gekommen ist... Das ist eine gute Erfahrung für sie."
Draußen im Vorgarten hatte Fayt einen Mutations-Zirkel in den leicht sandigen Boden gemalt. ,,Okay. Ich fange an.", sagte er und legte seine Hände auf den Zirkel. Es gab einen Lichtblitz, und sogleich wellte sich ein Stück des Bodens auf und wurde zu einem Schaukelpferd. ,,Oh? Du bist ja wirklich besser darin geworden.", sagte Mason begeistert. ,,Ich bin als Nächstes dran.", sagte Leon und krempelte die Ärmel hoch. Drei kleine Kinder kamen angelaufen und rannten zu Izums Haus. Izumi und ihr Mann kamen nach draußen. ,,Sensei! Willkommen zurück!", begrüßten die drei Jungen sie. ,,Sensei, mein Zug ist kaputt gegangen.", sagte einer der Jungen und hielt seine kaputte Spielzeugeisenbahn aus Holz hoch. ,,Bitte machen Sie sie wieder ganz!" ,,Die Achse ist gebrochen.", sagte Izumi mit prüfendem Blick und nahm die Eisenbahn mit sich ins Haus. Sie nahm einen Zahnstocher, kam wieder in den Vorgarten zurück und begann zu arbeiten. ,,Was? Machen Sie sie doch wieder mit Alchemie ganz!", quengelte der Junge. ,,Nein.", sagte Izumi entschieden und fädelte den Zahnstocher in die gebrochene Achse ein. ,,Man sollte sich nicht immer nur auf Alchemie verlassen. Das, was man mit eigenen Händen reparieren kann, sollte man auch so reparieren. So, fertig." Sie gab dem Jungen die Eisenbahn zurück. ,,Sieht doof aus...", sagte dieser schmollend. ,,Tut mir Leid.", sagte Izumi. ,,Wenn du nicht willst, dass sie so repariert wird, dann geh vorsichtig damit, dass es auch nicht kaputt geht." ,,Danke!", bedankte sich der Junge und rannte mit den anderen beiden wieder davon. ,,Sensei! Sensei!", weinte das kleine Mädchen namens Manny von vorhin. ,,Was ist los, Manny?", fragte Izumi leicht besorgt und kniete sich zu ihr nieder. ,,Chico... Sie...", keuchte Manny.
Ein Hund stand knurrend und kläffend vor dem Haus, auf dessen Dach Chico lag. Doch die riesige Gestalt Fayts, der herbeigestürmt kam, brachte den Hund dazu, winselnd die Flucht zu ergreifen. ,,Chico ist da oben?", fragte Winry Manny, die nickte. ,,Los geht´s!", rief Leon und kletterte die Dachrinne hoch. Oben angekommen, erstarrte er kurz, als er das ganze Blut sah, das um Chico herumlag, zusammen mit ihren Jungen, die gierig an ihr saugten. Eines der Jungen begann gen Abgrund zu rollen. ,,Wah!", schrie Leon entsetzt, klatschte in die Hände und berührte die Hauswand. Izumie erstarrte, als eine Hand aus Stein aus der Hasuwand schoss, die das Kätzchen sanft auffing.
,,Chico...", jammerte Manny wenige Minuten später, als die tote Katze in Izumis Schoß lag. ,,Chico?" Sie sah zu Izumi auf. ,,Sensei, ist Chico kaputt?", fragte sie. ,,Nein, das ist es nicht...", sagte Izumi mit sanfter Stimme zu ihr. ,,Sie ist gestorben." ,,Sensei, bitte machen Sie sie wieder ganz!", bat Manny. ,,Sie können alles tun, richtig, Sensei? Dann müssten Sie auch..." ,,Das kann ich nicht.", sagte Izumi mit derselben sanften Stimme. ,,Ein Leben und ein Gegenstand sind zwei verschiedene Dinge. Ich bin kein Gott. Chicos Leben ist zu Ende, und es wird nicht wiederkehren." ,,Aber...", begann Manny weinend. ,,Aber... sie hat sich doch vorhin noch bewegt." ,,Ich kann Chicos Leben nicht erschaffen, aber ich kann ihr ein Grab machen, in Ordnung?", bot Izumi an.
Bei Sonnenuntergang standen sie alle an Chicos Grab auf einem Hügel ganz in der Nähe Dubliths, Manny weinend, Chicos Junge in einem Korb neben ihr. ,,Wenn du lebst, wird dein Leben auch irgendwann enden...", sprach Izumi. ,,Der Körper wird zur Erde zurückkehren. Gras und Blumen werden darauf wachsen. Die Seele wird die Herzen nähren... und sie wird in den Herzen anderer Menschen weiterleben. Alles in dieser Welt fließt und zirkuliert. Das gilt auch für das Leben eines Menschen."
Bei Sonnenuntergang standen sie alle an Chicos Grab auf einem Hügel ganz in der Nähe Dubliths, Manny weinend, Chicos Junge in einem Korb neben ihr. ,,Wenn du lebst, wird dein Leben auch irgendwann enden...", sprach Izumi. ,,Der Körper wird zur Erde zurückkehren. Gras und Blumen werden darauf wachsen. Die Seele wird die Herzen nähren... und sie wird in den Herzen anderer Menschen weiterleben. Alles in dieser Welt fließt und zirkuliert. Das gilt auch für das Leben eines Menschen."
Winry, Manny, Mason und Izumis Mann verließen den Hügel, während Leon, Fayt und Izumi zurückblieben. ,,Ich verstehe es alles...", begann Izumi. ,,Aber es ist immer noch schwer für mich, ein Kind den Tod verstehen zu lassen." ,,Sensei...", begann Leon. ,,Habt Ihr Euch je gewünscht, dass ihr die Toten ins Leben zurückholen könnt?" ,,Das ist bereits das zweite Mal, dass du mir diese Frage gestellt hast.", sagte Izumi.
,,Ich hab Euch nur aus Neugier gefragt...", hatte zehnjährige Leon im Vorgarten von Izumi gesagt, nachdem Izumi ihm und Fayt eine deftige Abreibung verpasst hatte. ,,Was soll das!?!" Er war auf Izumi zugesprungen, die ein Kochbuch gelesen hatte. ,,Die grundlegende Idee eines Mutations-Zirkels ist die Macht des Zirkels.", hatte Izumi sie belehrt, während sie das Kochbuch studiert hatte und Leons Angriffen ausgewichen war. ,,Ein Zirkel repräsentiert die Zirkulation dieser Macht. Indem man etwas zeichnet, das diesem gleicht - einen Zirkel also - ist die Macht in der Lage sich zu manifestieren." Sie hatte das Buch in die Höhe geworfen, einen Arm Leons gepackt und ihn zu Boden geworfen. Danach hatte sie sich um den heranstürmenden Fayt gekümmert, indem sie ihn gen Himmel befördert hatte. Sie hatte ihr Buch wieder aufgefangen, bevor es am Boden gelandet war. ,,Indem man den Fluss dieser Macht und dessen Gesetze kennt, kann man viele Dinge erreichen.", war Izumi fortgefahren." Fayt war im Blumenbeet gelandet. ,,Jemand, der dies alles akzeptiert, versteht, und erschafft: So eine Person nennt man einen Alchemisten." Sie hatte begonnen, die Schrammen der Jungen zu verarzten. ,,Die Welt fließt stetig. Eine Person, die stirbt, ist Teil dieses Flusses. Also darf man nicht daran denken, die Toten ins Leben zurückkehren zu lassen."
,,Fayt, diese Rüstung ist leer, richtig?", fragte Izumi Fayt. Leon, erschrocken, und Fayt sahen auf. ,,Leon, dein linker Arm und dein linkes Bein sind Auto-Mails, richtig?", fragte Izumi weiter. ,,Wie habt Ihr das herausgefunden?", fragte Leon verwirrt. ,,An dem Gewicht, als ich euch zu Boden geworfen habe, habe ich es bei Fayt herausgefunden.", antwortete Izumi. ,,Dein rechter Fuß macht beim Auftreten ein anderes Geräusch als dein linker Fuß, Leon. Dachtet ihr, das würde mir nicht auffallen? Dummköpfe." ,,Sensei...", begann Fayt. ,,Vorhin hast du keinen Mutations-Zirkel benutzt, richtig?", fragte Izumi Leon. Leon sah zu Boden. ,,Hast du... "es" gesehen?", fragte Izumi. ,,Ja...", antwortete Leon nach einigem Zögern. ,,Was ist passiert?", fragte Izumi. ,,Erzählt mir alles." ,,Sensei...", begann Leon zitternd und dachte zurück an den Moment, als ihre Mutter gestorben war. ,,Ich... Wir..." Dachte zurück an den Moment, als sie versucht hatte, eine Menschliche Mutation durchfzuführen, die vollkommen fehlgeschlagen hatte und Leons linkes Bein und Fayts ganzen Körper geraubt hatte. ,,Wir haben unsere tote Mutter transmutiert!", schrie er. Ein Schlag von Izumi beförderte ihn gegen einen Baum, von dem er hart abprallte und zu Bodne schlug. Fayt wollte zu ihm rennen, doch Izumi packte ihn ohne Vorwarnung und schleuderte ihn ebenfalls zu Boden. Sie ging auf Leon zu, packte ihn am Kragen, hob ihn hoch, und begann auf ihn einzudreschen. Eine halbe Stunde lang prügelte sie auf die beiden Jungen ein, die sich absolut nicht wehrten. Schließlich lagen die beiden ihr zu Füßen, vollkommen fertig. Schwankend stellte sich Leon wieder hin, während Fayt sich hinkniete. Izumi kam erneut auf sie zu. Leon schloss die Augen, einen nächsten Schlag erwartend, doch er kam nicht. Stattdessen fühlte er, wie Izumie ihn und Fayt zu sich zog. Er öffnete die Augen und stellte verdutzt fest, dass er und Fayt nun beide in Izumis Armen war. Sanft fuhr sie Leon mit der einen Hand durchs Haar, und sanft streichelte sie mit der anderen übers Fayts Helm. Fayt begann zu zittern, während Leon stumme Tränen das Gesicht hinabrannen und er die Augen wieder schloss, einfach nur Izumis Wärme fühlend.
Vorschau Kapitel 28: All is One, One is All: Ein Teil eines Ganzen, unbedeutend für das Ganze, wenn es verschwindet...
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