Beginn Season 3 (^^)
Far away, far away... Our feelings lie far away
Far away, far away... Our feelings lie far away
If we could only return to when the two of us were able to laugh with innocence
It was broken into pieces
It´s like a work of glass
I am collecting the shards of my memories
You onlay realize what is important to you
After you lose it...
Please... Please stop the time
Please carve your image into my chest
If... If it is allowed...
I can sacrifice everything
To see that smile again...
Am Tag nach der Beerdigung ließ Ross Roy und Hawkeye in das Zimmer des Krankenhauses rufen, in dem Leon so lange gelegen hatte. ,,Es tut mir Leid, dass ich Sie beide habe rufen lassen...", begann Ross. ,,Bitte nehmen Sie das. Das ist von Leonard Elric." Sie reichte Roy einen Brief. ,,Eine Rechnung?", sagte Roy beim Blick darauf verdutzt. ,,Er möchte, dass das Östliche Hauptquartier seine Rechnungen bezahlt.", erklärte Ross. ,,Und zwar die Einweisung ins Krankenhaus, die Medikamente, Essen, und auch noch andere Dinge." Hawkeye nahm sich den Brief und überflog ihn. ,,Snack-Unkosten...", murmelte sie. Roy schaute zu einem großen Karton voll leerer Süssigkeitenpackungen. ,,Buch-Unkosten...", fuhr Hawkeye fort. Neben diesem Karton lag ein Karton voll Bücher. ,,Und noch eine große Anzahl an Spielzeugen von einem Spielwarenladen." Noch ein Karton voll Spielzeug, das Fayt benutzt hatte, lag neben den drei anderen Kartons. ,,Wo sind die beiden?", fragte Roy Ross. ,,Sie sind auf eine Reise gegangen, um ihr Ziel zu erreichen.", antwortete Ross. ,,Ich glaube, sie werden uns kontaktieren, wenn die Zeit gekommen ist, also müssen wir uns für den Moment in Geduld üben." ,,Ich frage, wohin sie gegangen sind!", fuhr Roy sie an. Ross sah zu Boden. ,,Oberst, sehen Sie.", sagte Hawkeye und deutete auf eine Landkarte an der Wand, an der die Südliche Region markiert war. Im selben Moment wurde die Tür des Zimmers aufgestoßen und eine japanisch aussehende Frau mit Rasterlocken, gefolgt einem Schrank von Mann, betraten das Zimmer. ,,Sind die Elric-Brüder hier!?!", schrie die Frau. Hawkeye griff nach ihrer Pistole. ,,Nein!", antwortete Ross, nachdem sie ihren Schock verdaut hatte. ,,Wo sind sie?", fuhr die Frau sie an. ,,Ähm, äh...", stammelte Ross. ,,Hey!", sagte der riesige Mann zu der Frau und riss die Landkarte von der Wand ab, an der der Ort markiert war, an den die beiden Brüder gehen wollten. ,,Ui! Sehr schön, Liebling!", hauchte die Frau ihm zu und reckte einen Daumen. ,,Gehen wir." Die beiden verließen das Zimmer einfach wieder.
,,Humankind cannot gain anything without first giving something in return.
To obtain, something of equal value must be lost.
That is Alchemy´s first law of Equivalent exchange.
Some people believe that it´s the one and only truth of the world." (Auszug: Buch der Alchemie)
Leon, Fayt und Winry waren endlich in Rush Valley, einer Stadt in einem Wüstencanyon, angekommen. ,,Aaaaaaaah!", kreischte Winry voller Begeisterung, als sie den Marktplatz der Stadt erreichten. ,,Endlich in Rush Valley!" ,,Aaaaaaaaah!", kreischte eine Frau in Nähe, die mit ihrem Gatten einkaufen war, und deutete auf einen Ring in Sternenform. ,,Wie wunderschön! Das ist das neueste Modell der Remis Studios! Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Schönheit hier finden würde! Bitte kauf ihn mir, bitte!" ,,Na klar, Honey!", rief ihr Ehemann, an den sie sich sofort angefangen hatte zu reiben, als sie den Ring gesehen hatte. ,,Wie wunderschön!", kreischte Winry vor Glück, als sie einen Auto-Mail aus Silber erblickte. ,,Dieser Auto-Mail ist Goth´s Elftes Jahresmodell! Ich kann einfach nicht glauben, dass der Tag, an dem ich ihn mit meinen eigenen Augen sehen darf, endlich gekommen ist!" Sie klammerte sich am genervt dreinschauenden Leon fest und quengelte: ,,Ich will´s haben! Ich will´s haben!! Ich will´s haben!!!"
Wenig entfernt lag, in einer Seitengasse, ein Laden für Auto-Mail, in dem ein alter Mechaniker saß und einen Auto-Mail-Arm mit Blaster herstellte. ,,Das sieht cool aus. Kannst du mir den anlegen?", bat ein Mädchen in Winrys Alter, das im Laden hinter der Theke stand und einen Auto-Mail-Arm hatte, den Mann. ,,Nein.", antwortete der Mann nur. ,,Warum ´n nicht?", fragte das Mädchen. ,,Ein Auto-Mail mit Blaster ist der Traum eines Mannes.", sagte der alte Mann. ,,Ein Mädchen wie du braucht ihn nicht." Ein junger Mann mit überheblichem Blick und ebenfalls einem Auto-Mail-Arm betrat den Laden. ,,Was ist das denn für ´n Laden hier? Sieht ja echt eklig hier aus.", meinte er spöttisch. ,,Hey, Alter! Gib mir den stärksten Auto-Mail, den du hast. Ich hab dieses Geld hier eh umsonst erhalten, da kann ich es auch gleich alles auf einmal ausgeben." Der alte Mechaniker arbeitete einfach weiter. ,,Hey! Man ignoriert seine Kunden nicht einfach!", fauchte der junge Mann und sah den Auto-Mail, an dem der Mechaniker arbeitete. ,,Was ´n das? Sieht gut aus. Den will ich haben." ,,Nein.", sagte der alte Mechaniker. ,,Hä?!?", machte der Schnösel. ,,Ich gebe meine Auto-Mails nur denen, die sie ach brauchen.", erklärte der Mechaniker. ,,Was hast du gerade gesagt!?! Ich bin ein Kunde!", bellte der Schnösel. Der Mechaniker sah ihn eindringlich an. ,,Du brauchst diesen Auto-Mail nicht.", sagte er. ,,Alter Sack!", fauchte der Schnösel. ,,Ich brauch deinen stinkenden Auto-Mail eh nicht! Nichtsnutziger Mechaniker!" Wutentbrannt stürmte er aus dem Laden. Das Mädchen sah empört drein, während der Mechaniker ruhig weiterarbeitete. Das Mädchen seufzte und verließ den Laden ebenfalls.
Eine große Menschentraube hatte sich auf dem Marktplatz gebildet. ,,Kommt alle her! Nur hier gibt es die spezielle Showeinlage von Rush Valley!", rief mit Hilfe eines Mikrofons ein hagerer Mann mit Drei-Tage-Bart, der mit einem riesigen, muskelbepackten Mann mit Mülldeckegroßen Auto-Mail-Armen an einem Tisch in der Mitte der Menge stand. ,,Nur hier gibt es den Auto-Mail-Armdrücken-Wettbewerb! Man muss nur 10.000 Gald zahlen und schon ist man dabei! Und besiegt man den Champion..." Er deutete auf den Riesen, der breit grinste. ,,... gewinnt man das gesamte bisher gesetzte Geld!" ,,Entschuldigung...", murmelte Fayt ein paar Menschen zu, während er , Leon und Winry sich durch die Menge in die vordere Reihe zwängten. ,,Okay! Ich versuch´s!", rief ein kräftig aussehender Mann mit einem Auto-Mail-Arm und stellte sich gegenüber des Riesens am Tisch auf. ,,Ui, das wird sicher spannend.", sagte der Mann mit dem Mikro vergnügt und nahm dem Teilnehmer 10.000 Gald ab. Die beiden Kontrahenten packten sich an der Hand. ,,Ready... Fight!", rief der Mann mit dem Mikro, und schon versuchten die Kontrahenten, die Hand des jeweiligen anderen auf den Tisch zu knallen. Der Tisch zerbrach schlagartig in Stücke und der Riese knallte die Hand des anderen auf den Boden. Dem nächsten Herausforderer erging es nicht anders. ,,Großer Bruder, das war...", flüsterte Fayt Leon zu. ,,Ja.", stimmte Leon zu. Und noch ein Teilnehmer verlor gegen den Riesen. ,,Schätze, da kann man nichts machen.", seufzte Leon. Als Nächstes trat das Mädchen aus dem Auto-Mail-Laden in der Seitengasse gegen den Riesen an. ,,Miss, sind Sie auch sicher, dass Sie mit diesem Arm gewinnen können?", fragte der Riese hämisch. ,,Die kann doch eh nicht gegen ihn an!", rief der Schnösel von vorhin. ,,Das ist schließlich ein Auto-Mail dieses senilen Alten!" Die Menge lachte, während das Mädchen zornig knurrte. ,,Seid ihr bereit?", fragte der Mann mit dem Mikro und legte seine Hand wie auch schon bei den Kämpfen zuvor unter den neu herbeigeschafften Tisch, wo sich ein Mutations-Zirkel befand. ,,Ready... Fight!" Die beiden Kontrahenten begannen zu versuchen, die Hand des jeweiligen anderen auf den Tisch zu drücken. Erst passierte gar nichts, dann bewegte sich plötzlich der Arm des Riesen in Richtung Tisch zu. Er versuchte sich mit aller Macht dagegen zu stemmen, aber das Mädchen war zu stark für ihn. Besorgt sah er zu seinem Kompanen, der nun die Hand auf den Mutations-Zirkel legte. Der Tisch zerbrach, das Mädchen erschrak, und der Riese nutzte die Gelegenheit, ihre Hand zu Boden zu knallen. Die Menge gröhlte. ,,Das war knapp!", gackerte der Mann mit dem Mikrofon. ,,Willst du, dass ich dich einem guten Mechaniker vorstelle?", fragte der Riese hämisch lachend das nun am Boden liegende Mädchen. Sie rannte mit Tränen in den Augen davon. ,,Na, noch irgendeiner Herausforderer hier?", rief der Mann mit dem Mikro und erblickte Fayt. ,,Hey, Mister! Sie sehen ziemlich stark aus, wie wäre es mit einem Match?" ,,Ich?", fragte Fayt erschrocken. ,,Ähm... Nein, ich passe." ,,Ist das so...", sagte der Mann mit dem Mikro und sah dann zu Leon. ,,Wie wär´s dann mit... Obwohl, es wäre wohl zu gemein von mir, diesen Zwergen-Jungen da zu frage, ob er antritt!" ,,NENN MICH NICHT ZWERG!!!!!", rastete Leon sofort aus und wollte sich auf den Man stürzen, doch Fayt hielt ihn schnell fest. ,,Ziemlich voller Energie, der kleine Zwerg!", spottete der Mann mit dem Mikro. ,,Und dieser Auto-Mail von ihm sieht auch noch total scheiße aus!" ,,Fayt...", zischte Winry, auf einmal vor Zorn zitternd. ,,Lass Leon los, Fayt!" ,,Äh... Ja...", murmelte er ängstlich und ließ Leon los, der das Gald hinknallte und sich an den Tisch setzte. ,,Leon! Wehe du verlierst!", schrie Winry. ,,Dann fangen wir mal an.", sagte der Mann mit dem Mikro gelangweilt. Die Kontrahenten fassten sich an der Hand. ,,Ready... Fight!" WAMM!!! Leon hatte die Auto-Mail-Hand des Riesen binnen Sekunden abgerissen und auf den Tisch geworfen. Die Menge erstarrte. ,,Tut mir Leid, aber ich denke, ein Mechaniker wird heute viel zu tun haben.", meinte Leon grinsend.
Bei Sonnenuntergang wanderten die drei Freunde durch die Stadt, auf der Suche nach einem Hotel. ,,Oh Mann! 510.ooo Gald!", jubelte Winry immer noch, die den Sack voll Gald hielt. ,,Jetzt kann ich mir die Teile kaufen, die ich schon so lange haben wollte!" Leon seufzte genervt. ,,Aber...", begann Winry, blieb stehen, wandte sich lächelnd zu Leon um und sah ihn an. Leon wurde sofort puterrot im Gesicht. ,,Ich war richtig fröhlich, dass..." ,,Was?", fragte Leon. ,,Ach, nichts.", kicherte Winry und ging weiter. Leon und Fayt warfen sich kurz einen Blick zu, dann folgten sie ihr. Doch weit kamen sie nicht, denn schon im nächsten Moment stellten sich ihr die beiden Veranstalter des Auto-Mail-Armdrücken-Wettbewerbes entgegen. ,,Danke schön, dass ihr uns vorhin lächerlich gemacht habt.", fauchte der Mann, während der Riese, der einen neuen Auto-Mail-Arm hatte, mit den Knöcheln knackte. ,,Wenn ihr nicht verletzt werden wollt, gebt ihr uns jetzt das Gald zurück." ,,Warum? Wir haben euch fair geschlagen!", rief Winry aufgebracht. Leon und Fayt stellten sich schützend vor sie. ,,Klappe!", fauchte der Mann. ,,Ich weiss, dass der kleine Zwerg da betrogen hat!" ,,Was?", fragte Winry verdutzt. ,,Na und? Du hast doch auch Alchemie benutzt!", schrie Leon zurück. ,,Und du ebenfalls!", brüllte der Mann. ,,Leon, du hast Alchemie benutzt?", fragte Winry. ,,Ja.", antwortete er. ,,Fayt, hast du davon gewusst?", fragte Winry Fayt. ,,Äh, was? Ja...", antwortete Fayt. ,,Wirklich...", murmelte Winry und ließ den Kopf hängen. ,,Leon..." ,,Ja?", fragte er, den Blick nicht von den beiden Männern abwendend. Winry zog ihm ihren Schraubenschlüssel über, der ihn zu Boden beförderte. ,,Winry, was...?", begann Fayt, kam aber nicht weiter, da sie auch ihn mit dem Schraubenschlüssel zu Boden beförderte. Langsam schritt sie auf die beiden Männer zu, die zu kreischen begannen. Als alle Vier am Boden lagen, ging sie los. ,,Autsch...", keuchte Leon, eine Hand am Kopf, und stand wieder auf. ,,Das hat weh getan!", fuhr er Winry an. ,,Warum hast du das ge..." BONG!!! Sie schlug ihn einfach wieder zu Boden und ging weiter. ,,Großer Bruder!!!", rief Fayt besorgt und stürmte zu Leon, der nun eine ziemlich großer Beule an der Stirn hatte. ,,Leon, du Idiot!", schrie Winry und rannte davon.
Bei Sonnenuntergang wanderten die drei Freunde durch die Stadt, auf der Suche nach einem Hotel. ,,Oh Mann! 510.ooo Gald!", jubelte Winry immer noch, die den Sack voll Gald hielt. ,,Jetzt kann ich mir die Teile kaufen, die ich schon so lange haben wollte!" Leon seufzte genervt. ,,Aber...", begann Winry, blieb stehen, wandte sich lächelnd zu Leon um und sah ihn an. Leon wurde sofort puterrot im Gesicht. ,,Ich war richtig fröhlich, dass..." ,,Was?", fragte Leon. ,,Ach, nichts.", kicherte Winry und ging weiter. Leon und Fayt warfen sich kurz einen Blick zu, dann folgten sie ihr. Doch weit kamen sie nicht, denn schon im nächsten Moment stellten sich ihr die beiden Veranstalter des Auto-Mail-Armdrücken-Wettbewerbes entgegen. ,,Danke schön, dass ihr uns vorhin lächerlich gemacht habt.", fauchte der Mann, während der Riese, der einen neuen Auto-Mail-Arm hatte, mit den Knöcheln knackte. ,,Wenn ihr nicht verletzt werden wollt, gebt ihr uns jetzt das Gald zurück." ,,Warum? Wir haben euch fair geschlagen!", rief Winry aufgebracht. Leon und Fayt stellten sich schützend vor sie. ,,Klappe!", fauchte der Mann. ,,Ich weiss, dass der kleine Zwerg da betrogen hat!" ,,Was?", fragte Winry verdutzt. ,,Na und? Du hast doch auch Alchemie benutzt!", schrie Leon zurück. ,,Und du ebenfalls!", brüllte der Mann. ,,Leon, du hast Alchemie benutzt?", fragte Winry. ,,Ja.", antwortete er. ,,Fayt, hast du davon gewusst?", fragte Winry Fayt. ,,Äh, was? Ja...", antwortete Fayt. ,,Wirklich...", murmelte Winry und ließ den Kopf hängen. ,,Leon..." ,,Ja?", fragte er, den Blick nicht von den beiden Männern abwendend. Winry zog ihm ihren Schraubenschlüssel über, der ihn zu Boden beförderte. ,,Winry, was...?", begann Fayt, kam aber nicht weiter, da sie auch ihn mit dem Schraubenschlüssel zu Boden beförderte. Langsam schritt sie auf die beiden Männer zu, die zu kreischen begannen. Als alle Vier am Boden lagen, ging sie los. ,,Autsch...", keuchte Leon, eine Hand am Kopf, und stand wieder auf. ,,Das hat weh getan!", fuhr er Winry an. ,,Warum hast du das ge..." BONG!!! Sie schlug ihn einfach wieder zu Boden und ging weiter. ,,Großer Bruder!!!", rief Fayt besorgt und stürmte zu Leon, der nun eine ziemlich großer Beule an der Stirn hatte. ,,Leon, du Idiot!", schrie Winry und rannte davon.
In Central City stand Roy vor der Telefonzelle, an der Hughes erschossen worden war, und die nun von Dutzenden von Soldaten bewacht wurde. ,,Oberst.", sagte Hawkeye, die den Ort erreicht hatte. ,,Ich habe Major Armstrong hierher gebracht." Roy wandte sich um und erblickte Armstrong, der neben Hawkeye stand und sich vor Roy verbeugte.
Sie gingen in eine Seitengasse. ,,Wir haben eine Idee, wer diejenigen sind, die Brigadier General Hughes ermordet haben.", erzählte Armstrong. ,,Warum wurden sie dann noch nicht arrestiert?", fragte Roy. ,,Wir haben eine Idee, aber wir wissen nicht genau, wo sie sich aufhalten.", antwortete Armstrong. ,,Erklären Sie das genau.", verlangte Roy. ,,Ich kann nicht.", entgegnete Armstrong nur. ,,Ein Oberst befiehlt es Ihnen aber.", sagte Roy. ,,Ich kann nicht.", wiederholte Armstrong nur. Roy sah ihn eine Weile an, dann sagte er: ,,Vergessen Sie es. Sie können gehen." ,,Sir!", rief Armstrong, verbeugte sich und ging davon. ,,Das ist seltsam.", meinte Hawkeye. ,,Nein.", widersprach Roy. ,,Diejenigen, von denen man annimmt, dass sie Hughes ermordet haben... Das bedeutet, dass es mehr als einer war. Und er konnte dem Befehl eines Obersts nicht Folge leisten, weil ihm jemand von höherem Rang verboten hat, darüber zu reden. Desweiteren haben die Elric-Brüder nun begonnen auf eigene Faust zu reisen ohne mir vorher Bericht darüber zu erstatten, wie Lieutenant Ross berichtet... Wir müssen davon ausgehen, dass mehrere Autoritäten des Militärs an der Sache mit dem Ring der Alchemisten beteiligt sind." ,,Bedeutet das...?", begann Hawkeye. ,,Wenn das so weiter geht, wird die Wahrheit dann jemals ans Licht kommen?", fragte sich Roy besorgt.
Es war Abend in Rush Valley geworden, und Leon und Fayt saßen auf einem Berg, von wo aus man die gesamte Stadt überblicken konnte. ,,Winry ist wirklich verschwunden.", seufzte Fayt. ,,Alchemie bei diesem Armdrücken-Wettbewerb zu benutzen, war nicht sehr gut." ,,Ich hab das nur getan, weil diese Typen betrogen haben.", entgegnete Leon. ,,Ja, schon, aber...", begann Fayt.
Winry wanderte gedankenversunken und traurig durch den Park der Stadt, als sie auf einer Parkbank das Mädchen sitzen sah, das beim Armdrücken-Wettbewerb vorhin beinahe gewonnen hätte, wenn der Tisch nicht zusammengebrochen wäre. Mit ihrem Auto-Mail-Arm schien etwas nicht zu stimmen. ,,Tut dein Arm weh?", fragte Winry. Das Mädchen sah verdutzt auf. ,,Ich hab beim Armdrücken-Wettbewerb zugesehen.", erklärte Winry und lächelte. ,,Oh Mann...", stöhnte das Mädchen auf und fasste sich verlegen an den Kopf. ,,Darf ich mich neben dich setzen?", fragte Winry. ,,Sicher.", antwortete der Mädchen und machte Platz für sie. Winry stutzte. ,,Sind deine Beine auch Auto-Mails?", fragte sie. ,,Ja.", sagte das Mädchen. ,,Wie hast du das herausgefunden?" ,,Ich bin eine Mechanikerin.", erklärte Winry und setzte sich neben sie. ,,Du hast deinen Auto-Mail-Arm verletzt, richtig?" ,,Ja...", antwortete das Mädchen. ,,Zeig mal.", sagte Winry und zog den Metallarm zu sich hin. Sie betastete ihn prüfend und bekam dann große Augen. ,,Das ist ja der Wahnsinn!", rief sie begeistert. ,,Die Struktur ist simpel, aber er ist von höchster Qualität. Das Design ist äußerst effizient." Sie überprüfte das Gelenk zwischen Arm und Hand. ,,Hmm... Das Gelenk scheint beschädigt zu sein.", meinte sie. ,,Der Zylinder ist wahrscheinlich gebrochen." ,,Das hast du alles mit einem einfachen Blick herausgefunden?", fragte das Mädchen erstaunt. ,,Wer auch immer diesen Auto-Mail erschaffen hat, ist äußerst gut.", sagte Winry. ,,Du solltest diese Beschädigung so früh wie möglich dem Mechaniker zeigen, der den Auto-Mail gemacht hat." ,,Ja, das sollte ich, aber...", begann das Mädchen und sah seufzend zum Mond hinauf. Winry tat es ihr gleich. ,,Hey, warum hast du Auto-Mail-Glieder bekommen?", fragte Winry. ,,Was?", fragte das Mädchen verdutzt, und dann: ,,Oh... Das ist bei einem Zugunfall passiert..."
Dasselbe Mädchen hatte vor mehreren Jahren, als sie noch ganz klein gewesen war, bei einem Zugunfall den rechten Arm und beide Beine verloren. Zum Krüppel verurteilt, hatte sie sich mit ihrem einen noch verbleibendem Arm bis in die nächste vom Unfallort entfernte Stadt gerobbt, Rush Valley, wo sie sich in den dunkelsten Gassen vor der Menschheit versteckt hatte. Doch eines Tages war der alte Mann vom Mechaniker-Laden aufgetaucht, hatte sich das vollkommene abgemagerte Mädchen, das jeglichen Lebenswillen verloren hatte, kurz angesehen, die auf die Schulter gehievt und mitgenommen...
,,Diese Person?", fragte Winry. ,,Ja.", antwortete das Mädchen. ,,Er nahm mich bei sich auf und gab mir einen neuen Arm und neue Beine. Dominique ist sein Name." ,,Umso mehr solltest du ihn bitten, den Auto-Mail für dich zu reparieren.", meinte Winry. ,,Das ist wahr, aber...", begann das Mädchen und brach erneut ab. ,,Warum willst du ihn denn nicht fragen?", fragte Winry. ,,Ich will ihm nicht erzählen, dass ich bei einem Armdrücken-Wettbewerb verloren habe.", antwortete das Mädchen. ,,Ich... wollte beweisen, dass seine Auto-Mails unglaublich, unschlagbar sind. Aber..." Winry sah eine Zeit lang zu Boden, dann rief sie: ,,Ich weiss was! Du willst der Welt beweisen, dass dein Auto-Mail unglaublich ist, richtig?" ,,J-Ja.", antwortete das Mädchen. ,,Aber wie?" ,,Wenn du einen Nationalen Alchemisten schlagen würdest, der Auto-Mails benutzt, würde das beweisen, dass deine Auto-Mails die besten sind.", erklärte Winry. ,,Vielleicht...", sagte das Mädchen. ,,Überlass das nur mir.", sagte Winry mit entschlossenem Blick.
Die beiden Mädchen gingen zum Mechaniker-Laden von Dominique und auf das Zimmer des Mädchen, wo Winry sich sofort an die Reparatur des kaputten Gelenks begab. ,,Bunny!", sagte Dominique, der das Zimmer betreten hatte, streng. Das Mädchen namens Bunny wirbelte erschrocken herum. ,,Was machst du da?", fragte Dominique. ,,D-Dominique...", stammelte Bunny nur. ,,Hallo!", rief Winry freundlich Dominique zu. ,,Ich bin eine Mechanikerin aus Rizenbul. Mein Name ist Winry Rockbell." ,,Rizenbul... Rockbell?!?", kreischte Dominique entsetzt. ,,Bist du etwa Pinakos...?!? Du bist die Enkelin von dieser Amazone?!? Wenn ich mich nur an sie erinnere, kriege ich Albträume!!!" ,,Sie kennen meine Großmutter?", fragte Winry verdutzt. ,,Nein! Nein, tu ich nicht!", schrie Dominique schnell. Er bemerkte das kaputte Gelenk von Bunnys Auto-Mail. ,,Was ist damit passiert?", fragte er sie. ,,N-Nichts...", antwortete Bunny schnell und versteckte die Metall-Hand vor ihm. ,,Mach doch, was du willst.", grummelte der Alte und verließ das Zimmer. Bunny seufzte laut.
Gleich nach dem Frühstück verließen Leon und Fayt das Hotel, in dem sie übernachtet hatten, und setzten sich im Park auf die Parkbank, auf der gestern Abend Winry und Bunny gesessen hatten. ,,Mann, wo zum Teufel Winry wohl hin ist?", fragte sich Leon laut und genervt. ,,Ob sie draußen geschlafen hat?", wunderte sich Fayt besorgt. ,,Hey!", rief plötzlich jemand. Sie sahen auf und erblickten Winry und Bunny, die auf sie zugerannt kamen. ,,Endlich hab ich euch gefunden.", sagte Winry erleichtert. ,,Dummkopf! Das ist unser Satz!", fauchte Leon und sprang von der Bank auf. ,,Tut mir Leid.", entschuldigte sich Winry. ,,Ich hab mich gestern wohl ein bisschen gehen lassen." ,,Guten Morgen.", begrüßte Bunny die beiden Jungen. ,,Bist du nicht das Mädchen vom Armdrücken-Wettbewerb?", fragte Fayt. ,,Sie heißt Bunny.", stellte Winry Bunny vor. ,,Ich hab die Nacht gestern bei ihr zu Hause verbracht." ,,Wirklich?", fragte Fayt. ,,Hey, Leon...", begann Winry und klimperte mit den Wimpern. ,,Ja?", fragte Leon leicht genervt. ,,Kannst du mir deine Silbertaschenuhr mal zeigen?", bat Winry. ,,Was soll das denn auf einmal?", fragte Leon leicht misstrauisch. ,,Biiiiiiiitte!", bette Winry. ,,Meine Güte...", seufzte Leon und holte die Silbertaschenuhr - das Zeichen eines Nationalen Alchemisten - aus seiner Hosentasche. ,,Hier." ,,Und hepp!", rief Bunny, riss sie ihm aus der Hand und sprang über mehrere Holzkisten auf das Dach eines Hauses. ,,Ich nehme das mal an mich.", sagte sie grinsend. ,,Was zum Teufel soll das?!?", brüllte Leon aufgebracht. ,,Kämpf gegen sie, Leon.", sagte Winry und grinste boshaft. ,,Wenn du dir die Silbertaschenuhr von Bunny zurückholen kannst, bevor sie den Pfandladen erreicht, hast du gewonnen." ,,Hier drüben, Liliputaner!", rief Bunny kichernd vom Dach her und rannte davon. ,,Hey!", schrie Leon und sah dann zu Winry. ,,Mann, Winry!" ,,Du beeilst dich besser oder diese Uhr landet im Pfandladen.", sagte Winry schulterzuckend.,, Herr Alchemist.", fügte sie hinzu. Leon stürmte los. ,,Großer Bruder!", rief Fayt ihm hinterher und sah dann zu Winry. ,,Winry, warum hast du das gemacht?" ,,Ich will, dass Leon sagt, dass Auto-Mails unglaublich sind.", sagte Winry mit entschlossenem Blick.
Gleich nach dem Frühstück verließen Leon und Fayt das Hotel, in dem sie übernachtet hatten, und setzten sich im Park auf die Parkbank, auf der gestern Abend Winry und Bunny gesessen hatten. ,,Mann, wo zum Teufel Winry wohl hin ist?", fragte sich Leon laut und genervt. ,,Ob sie draußen geschlafen hat?", wunderte sich Fayt besorgt. ,,Hey!", rief plötzlich jemand. Sie sahen auf und erblickten Winry und Bunny, die auf sie zugerannt kamen. ,,Endlich hab ich euch gefunden.", sagte Winry erleichtert. ,,Dummkopf! Das ist unser Satz!", fauchte Leon und sprang von der Bank auf. ,,Tut mir Leid.", entschuldigte sich Winry. ,,Ich hab mich gestern wohl ein bisschen gehen lassen." ,,Guten Morgen.", begrüßte Bunny die beiden Jungen. ,,Bist du nicht das Mädchen vom Armdrücken-Wettbewerb?", fragte Fayt. ,,Sie heißt Bunny.", stellte Winry Bunny vor. ,,Ich hab die Nacht gestern bei ihr zu Hause verbracht." ,,Wirklich?", fragte Fayt. ,,Hey, Leon...", begann Winry und klimperte mit den Wimpern. ,,Ja?", fragte Leon leicht genervt. ,,Kannst du mir deine Silbertaschenuhr mal zeigen?", bat Winry. ,,Was soll das denn auf einmal?", fragte Leon leicht misstrauisch. ,,Biiiiiiiitte!", bette Winry. ,,Meine Güte...", seufzte Leon und holte die Silbertaschenuhr - das Zeichen eines Nationalen Alchemisten - aus seiner Hosentasche. ,,Hier." ,,Und hepp!", rief Bunny, riss sie ihm aus der Hand und sprang über mehrere Holzkisten auf das Dach eines Hauses. ,,Ich nehme das mal an mich.", sagte sie grinsend. ,,Was zum Teufel soll das?!?", brüllte Leon aufgebracht. ,,Kämpf gegen sie, Leon.", sagte Winry und grinste boshaft. ,,Wenn du dir die Silbertaschenuhr von Bunny zurückholen kannst, bevor sie den Pfandladen erreicht, hast du gewonnen." ,,Hier drüben, Liliputaner!", rief Bunny kichernd vom Dach her und rannte davon. ,,Hey!", schrie Leon und sah dann zu Winry. ,,Mann, Winry!" ,,Du beeilst dich besser oder diese Uhr landet im Pfandladen.", sagte Winry schulterzuckend.,, Herr Alchemist.", fügte sie hinzu. Leon stürmte los. ,,Großer Bruder!", rief Fayt ihm hinterher und sah dann zu Winry. ,,Winry, warum hast du das gemacht?" ,,Ich will, dass Leon sagt, dass Auto-Mails unglaublich sind.", sagte Winry mit entschlossenem Blick.
Bunny rannte fröhlich kichernd über die Dächer der Häuser der Stadt. ,,Stopp!", brüllte Leon, der dicht hinter ihr war. Bunny beschleunigte sogar noch. Verdattert starrten die Einwohner ihnen von unten hinterher. ,,Stopp, hab ich gesagt!", schrie Leon zornig. ,,Strengst du dich auch an?", rief Bunny ihm zu. ,,Natürlich!", fauchte Leon und legte nun ebenfalls einen Zahn zu. Bunny sprang von einem Dach auf einen Müllcontainer und hinunter auf die Straße, rannte weiter und bog in eine dunkle Seitengasse ein. ,,Die ist ja wie ´ne Katze!", fluchte Leon und sprang ebenfalls hinab. ,,Warum benutzt du denn nicht deine Alchemie?", rief Bunny ihm neckend zu. ,,Sei ruhig!", brüllte Leon. Bunny bog um eine weitere Ecke und erschrak, da sie genau in eine Sackgasse lief. ,,Nicht gut...", murmelte sie. ,,So, und jetzt gib mir meine Silbertaschenuhr zurück.", verlangte Leon, der sie nun in die Ecke drängte. Bunny streckte ihm nur die Zunge heraus, kniete sich nieder und zog ein Hosenbein hoch, unter dem ihr Auto-Mail-Bein zum Vorschein kam. ,,Friss das!", rief sie und klickte auf einen kleinen Knopf, der an ihrem Metallbein angebracht war. Das Knie klappte zurück, und eie Mini-Rakete schoss daraus hervor und auf den entsetzt aufschreienden Leon zu. Eine Explosion erschütterte Sekunden später die ganze Stadt.
,,Vielleicht übertreibt sie jetzt ein wenig...", gestand Winry ein, die dem Treiben mit Fayt zusammen von einem Dach aus zugesehen hatte. ,,Großer Bruder...", wimmerte Fayt.
,,Ob er wohl in Ordnung ist...", fragte sich Bunny leicht besorgt, die nun wieder über die Dächer rannte. Sie blieb stehen. ,,Mal sehen... Der Pfandladen ist..." ,,Hab ich dich!", brüllte Leon, der wie aus dem Nichts hervorgesprungen war und sich die Uhr schnappte. Erschrocken stolperte Bunny zurück und fiel vom Dach. ,,Oh nein!", rief Leon, klatschte in die Hände und berührte den Boden des Daches. Mehrere Hände aus Stein schossen aus der Wand des Hauses und bremsten Bunny, die durch jede Hand krachte, langsam ab, so dass sie am Ende unsanft, aber immer noch lebend, auf dem Boden landete. ,,Autsch...", stöhnte sie und bäumte sich leicht wimmernd auf. Leon landete neben ihr. ,,Bist du in Ordnung?", fragte er. ,,Und ich war so knapp dran.", seufzte Bunny. ,,Ich weiss nicht, warum du das getan hast, aber mit diesen Auto-Mails, die ich trage, kann ich nicht verlieren.", sagte er zu ihr. Winry, die im selben Moment die Gasse erreicht hatte, blieb bei diesen Worten stehen und lächelte glücklich.
Es wurde erneut Abend in Rush Valley. ,,Und dabei wollte ich doch unbedingt zeigen, dass Dominiques Auto-Mails unschlagbar sind.", grummelte Bunny, die sich mit Fayt in der Werkstatt von Dominiques Auto-Mail-Laden befand. ,,Ich glaube, dieser Auftritt heute morgen war unglaublich genug.", meinte Fayt. Bunny lächelte. ,,Meine Güte! Idiotisches Mädchen...", grummelte Dominique, der die Werkstatt betrat. ,,So was musst du nicht tun." ,,Aber...", begann Bunny. ,,Hör mir gut zu...", sagte Dominique, während er in einem Schrank kramte. ,,Auto-Mails sind nicht nur einfach eine Maschinen. Sie sind deine Arme und Beine. Deine und nur deine allein. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich dir das nicht bereits mehrmals erzählt habe." Bunny lächelte und nickte. ,,Ich verstehe...", sagte Fayt. ,,Sie erstellen Auto-Mails, indem Sie an die Person denken. Und dadurch wird er zu einem Teil des Körpers dieser Person." ,,Jetzt, wo ich darüber nachdenke: Als ich in der Lage war, wieder zu stehen, war ich richtig glücklich.", erinnerte sich Bunny.
Es wurde erneut Abend in Rush Valley. ,,Und dabei wollte ich doch unbedingt zeigen, dass Dominiques Auto-Mails unschlagbar sind.", grummelte Bunny, die sich mit Fayt in der Werkstatt von Dominiques Auto-Mail-Laden befand. ,,Ich glaube, dieser Auftritt heute morgen war unglaublich genug.", meinte Fayt. Bunny lächelte. ,,Meine Güte! Idiotisches Mädchen...", grummelte Dominique, der die Werkstatt betrat. ,,So was musst du nicht tun." ,,Aber...", begann Bunny. ,,Hör mir gut zu...", sagte Dominique, während er in einem Schrank kramte. ,,Auto-Mails sind nicht nur einfach eine Maschinen. Sie sind deine Arme und Beine. Deine und nur deine allein. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich dir das nicht bereits mehrmals erzählt habe." Bunny lächelte und nickte. ,,Ich verstehe...", sagte Fayt. ,,Sie erstellen Auto-Mails, indem Sie an die Person denken. Und dadurch wird er zu einem Teil des Körpers dieser Person." ,,Jetzt, wo ich darüber nachdenke: Als ich in der Lage war, wieder zu stehen, war ich richtig glücklich.", erinnerte sich Bunny.
Scieszka stand in ihrer Militäruniform in Roys Büro; Hawkeye war ebenfalls anwesend. ,,Bitte, Oberst.", flehte sie. ,,Bitte finden Sie diesen Verbrecher, der das Brigadier General Hughes angetan hat! Ich werde auch alles dafür tun!" ,,Die Untersuchung des Todes von Brigadier General Hughes wurde abgebrochen.", sagte Roy, ihr den Rücken zugewandt. Scieszka erstarrte. ,,Deswegen flehe ich Sie ja auch an, Oberst!", erklärte sie verzweifelt. Die Tür ging auf und General Peacecraft, der Mann, den Leon damals mit Unterstützung von Hughes bei der Zugentführung vor vier Jahren gerettet hatte, betrat das Büro zusammen mit einem Soldat. ,,Sie aus, als würden Sie so hart wie immer arbeiten, Oberst.", meinte General Peacecraft mit hämischem Lächeln. ,,Es ist eine Weile her, General Peacecraft.", sagte Roy und verbeugte sich. Hawkeye und Scieszka taten es ihm gleich. ,,Ich habe die Gerüchte bereits gehört, dass Sie bald nach Central City versetzt werden.", fuhr General Peacecraft fort. ,,Aber das bedeutet nicht, dass Ihre Versetzung nicht auch widerrufen werden könnte." ,,Wenn Sie meine Versetzung unterstützen, werde ich Ihnen mit Herz und Seele dienen.", versprach Roy und warf sich vor General Peacecraft zu Boden. ,,Ich freue mich bereits auf Ihre Führung." ,,Gute Einstellung.", sagte General Peacecraft zu Roy wie ein Hundebesitzer, der seinen Hund fürs Apportieren lobt, und verließ das Büro wieder. ,,Entschldigen Sie mich!", schrie Scieszka und rannte mit tränenverschmiertem Gesicht hinaus. Roy stellte sich wieder gerade hin. ,,Wir brechen zur Spitze auf.", sagte er zu Hawkeye, den Blick auf ein Bild gewandt, das auf seinem Schreibtisch stand. ,,Kommen Sie mit?" ,,Sie kennen bereits die Antwort.", antwortete Hawkeye und sah ebenfalls zu dem Bild, das Hughes mit seiner Tochter und seiner Frau zeigte. Es war das Bild, das man am Tatort an der Telefonzelle gefunden hatte.
,,Dann auf Wiedersehen.", verabschiedete sich Fayt von Dominique und Bunny und verließ den Laden, um zum Hotel aufzubrechen, in dem sich Leon und Winry befanden, um Verbesserungen an Leons Auto-Mail durchzuführen. Er erstarrte jedoch, als er einen Riesen von Mann erblickte, vollgepackt mit Muskeln, der ein Bild bei den Bewohnern der Stadt rumreichte.
Winry packte ihr Werkzeug zurück in ihre Tasche, während Leon auf der Couch des Zimmers lag, den Rücken zu ihr gewandt. ,,Leon, schläfst du?", fragte Winry. ,,Nein.", antwortete Leon. ,,Das ist mir gerade so aufgefallen, ich glaube, du bist ein wenig gewachsen.", meinte Winry. ,,Natürlich.", sagte Leon. ,,Das heißt, ich muss bald einen neuen Arm und ein neues Bein für dich vorbereiten.", fuhr Winry fort. ,,Willst du zurück nach Rizenbul, um das zu machen?" ,,Lass mich nachdenken...", murmelte Leon, leicht schläfrig. ,,Nein, noch nicht.", sagte er schließlich. ,,Warum?", fragte Winry und ließ den Kopf hängen. ,,Bist du mit einer einfachen Auto-Mail-Mechanikerin nicht zufrieden?" Leon erschrak und war schlagartig hellwach. Er setzte sich auf. ,,Ich werde mein Bestes geben.", sagte Winry, auf einmal zitternd. ,,Ich werde so gut es geht lernen, um dir die Entscheidung leichter zu machen. Deswegen..." Tränen rannen ihr das Gesicht hinab und auf ihre Hände. ,,Deswegen..." ,,Winry...", begann Leon. ,,Wir wollen immer noch unsere alten Körper zurück. Wir müssen sie zurückbekommen." Sie weinte weiter. Er wollte gerade auf sie zugehen, als Fayt ins Zimmer stürmte und lauthals kreischte: ,,Ein Notfall, großer Bruder!" Der riesige Mann erschien mit ernstem Blick im Zimmer. Leon kreischte ebenfalls und sackte bewusstlos auf die Couch zurück.
Vorschau Kapitel 27: Sensei: ,,Es tut uns Leid, Sensei... Wir... Mutter..." (Anmerkung: "Sensei" ist das japanische Wort für Lehrerin)
Vorschau Kapitel 27: Sensei: ,,Es tut uns Leid, Sensei... Wir... Mutter..." (Anmerkung: "Sensei" ist das japanische Wort für Lehrerin)
