Und genau auf diese Insel brachte Izumi mit einem Boot Leon und Fayt. ,,Also wirklich...", seufzte Leon am Strand der Insel belustigt und sah dem Boot, in dem Winry, Izumi und Izumis Mann saßen, hinterher, wie es zurück in die Zivilisation fuhr. ,,Unsere erhitzten Köpfe hier abkühlen, wie? Diesmal werden wir hier sicherlich keine Probleme haben zu überleben." ,,Sie hat uns sogar verboten Alchemie einzusetzen.", sagte Fayt kichernd. ,,Es ist genau wie damals bei dem Test, dem wir uns unterziehen mussten." ,,Glaubt Sensei, wir wären kein Stück erwachsen geworden?", fragte sich Leon. ,,Ich glaube nicht, dass es das ist.", meinte Fayt. ,,Wartet jetzt endlich!", schrie Winry hysterisch Izumi und deren Mann an. ,,Leon! Fayt!" Das Boot schwankte ein wenig und sie drohte ins Wasser zu fallen, doch Izumis Mann packte sie mit einer Hand und zog sie mit Leichtigkeit wieder ins Boot. ,,Zappel nicht so viel hier rum. Du fällst noch raus.", ermahnte er sie. ,,J-Ja...", stammelte Winry ängstlich. ,,Aber was haben Sie nur vor?", fragte sie Izumi. ,,"Was", fragst du...", kicherte Izumi. ,,Sie haben die beiden einfach so ohne Warnung auf einer verlassenen Insel ausgesetzt!", rief Winry empört. ,,Ich verstehe das absolut nicht! Was denken Sie sich nur!?!" ,,Es ist in Ordnung, ab und zu so etwas zu tun.", sagte Izumi. Winry sah sie verdutzt an. ,,Es ist in Ordnung, anzuhalten und über Dinge sorgfältig nachzudenken.", erklärte Izumi. ,,Diese zwei brauchen Zeit, um genau das zu tun.
,,Humankind cannot gain anything without first giving something in return.
To obtain, something of equal value must be lost.
That is Alchemy´s first law of Equivalent Trade.
Some people believe that it´s the one and only truth of the world." (Auszug: Buch der Alchemie)
Leon und Fayt wanderten am Strand der Insel entlang. ,,Fayt...", sagte Leon nach einiger Zeit und blieb stehen. ,,Hmm?", machte Fayt fragend. ,,Sollen wir abhauen?", fragte Leon mit boshaftem Grinsen. ,,Das ist unmöglich! Ich kann nicht schwimmen!", kreischte Fayt sofort. ,,Wo ich so darüber nachdenke, ich auch nicht.", seufzte Leon. Sie blieben an einer Stelle stehen, an der Wasser des Sees als eine Art Fluss durch die Insel floss. ,,Diesmal ist alles anders als damals.", sagte Leon.
Der zehnjährige Leon und der neunjährige Fayt hatten damals im selben Boot gesessen und waren zusammen mit Izumi zur selben Insel gefahren. ,,Das macht echt Spaß, oder, großer Bruder?", hatte Fayt gekichert (für dieses Kapitel gibt es eine Ausnahme: Da es einfach nervig ist (-.-), alles im Plusquamperfekt zu schreiben, wenn es einen Rückblick in die Vergangenheit gibt, schreibe ich in diesem Kapitel ab jetzt auch die Rückblenden im Präteritum. Dieses Zeichen ****** gibt Aufschluss, wann die Rückblende anfängt und wann sie aufhört). ,,Jap!", stimmte Leon zu, der mit seiner Hand im Wasser rumplanschte. ,,Wir haben schon lange kein Sightseeing gemacht!" ,,Sightseeing?", wiederholte Izumi und lächelte boshaft. ,,Der war gut!", lachte der Mann, der sie zur Insel fuhr. Die beiden Kinder sahen die beiden Erwachsenen leicht besorgt an.
Wenig später kamen sie am Strand der Insel an. ,,Hier, fang.", sagte Izumi und warf Leon einen Dolch zu. ,,Ein Dolch?", sagte Leon verdutzt. ,,Das hier ist schließlich eine verlassene Insel.", erinnerte Izumi ihn. ,,Es gibt hier keine Elektrizität, keine Quellen, und kein Haus, um euch vor Regen zu schützen. Und was wilde Raubtiere angeht... die gibt´s hier nicht, soweit ich weiss. Ihr beide müsst einen Monat auf dieser Insel überleben." Bei diesen Worten erstarrten die Brüder. ,,Oh, und während dieser Zeit dürft ihr keine Alchemie benutzen.", fügte Izumi hinzu. Die Augen der beiden Jungen wurden sogar noch größer vor Entsetzen. ,,WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAS????????????????????????", kreischten beide gleichzeitig. ,,Ich hole euch dann in einem Monat wieder ab.", sagte Izumi und ging winkend zum Boot zurück. ,,Was?!?", schrie Fayt, ganz bleich im Gesicht. ,,W-Wartet!", rief Leon. ,,One is All, All is One.", sagte Izumi. ,,Wenn ihr die Antwort darauf in diesem einen Monat nicht findet, schicke ich euch zurück nach Rizenbul! Tschau!" Das Boot fuhr los, die beiden Jungen vor Schreck immer noch erstarrt.
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,,One is All, All is One.", wiederholte Leon, während er mit Fayt durch den Urwald stapfte. ,,Jetzt verstehen wir das Konzept natürlich, aber damals...", sagte Fayt erinnerungsselig. ,,Ja, damals hatten wir absolut keine Ahnung, was sie meinte.", seufzte Leon und schnitt mehrere Büschel mit einem Messer weg. Keiner der beiden bemerkte die Gestalt, die sich im Dickicht entlangschlich, eine Gestalt mit langen Haaren, die vollkommen nackt war. Leon blieb verdutzt stehen, als er am Boden einen Haufen aus Palmenblättern liegen sah.
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Genau auf diesen Haufen aus Palmenblättern hatten sich Leon und Fayt am ersten Abend auf der Insel gelegt, nachdem sie ihn gebaut hatten. ,,One is All, All is One...", murmelte Leon. ,,Verdammte blöde Alte... Sie hat uns eine dämliche Hausaufgabe gegeben." ,,One is All, All is One... Was bedeutet das bloß?", fragte sich Fayt. ,,Vielleicht eine Art Rätsel?" schlug Leon vor und seufzte. ,,Mann, ich hab keine Ahnung." ,,Aber wenn wir die Antwort darauf nicht in einem Monat finden, können wir nicht das richtige Training beginnen.", erinnerte Fayt ihn. ,,Ah, Mann!", schrie Leon wütend und sprang auf. ,,Was zum Geier soll das mit Alchemie zu tun haben!?! Diese alte Oma hat uns reingelegt!" Sein knurrender Magen brachte ihn zum Schweigen. ,,Lass uns schlafen.", grummelte er und legte sich wieder hin. ,,Wir müssen morgen früh aufstehen und nach Frühstück suchen gehen." ,,Ja.", stimmte Fayt schläfrig zu.
Es war später in der Nacht, als sich Fußschritte dem Ort näherten, an dem Leon und Fayt schliefen. Das Etwas blieb vor Leon stehen und stupste ihn an. ,,Fayt?", murmelte Leon und setzte sich auf. ,,Willst du ins Bad oder wie?" Er sah neben sich und stellte fest, dass Fayt neben ihm lag und fest schlief. Verdutzt sah er zu der Gestalt, die vor ihm stand und erschrak: Ein großer Mann mit kräftigen Muskeln, dessen Gesicht durch eine Vodoo-Maske verdeckt war, stand vor ihm und holte nun mit einer schweren Keule nach Leon und dem schlafenden Fayt aus. ,,Waaaaaah!!!", kreischte Leon, packte Fayt und zog ihm im letzten Moment davon, so dass die Keule sie haarscharf verfehlte. ,,Was ist denn los, großer Bruder?", murmelte Fayt im Halbschlaf. ,,Geh doch allein ins Bad..." ,,Idiot! Wach auf!", schrie Leon panisch. Gerade noch rechtzeitig wurde Fayt richtig wach, um einem weiteren Hieb mit der Keule auszuweichen. Zitternd wichen die beiden Brüder gegen einen Baum zurück. ,,Verschwindet von hier!", rief der Mann mit der Maske. ,,Was?", fragte Fayt ängstlich. ,,Hör auf mit dem Quatsch!", schrie Leon ihn an. ,,Wenn wir von hier verschwinden, wird sie uns nicht trainieren..." ,,Großer Bruder!", schrie Fayt, stieß Leon zur Seite und rollte sich dann weg, um einem weiteren Hieb zu entgehen. ,,Verdammt noch mal...", keuchte Leon, der unsanft am Boden gelandet war. Der Mann stürzte sich nun auf Fayt und holte unaufhaltsam mit der Keule nach ihm aus. Panisch schreiend wich Fayt mehreren Hieben aus, bis er schließlich doch erwischt wurde und zu Boden ging. Der Mann stürmte auf ihn zu und trat ihn wie einen Fußball von sich weg. ,,Fayt!", schrie Leon besorgt, während der Mann erneut auf den am Boden liegenden Fayt zuschritt und erneut mit der Keule ausholte. ,,Lass das!", brüllte Leon, rannte auf dem Mann zu, sprang hoch und schlug ihm gegen das Kinn. Unbeeindruckt schlug der Mann Leon von sich weg. ,,Verdammt...", fluchte Leon. ,,Fayt! Renn weg!" ,,Okay!", rief Fayt und rannte in die eine Richtung, Leon in die andere. Beide rannten weiter und weiter, immer tiefer in das Dickicht dieses Urwaldes.
Es war später in der Nacht, als sich Fußschritte dem Ort näherten, an dem Leon und Fayt schliefen. Das Etwas blieb vor Leon stehen und stupste ihn an. ,,Fayt?", murmelte Leon und setzte sich auf. ,,Willst du ins Bad oder wie?" Er sah neben sich und stellte fest, dass Fayt neben ihm lag und fest schlief. Verdutzt sah er zu der Gestalt, die vor ihm stand und erschrak: Ein großer Mann mit kräftigen Muskeln, dessen Gesicht durch eine Vodoo-Maske verdeckt war, stand vor ihm und holte nun mit einer schweren Keule nach Leon und dem schlafenden Fayt aus. ,,Waaaaaah!!!", kreischte Leon, packte Fayt und zog ihm im letzten Moment davon, so dass die Keule sie haarscharf verfehlte. ,,Was ist denn los, großer Bruder?", murmelte Fayt im Halbschlaf. ,,Geh doch allein ins Bad..." ,,Idiot! Wach auf!", schrie Leon panisch. Gerade noch rechtzeitig wurde Fayt richtig wach, um einem weiteren Hieb mit der Keule auszuweichen. Zitternd wichen die beiden Brüder gegen einen Baum zurück. ,,Verschwindet von hier!", rief der Mann mit der Maske. ,,Was?", fragte Fayt ängstlich. ,,Hör auf mit dem Quatsch!", schrie Leon ihn an. ,,Wenn wir von hier verschwinden, wird sie uns nicht trainieren..." ,,Großer Bruder!", schrie Fayt, stieß Leon zur Seite und rollte sich dann weg, um einem weiteren Hieb zu entgehen. ,,Verdammt noch mal...", keuchte Leon, der unsanft am Boden gelandet war. Der Mann stürzte sich nun auf Fayt und holte unaufhaltsam mit der Keule nach ihm aus. Panisch schreiend wich Fayt mehreren Hieben aus, bis er schließlich doch erwischt wurde und zu Boden ging. Der Mann stürmte auf ihn zu und trat ihn wie einen Fußball von sich weg. ,,Fayt!", schrie Leon besorgt, während der Mann erneut auf den am Boden liegenden Fayt zuschritt und erneut mit der Keule ausholte. ,,Lass das!", brüllte Leon, rannte auf dem Mann zu, sprang hoch und schlug ihm gegen das Kinn. Unbeeindruckt schlug der Mann Leon von sich weg. ,,Verdammt...", fluchte Leon. ,,Fayt! Renn weg!" ,,Okay!", rief Fayt und rannte in die eine Richtung, Leon in die andere. Beide rannten weiter und weiter, immer tiefer in das Dickicht dieses Urwaldes.
Schließlich kam Leon an einem äußerst dicken Baum zum Stehen, an dem Lianen sich hinaufrankten. ,,Oh Mann... Ich hoffe, Fayt hat sich nicht verlaufen...", wimmerte Leon. Jemand packte ihn au einmal von hinten. ,,GAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!!!!!!!!!!!!!", kreischte Leon panisch. ,,Ich schmecke absolut nicht gut! Ich schwöre es!" ,,Großer Bruder! Ich bin es!", sagte Fayt, der Leon gepackt hatte. ,,Fayt... bin ich froh...", flennte Leon. ,,Ich dachte schon, ich hätte dich verloren." ,,Schhh...", machte Fayt und legte ihm eine Hand auf den Mund. Schritte kamen näher und näher. Zitternd sprangen sie hinter den Baum und hielten die Luft an, bis der Mann mit der Maske an ihnen vorbeigegangen war.
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Ein Rascheln im Gebüsch riss Leon, der sich mit Fayt wieder am Strand befand, aus seinen Erinnerungen an damals hoch. ,,Ein Fuchs.", sagte Leon mit Blick auf das Tier, das aus dem Gebüsch kam. ,,Nein, das sind zwei Füchse.", sagte Fay, als noch einer hervorkam.
Beide bemerkten nicht den Lichtblitz, den es plötzlich hinter ihnen im Dickicht gab. Die Gestalt, die ihnen schon die ganze Zeit gefolgt war, trug nun schlagartig Kleidung, so grün wie dessen moosgrünen langen Haare. Die Gestalt grinste.
Fayt kniete sich ins Wasser, darauf bedacht, dass es nicht sein Siegel aus Blut verwischte, und wartete. ,,So...", sagte er schließlich wenige Minuten später und kam wieder zurück zum Strand. ,,Wie ist es gelaufen?", fragte Leon. ,,Hehehe...", kicherte Fayt und klappte die Vorderplatte seiner Rüstung auf, aus der mehrere Liter Wasser und eine ganze Menge Fische herausflossen. ,,Zeit zum Essen!", rief Leon fröhlich. ,,Vergiss nicht dich abzutrocknen, sonst rostest du noch.", erinnerte Leon ihn.
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Es war am nächsten Morgen am Strand gewesen. ,,Wer war dieser Man nur?", weinte Fayt. ,,Er hat mir... richtige Angst gemacht. Sie hat doch gesagt, hier gäbe es keine wilden Tiere!" ,,Nun, dieser Kerl ist kein wilder Tier.", korrigierte Leon ihn zitternd. ,,Wilde Tiere wären mir lieber." Sie wanderten den Urwald entlang. ,,Was sollen wir jetzt machen?", fragte Fayt. ,,Sie wird uns erst in einem Monat abholen.", sagte Leon und blieb vor einer Liane stehen. ,,Zuerst einmal brauchen wir was zu essen, um zu Kräften zu kommen und kämpfen zu können." Er schnitt ein Stück der Liane ab.
,,Yay!", rief Fayt wenig später, als sie einen Hase in der Falle fingen, die sie mit dem Stück Liane gebaut hatten. ,,Wir haben was zu essen!", jubelte er, den Hasen in der Schlinge in der Hand. ,,Selbst die einfachsten Fallen funktionieren!", rief Leon glücklich. Sie legten den Hasen zu Boden, der lauthals fiepte und sich aus der Schlinge zu befreien versuchte, in der seine Pfoten gefangen waren. ,Also...", begann Fayt zögerlich. ,,Wie sollen wir ihn denn essen?" ,,Ähm... Aufschlitzen.", sagte er und zückte den Dolch, den Izumi ihnen gegeben hatte. ,,Aufschlitzen?", wiederholte Fayt mit viel zu hoher Stimme. Die beiden schluckten schwer und sahen wieder hinab zum Hasen, der nun unschuldig zu ihnen aufsah. Der Hase setzte ein süsses Gesicht auf. Leon und Fayt schluckten noch einmal. ,,Du machst es.", sagte Leon und hielt Fayt den Dolch hin. ,,Nein! Du machst es, großer Bruder!", protestierte Fayt lautstark. ,,Ich hab noch nie vorher ein Tier getötet!" ,,Glaubst du, ich!", fauchte Leon aufgebracht. ,,Das ist nicht fair!", schrie Fayt. ,,Immer bürdest du mir die Arbeiten auf, die du nicht machen willst!" ,,Was war das!?!", schrie Leon zurück. Ein Fuchs stürmte aus einem Gebüsch, packte sich den Hasen und rannte davon. ,,Stopp!", schrie die beiden Brüder und rannten ihm hinterher. ,,Du entkommst uns nicht!", schrie Leon. Der Fuchs ließ den Hasen fallen, wirbelte herum und biss Leon in den linken Arm. Leon schrie vor Schmerzen auf und landete unsanft am Boden, während der Fuchs zurücksprang und sich wieder den Hasen packte. ,,Großer Bruder!", rief Fayt entsetzt und sah auf die stark blutende Bisswunde an Leons Arm. ,,Bist du in Ordnung?", fragte er Leon und kniete sich zu ihm hin. ,,Das sieht ziemlich ernst aus." ,,Dieser verdammte Fuchs!", brüllte Leon zornig, sprang auf und rannte weiter dem Fuchs nach.
Schnaubend schritt Leon durchs Dickicht, auf der Suche nach dem Fuchs, den sie aus den Augen verloren hatten. ,,Wo ist dieses verdammte Vieh hin?", grummelte er. ,,Großer Bruder.", sagte Fayt plötzlich und deutete auf einen großen Baum, auf den der Fuchs zuging. Zwei kleine Füchse, gerade ein paar Monate alt, kamen unter dem Baum, der anscheinend hohl war, hervor. ,,Sie hat Kinder.", sagte Leon mit großen Augen. ,,Ist das ihre Mutter?", fragte Fayt. ,,Ja...", sagte Leon kleinlaut, während die Füchse sich auf den Hasen stürzen und ihn aufzufressen begannen. Leon und Fayt wurde schlecht vom Anblick. ,,Verzichten wir auf Fleisch und essen lieber Fische.", schlug Leon vor.
Aus langen Ästen und Lianen bastelten sie sich zwei Angeln, mit denen sie sich an den felsigen Bereich des Strandes setzten und zu angeln begannen, Leons Wunde notdürftig mit Palmenblättern verbunden. Am Anfang noch guter Dinge, war die Stimmung der beiden am späten Nachmittag auf dem Tiefpunkt. ,,Ich frage mich, ob Füchse essbar sind...", röchelte Leon mit knurrendem Magen. ,,Beruhig dich...", meinte Fayt, ebenfalls mit knurrendem Magen. Plötzlich zuckte es an Leons Angel. Leon zog und ein Fisch hing daran. ,,Ja!", riefen beide Jungen fröhlich und stürzten sich darauf. ,,Feuer!", schrie Leon und begann ein Stück Holz an einem großen Holzscheitel zu reiben, während Fayt mit aller Kraft pustete.
Aus langen Ästen und Lianen bastelten sie sich zwei Angeln, mit denen sie sich an den felsigen Bereich des Strandes setzten und zu angeln begannen, Leons Wunde notdürftig mit Palmenblättern verbunden. Am Anfang noch guter Dinge, war die Stimmung der beiden am späten Nachmittag auf dem Tiefpunkt. ,,Ich frage mich, ob Füchse essbar sind...", röchelte Leon mit knurrendem Magen. ,,Beruhig dich...", meinte Fayt, ebenfalls mit knurrendem Magen. Plötzlich zuckte es an Leons Angel. Leon zog und ein Fisch hing daran. ,,Ja!", riefen beide Jungen fröhlich und stürzten sich darauf. ,,Feuer!", schrie Leon und begann ein Stück Holz an einem großen Holzscheitel zu reiben, während Fayt mit aller Kraft pustete.
,,Essen!", jubelten die beiden eine viertel Stunde später, als der Fisch fertig gebraten über dem Feuer hing. ,,Hauen wir rein!", riefen sie, als etwas Großes hinter ihnen plötzlich auf dem Boden aufstampfte. Die beiden Brüder wandten sich um und blickten direkt in das Gesicht (oder besser die Maske ^^) des Mannes von gestern Nacht. Kreischend rannten sie davon. Der Mann trat das Feuer aus, nahm sich den Fisch und aß.
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Fayt saß am Feuer, das er gemacht hatte und über dem die Fische brutzelten, und wartete auf Leon. Die Gestalt beobachtete ihn von einem Gebüsch aus ganz genau. ,,Okay.", sagte Fayt, als die Fische fertig waren und machte sich auf, nach Leon zu suchen. Die Gestalt stürmte los.
Leon stand an einem Baum, an dem sich dreißig Einkerbungen befanden, als Fayt ihn fand. ,,Großer Bruder.", sagte Fayt. ,,Was ist los?", fragte Leon und sprang auf, als Fayt ihn am Ohr packte. ,,Jetzt komm schon.", sagte Fayt und zog ihn am Ohr mit sich. ,,Aua...", flennte Leon.
Beide stutzten, als sie zum Feuer zurückkehrten, das nun ausgetreten war, von den Fischen nur noch die Gräten übrig. ,,Was ´n das?", fragte Leon Fayt. ,,Was soll das denn?", fragte Fayt aufgebracht. ,,Nur weil du hungrig warst, musstest du doch nicht gleich so den Platz hier verwüsten, großer Bruder!" ,,Das war ich nicht.", sagte Leon. ,,Aber da ist doch ein Handabdruck.", sagte Fayt und deutete auf den Abdruck am Boden. ,,Schau richtig hin. Dieser Abdruck ist von einer linken Hand.", sagte Leon und legte seine linke Auto-Mail-Hand auf den Boden, wobei aufgrund der Metallform ein ziemlich kantiger Abdruck entstand, ganz anders als der Abdruck, auf den Fayt gedeutet hatte. ,,Hier ist also jemand...", murmelte Leon. ,,Jemand?", wiederholte Fayt. ,,Du meinst...?" ,,Sensei könnte uns aus diesem Grund hierher gebracht haben.", meinte Leon und stand wieder auf. Er ging los. ,,Großer Bruder, wohin gehst du?", fragte Fayt. ,,Sehen wir uns um, während wir nach Essen suchen.", meinte Leon und ging weiter. Fayt folgte ihm.
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Leon ritzte mit dem Dolch zwei Kerben in einen Baum, eine für jeden Tag, den sie bereits auf der Insel verbracht hatten. ,,Ich gebe nicht auf!", fauchte er. ,,Nur noch 28 Tage!"
Die beiden begannen, aus Stöcken Speere zu basteln und zu lernen, wie man ein richtiges Lagerfeuer machte.
Mit den Speeren gingen sie auf Fischjagd, jedoch mit nicht besonders viel Erfolg.
Vögel waren auch nicht besonders leicht zu erwischen, da sie immer im letzten Moment davonflogen.
Und was die Fallen anging, die sie bauten, so landeten sie mehr darin als die Tiere, die sie eigentlich damit fangen wollten.
Vier Kerben am Baum...
Vier Kerben am Baum...
Jede Nacht zog der Mann mit der Maske seine Runden, und Leon und Fayt versteckten sich notgedrungen in den Gebüschen vor ihm.
Sieben Kerben am Baum...
Sieben Kerben am Baum...
Da die Jagd nach Tieren bisher fast immer erfolglos gewesen waren, machten sie sich daran, nach anderen Ressourcen zu suchen und fanden Pilze, von denen ihnen unsagbar schlecht wurde.
Angeln brachte immer noch keinen Erfolg, und die beiden wurden abgemagerter und abgemagerter. Leons Bisswunde hatte sich mittlerweile entzündet.
,,Hey...", stöhnte Leon am Abend, nachdem sie endlich wieder Erfolg beim Fischen gehabt hatten, und nun auf dem Bett aus Palmenblättern lagen, das sie sich gebaut hatten. ,,Warum sind wir nochmal hier?" ,,Weiss ich nicht...", röchelte Fayt, vor Erschöpfung halb am Schlafen. Es begann zu regnen, und die beiden wurden vollkommen durchnässt.
Zehn Kerben am Baum...
Zehn Kerben am Baum...
Es regnete immer noch ununterbrochen. Mittlerweile hatten sich die beiden ein kleines Zelt aus Hölzern, die sie mit Palmenblättern bedeckt hatten, gebaut. Eine Ratte lief am Zelt vorbei und blieb schnüffelnd bei den Gräten stehen, die sie als Lockvogel ausgelegt hatten. Fayt folgte sie fangen, doch sie ergriff schnell die Flucht. ,,Was wohl passiert, wenn wir hier sterben?", fragte Leon, sich an die eiternde Wunde am linken Arm packend. ,,Nein...", keuchte Fayt. ,,Winry und Tantchen Pinako wären dann richtig traurig. Und es gibt immer noch Dinge, die ich tun will. Was hat das hier bloß mit Alchemie zu tun?!?" Er brach weinend im Regen am Boden zusammen. ,,Ich hasse es hier... Ich will nach Hause."
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Leon kletterte einen Baum hinauf, um sich eine bessere Übersicht zu verschaffen. ,,Wo ist dieser Typ wohl?", fragte er sich.
Fayt wanderte in der Zwischenzeit durch hohes Gras, die Augen nach einem Menschen offen haltend. An einem Baum hingen Pilze. Fayt studierte sie nach ihrer Essbarkeit. ,,Da hätten wir ja was zu essen für meinen großen Bruder.", sagte er zufrieden und pflückte die Pilze. Als er sich wieder aufbäumte und geradeaus sah, erblickte er eine Person in der Ferne. ,,Großer Bruder!", rief er. ,,Schau mal hierher! Schau!" Die Person rannte los. ,,Großer Bruder?", fragte Fayt verdutzt. ,,Was ist denn los mit ihm?" ,,Hast du nach mir gerufen?", fragte Leon, der sich an einer Liane zu ihm hinabschwang. ,,Großer Bruder!", rief Fayt verdattert. ,,Aber wer war dann das da vorhin?"
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Leon und Fayt waren von dem Mann mit der Maske gegen eine Felswand gedrängt worden, der Regen unaufhaltsam auf sie niederprasselnd. ,,Haaaaaaa!", schrie der Mann und trat Leon in den Bauch. Keuchend flog er in den Matsch und rutschte mehrere Meter hindurch. Seine Wunde am Arm blutete wieder. ,,Mistkerl!", schrie Fayt und holte mit einem dicken Stock nach dem Mann aus, den dieser zur Seite trat. Fayt erstarrte, seiner Waffe beraubt. Der Mann begann wie wild auf ihn einzuprügeln. Stöhnend kam Leon, der kurzzeitig bewusstlos gewesen war, wieder zu sich und erblickte am Boden neben ihm eine tote Fliege, die von Hunderten von Ameisen auseinandergenommen und abtransportiert wurde. ,,Eine Fliege?", murmelte er. ,,Ich verstehe... Sie ist gestorben." Er starrte weiter die tote Fliege an. ,,Tod... Wenn wir sterben... passiert genau das Gleiche mit uns..." Tränen rannen seine Augen hinab, während in der Ferne Fayts Schmerzensschreie zu ihm hinüber drangen. Er sah seine tote Mutter vor Augen und schrak hoch. ,,Lass Fayt gehen.", sagte er mit zittriger Stimme zu dem Mann, der den völlig fertigen Fayt mit einer Hand hochhielt. Der Mann wandte sich um und sah Leon mit dem Dolch auf ihn zugehen. ,,Lass Fayt los.", wiederholte Leon und kam näher. Der Mann sah ihn eine Zeit lang an, dann ließ er Fayt fallen und ging davon. Leon ließ das Schwert fallen und sank haltlos zitternd zu Boden.
,,Wir haben darüber gesprochen, was passieren würde, wenn wir hier sterben, erinnerst du dich?", sprach Leon am nächsten Tag, endlich ohne Regen, mit Fayt. ,,Ja. Eine Menge Leute wären deprimiert.", sagte Fayt nickend. ,,Das ist objektiv betrachtet richtig.", stimmte Leon zu. ,,Aber wenn wir es subjektiv betrachten... Wenn ich sterben würde, würde es in der Welt einfach so weitergehen, als ob nichts gewesen wäre." ,,Du bist schließlich nur eine kleine Existenz.", meinte Fayt. ,,Sag nicht klein!", fauchte Leon und verpasste ihm eine Kopfnuss. ,,Nun, wenn diese kleine Existenz, in diesem Fall ich, sterben würde, würde der Körper zurückbleiben." ,,Wasser, Karbon, Ammonium, Kalk, Phosphor, Nitrat, Salz, Sulfur, Magnesium, Fluor, Mangan, und Aluminium, richtig?", sagte Fayt. ,,Ja.", sagte Leon. ,,Der Körper ist nur eine Kombination aus diesen und einigen anderen Elementen. Uns ist es bestimmt, von Bakterien zersetzt zu werden und Nahrung für Pflanzen zu werden. und diese Pflanzen werden zur Nahrung für Pflanzenfresser." ,,Und diese Pflanzenfresser werden zur Nahrung für Fleischfresser.", setzte Fayt fort. ,,Diese Dinge bewegen sich in einem Zyklus, selbst an Orten, an denen wir es gar nicht gewahr werden." ,,Der große Fluss, der nicht mit bloßem Auge gesehen werden kann...", murmelte Leon. ,,Ich weiss nicht, ob wir dies das All oder die Welt nennen... Aber du und ich sind nur ein kleiner Teil dieses Flusses." Er sah auf eine Ameise, die über seinen Finger krabbelte. ,,Der Eine - One - ist alles - All. Aber das Alles - All - existiert nur, wen die Einen - Ones - zusammengetan werden. Diese Welt fließt, indem sie einem großen Gesetz folgt, das wir uns nicht einmal richtig vorstellen können. Um diesen Fluss zu kennen, zu zersetzen, und neu aufzubauen..." Die beiden Brüder sahen zum Mond auf. ,,Das ist Alchemie.", sagten beide.
Eine Schlange schlängelte über den Baum, auf dem Leon und Fayt die Kerben einritzten. Der Dolch wurde geworfen und traf sie genau am Kopf. ,,30 Tage!", rief Leon mit Blick auf die 30 Einkerbungen. ,,Und wir haben unser Frühstück gefangen!", fügte Fayt mit Blick auf die Schlange hinzu.
Am Mittag kam Izumi mit dem Boot auf die Insel und sah zu Leon und Fayt, die vor ihr auf dem Boden knieten. ,,Das ist der Tag der Entscheidung.", sagte sie. ,,Sagt mir die Antwort zu "One is All, All is One"." ,,All ist die Welt!", rief Fayt. ,,Und One bin ich!", rief Leon. Izumi sah sie kurz an, dann lachte sie amüsiert angesichts der ernsten Gesichter, die die beiden Jungen machten. ,,Sehr schön.", sagte sie schließlich. ,,Fangen wir mit dem richtigen Training an." ,,Yippie!", jubelten die beiden Jungen und klatschten in die Hände.
,,Wir haben darüber gesprochen, was passieren würde, wenn wir hier sterben, erinnerst du dich?", sprach Leon am nächsten Tag, endlich ohne Regen, mit Fayt. ,,Ja. Eine Menge Leute wären deprimiert.", sagte Fayt nickend. ,,Das ist objektiv betrachtet richtig.", stimmte Leon zu. ,,Aber wenn wir es subjektiv betrachten... Wenn ich sterben würde, würde es in der Welt einfach so weitergehen, als ob nichts gewesen wäre." ,,Du bist schließlich nur eine kleine Existenz.", meinte Fayt. ,,Sag nicht klein!", fauchte Leon und verpasste ihm eine Kopfnuss. ,,Nun, wenn diese kleine Existenz, in diesem Fall ich, sterben würde, würde der Körper zurückbleiben." ,,Wasser, Karbon, Ammonium, Kalk, Phosphor, Nitrat, Salz, Sulfur, Magnesium, Fluor, Mangan, und Aluminium, richtig?", sagte Fayt. ,,Ja.", sagte Leon. ,,Der Körper ist nur eine Kombination aus diesen und einigen anderen Elementen. Uns ist es bestimmt, von Bakterien zersetzt zu werden und Nahrung für Pflanzen zu werden. und diese Pflanzen werden zur Nahrung für Pflanzenfresser." ,,Und diese Pflanzenfresser werden zur Nahrung für Fleischfresser.", setzte Fayt fort. ,,Diese Dinge bewegen sich in einem Zyklus, selbst an Orten, an denen wir es gar nicht gewahr werden." ,,Der große Fluss, der nicht mit bloßem Auge gesehen werden kann...", murmelte Leon. ,,Ich weiss nicht, ob wir dies das All oder die Welt nennen... Aber du und ich sind nur ein kleiner Teil dieses Flusses." Er sah auf eine Ameise, die über seinen Finger krabbelte. ,,Der Eine - One - ist alles - All. Aber das Alles - All - existiert nur, wen die Einen - Ones - zusammengetan werden. Diese Welt fließt, indem sie einem großen Gesetz folgt, das wir uns nicht einmal richtig vorstellen können. Um diesen Fluss zu kennen, zu zersetzen, und neu aufzubauen..." Die beiden Brüder sahen zum Mond auf. ,,Das ist Alchemie.", sagten beide.
Eine Schlange schlängelte über den Baum, auf dem Leon und Fayt die Kerben einritzten. Der Dolch wurde geworfen und traf sie genau am Kopf. ,,30 Tage!", rief Leon mit Blick auf die 30 Einkerbungen. ,,Und wir haben unser Frühstück gefangen!", fügte Fayt mit Blick auf die Schlange hinzu.
Am Mittag kam Izumi mit dem Boot auf die Insel und sah zu Leon und Fayt, die vor ihr auf dem Boden knieten. ,,Das ist der Tag der Entscheidung.", sagte sie. ,,Sagt mir die Antwort zu "One is All, All is One"." ,,All ist die Welt!", rief Fayt. ,,Und One bin ich!", rief Leon. Izumi sah sie kurz an, dann lachte sie amüsiert angesichts der ernsten Gesichter, die die beiden Jungen machten. ,,Sehr schön.", sagte sie schließlich. ,,Fangen wir mit dem richtigen Training an." ,,Yippie!", jubelten die beiden Jungen und klatschten in die Hände.
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,,Sieht aus, als hätten wir die Person nicht finden können.", seufzte Fayt am Abend beim Lagerfeuer. ,,Was soll´s!", sagte Leon schulterzuckend. ,,Wir wissen jetzt, was Sensei uns sagen wollte." ,,Ja.", stimmte Fayt zu. ,,Damals haben wir die Antwort gerade noch so hinbekommen.", sagte Leon gedankenversunken. ,,Aber das war nicht genug. Wir mussten damals eine weitere Erfahrung machen..." Er packte sich an seinen Auto-Mail-Arm. ,,Dass es einen Fehler war, unsere Mutter zu mutieren." ,,Vielleicht ist das, was wir versucht haben...", begann Fayt. ,,Sensei wusste es wahrscheinlich und..."
Am nächsten Tag traf Izumi mit dem Boot, Mason am Steuer, am Strand der Insel ein und sah zu Leon und Fayt, die vor knieten. ,,Habt ihr euch erinnert?", fragte Izumi die beiden. ,,Ja!", antworteten beide. ,,Habt ihr es erkannt?", fragte Izumi weiter. ,,Ähm, Sensei, Ihr wolltet uns sagen...", begann Fayt. ,,Es ist wahr, dass wir unsere Mutter mutiert haben...", sagte Leon und sah zu Boden. ,,Und meine Auto-Mails und Fayts Metallkörper sind das Ergebnis dieses Versuchs..." ,,Aber deswegen versuchen wir auch, alles zurückzubekommen!", sagte Fayt entschlossen. ,,Wollt ihr etwas zurückerhalten, das ihr aufgrund eines Fehlers verloren habt, indem ihr einen weiteren Fehler begeht?", fragte Izumi. Fayt erstarrte und sah ebenfalls zu Boden. ,,Wir könnten falsch liegen...", gestand Leon ein. ,,Aber... Was sollen wir sonst tun?" Izumi sah ihn an. ,,Wir werden weiter nach vorne schreiten.", fuhr Leon fort. ,,Wir sind... immer noch am Leben!" ,,Ist das eure Antwort?", fragte Izumi. ,,Ja!", anworteten beide. ,,Dann...", begann Izumi, stoppte aber, als sie etwas von den Gebüschen her hörte. ,,Ist da jemand?", rief sie. ,,Was redet Ihr?", fragte Leon verdutzt und wandte sich mit Leon um. ,,Jemand hat damals auch schon auf dieser Insel gelebt." ,,Vielleicht ist es wieder die maskierte Person von damals.", meinte Fayt. ,,Das ist nicht möglich...", sagte Mason kichernd. ,,Das war nämlich ich." Leon und Fayt erstarrten. ,,Was meinst du damit!?!", schrie Leon. ,,Ich hab ihm gesagt, er soll auf euch aufpassen, damit ihr nicht sterbt.", eklärte Izumi. ,,Dann...", begann Fayt. ,,Es sieht aus, als hätten wir keine Zeit, diese Sache genauer zu diskutieren.", sagte Izumi und sah wieder zu den Gebüschen. Leon und Fayt wirbelten erneut herum und erblickten einen Jungen mit hüftlangen, moosgrünen Haaren, seine Augen dunkelgrün, die Kleidung dieselbe Farbe wie die Haare, fröhlich lächelnd.
Am nächsten Tag traf Izumi mit dem Boot, Mason am Steuer, am Strand der Insel ein und sah zu Leon und Fayt, die vor knieten. ,,Habt ihr euch erinnert?", fragte Izumi die beiden. ,,Ja!", antworteten beide. ,,Habt ihr es erkannt?", fragte Izumi weiter. ,,Ähm, Sensei, Ihr wolltet uns sagen...", begann Fayt. ,,Es ist wahr, dass wir unsere Mutter mutiert haben...", sagte Leon und sah zu Boden. ,,Und meine Auto-Mails und Fayts Metallkörper sind das Ergebnis dieses Versuchs..." ,,Aber deswegen versuchen wir auch, alles zurückzubekommen!", sagte Fayt entschlossen. ,,Wollt ihr etwas zurückerhalten, das ihr aufgrund eines Fehlers verloren habt, indem ihr einen weiteren Fehler begeht?", fragte Izumi. Fayt erstarrte und sah ebenfalls zu Boden. ,,Wir könnten falsch liegen...", gestand Leon ein. ,,Aber... Was sollen wir sonst tun?" Izumi sah ihn an. ,,Wir werden weiter nach vorne schreiten.", fuhr Leon fort. ,,Wir sind... immer noch am Leben!" ,,Ist das eure Antwort?", fragte Izumi. ,,Ja!", anworteten beide. ,,Dann...", begann Izumi, stoppte aber, als sie etwas von den Gebüschen her hörte. ,,Ist da jemand?", rief sie. ,,Was redet Ihr?", fragte Leon verdutzt und wandte sich mit Leon um. ,,Jemand hat damals auch schon auf dieser Insel gelebt." ,,Vielleicht ist es wieder die maskierte Person von damals.", meinte Fayt. ,,Das ist nicht möglich...", sagte Mason kichernd. ,,Das war nämlich ich." Leon und Fayt erstarrten. ,,Was meinst du damit!?!", schrie Leon. ,,Ich hab ihm gesagt, er soll auf euch aufpassen, damit ihr nicht sterbt.", eklärte Izumi. ,,Dann...", begann Fayt. ,,Es sieht aus, als hätten wir keine Zeit, diese Sache genauer zu diskutieren.", sagte Izumi und sah wieder zu den Gebüschen. Leon und Fayt wirbelten erneut herum und erblickten einen Jungen mit hüftlangen, moosgrünen Haaren, seine Augen dunkelgrün, die Kleidung dieselbe Farbe wie die Haare, fröhlich lächelnd.
Wer war dieser Junge bloß?!?
Vorschau Kapitel 29: Unschuldiges Kind: ,,Großer Bruder, ich... hab eine alte Wunde an seiner linken Schulter gesehen... Ist das...?"
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