,,Second Lieutenant Hughes, entschuldigen Sie mich.", rief Scieszka vom Eingang des Büros her, in dem Hughes schlief. ,,Ist schon in Ordnung. Ich kann warten.", flüsterte eine Männerstimme ihr zu. ,,Hmm?", machte Hughes verschlafen, nun aus seinem Traum von der Vergangenheit erwacht, und sah sich um. Führer King Bradley hatte ebenfalls das Büro betreten und hob grüßend seine Hand. ,,F... Führer!", kreischte Hughes entsetzt, sprang vom Stuhl auf und verbeugte sich vor King Bradley.
King Bradley brachte Hughes in sein Büro, wo seine Sekretärin ein sehr wichtiges Dokument anfertigte. ,,Sie scheinen eine Untersuchung unter den Hochrangigen des Militärs durchzuführen.", sagte King Bradley, das Gesicht zum Fenster des Büros gewandt. ,,J-Ja...", antwortete Hughes kleinlaut. ,,Ich untersuche zur Zeit eine Sache, die mit Labor 5 in Verbindung steht." ,,Ich habe direkten Befehl über diesen Fall übernommen und herausgefunden, dass die Möglichkeit besteht, dass sich Brigadier General Basque Gran mit einigen Ishbal-Flüchtlingen verbündet hat, um in Labor 5 gefährliche Forschungen zu betreiben.", sagte King Bradley. ,,Das ist die Schlussfolgerung, zu der ich gekommen bin. Sind Sie nicht zufrieden damit?" ,,Nun, ähm...", stammelte Hughes. ,,Nein, das... bin ich nicht." ,,Hat das etwas mit dem Ring der Alchemisten zu tun?", fragte King Bradley. Hughes sah verdutzt auf. ,,Ja!", antwortete er. ,,Ich nehme an, dass in den Reihen des Militärs Forschungen betrieben wurden, um den Ring der Alchemisten zu erschaffen, und es scheinen äußerst viele illegale Taten begangen worden zu sein." Er kam King Bradley näher und hielt ihm einen Bericht hin. ,,Dies ist nicht von Brigadier General Basque Gran allein getan worden.", fuhr er fort. Die Sekretärin hatte ihre Arbeit unterbrochen und hörte aufmerksam zu. ,,Es waren mindestens noch Doktor Marcohs frühere Vorgesetzte daran beteiligt. Und es besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Personen, die in diesme Bericht erwähnt werden, ebenfalls daran beteiligt waren." King Bradley besah sich Hughes´ Bericht eingiebig. ,,Ein Major General, ein Brigadier General, ein Oberst...", zählte der Führer auf. ,,All diese Leute?" ,,Ja.", antwortete Hughes. ,,Während der letzten Jahre sind diese Personen entweder gestorben und verschwunden. Aber die Tatsache, dass Labor 5 immer noch aktiv war... Und das noch vor wenigen Tagen... Und jemand hat Söldner beauftragt, einige Ishbal-Flüchtlinge anzugreifen. Wenn wir annehmen, dass die dafür verantwortlichen Personen sich im Militär befinden..." ,,Was Sie also damit sagen wollen, ist, dass es immer noch eine Fraktion im Militär gibt, die den Ring der Alchemisten erschaffen wollen?", fragte King Bradley. Hughes sah zu Boden. ,,Wenn so etwas an die Öffentlichkeit geraten würde, würde das Militär seine Autorität verlieren!", sagte King Bradley mahnend, lächelte dann aber angesichts des enttäuschten Gesichts von Hughes. ,,Ich mache nur Spaß, Second Lieutenant Hughes. Gehen Sie der Sache bitte genauestens nach." Hughes sah wieder auf. ,,Personen des Militärs haben verbotene Menschenexperimente durchgeführt und haben versucht, die Beweise zu beseitigen, indem sie Assassinen angeheuert haben, die sich selbst "Homunculi" nennen.", sagte King Bradley ernst. ,,Ich kann solch ein Treiben nicht dulden. Wir müssen die schlechten Teile herausfiltern!" ,,Danke, Sir!", bedankte sich Hughes und verbeugte sich vor dem Führer. ,,Und noch etwas, Führer..." ,,Wegen Doktor Marcoh, richtig?", fragte King Bradley. ,,Ich würde ihm gerne ein paar Fragen stellen.", erklärte Hughes. ,,Juliet.", sagte King Bradley zu seiner Sekretärin. ,,Ich werde Ihnen sobald wie möglich in Treffen mit Doktor Marcoh verschaffen.", versicherte die Sekretärin namens Juliet Hughes. ,,Nur sie weiss, wo sich Doktor Marcoh versteckt.", erklärte King Bradley. ,,Das ist so, damit ich seinen Aufenthaltsort nicht verraten kann, sollte ich vom Feind gefoltert werden." ,,Verstehe...", sagte Hughes nickend und wandte sich an Juliet. ,,Zeigen Sie mir dann später bitte, wo er sich aufhält, Miss, ähm...", sagte er zu ihr und sah zu ihrem Namensschild, auf dem Douglas stand. ,,... Miss Douglas." ,,Die schlechten Teile herausfiltern...", wiederholte Juliet Douglas die Worte des Führers und setzte ihre Arbeit an dem Dokument fort.
,,Humankind cannot gain anything without first giving something in return.
To obtain, something of equal value must be lost.
That is Alchemy´s first law of Equivalent Trade.
Some people believe that it´s the one and only truth of the world." (Auszug: Buch der Alchemie)
Leon, Fayt, Winry, Hughes und Armstrong hatten sich im Krankenhaus in Leons Zimmer versammelt, aus dem Leon jeden Moment entlassen werden würde. ,,Also sind die Personen aus den höheren Ränken des Militärs, von denen man annimmt, dass sie mit Labor 5 zu tun hatten, entweder tot oder werden vermisst.", sagte Leon, der Hughes´ Bericht studierte. ,,Die Kriminellen mit dem dem Tatto von Ouroboros sind nicht auf der Liste.", sagte Hughes.
Ross und Brosch standen weiterhin vor dem Zimmer Wache, wobei Brosch heimlich an der Tür lauschte. ,,Es scheint, als wenn sie über etwas sehr Wichtiges reden würden...", flüsterte Brosch Ross zu. ,,Ich will nicht noch mehr Ärger bekommen, als höre ich einfach nicht hin.", stöhnte Ross auf und steckte sich die Finger in die Ohren.
,,Aber die Wissenschaftler, die unter Doktor Marcohs Aufsicht dort gearbeitet haben, müssten immer noch am Leben sein.", meinte Armstrong. ,,Wenn wir sie finden können..." ,,Überlasst das einfach mir.", sagte Hughes. ,,Ähm, wegen dieser Sache...", begann Fayt. ,,Uns interessiert das nicht mehr...", erklärte Leon. Hughes und Armstrong sahen die beiden Elric-Brüder verwundert an. ,,Was redet ihr beiden da?!?", fragte Winry verwirrt. ,,Wie ich bereits sagte, wir müssen uns nicht mehr mit diesem gefährlichen Zeugs wie dem Ring der Alchemisten oder den Homunculi abgeben.", antwortete Leon schulterzuckend. ,,Wir glauben, dass es besser ist, nach einer anderen Methode zu suchen.", erklärte Fayt. ,,Das ist schon besser, aber...", begann Armstrong. ,,Wenn es wirklich so einfach wäre, hättet ihr euch nicht all diesen Ärger antun müssen!", beendete Hughes den Satz. ,,Wir wissen von einer Person, die von einer anderen Methode wissen könnte.", sagte Leon. ,,Unsere Lehrerin.", fügte Fayt hinzu. ,,Sie lebt im Süden, in einem Ort namens Dublith.", sagte Leon. ,,Wir haben vor, dorthin zu gehen." ,,Elric-Brüder...", begann Armstrong protestierend, doch Hughes hob eine Hand, um ihn zum Schweigen zu bringen. ,,OH MEIN GOTT!!!", kreischte Winry, die auf eine Landkarte geschaut hatte, die an der Wand hing. ,,Da, auf dem Weg nach Dublith..." ,,Ist da was Besonderes?", fragte Fayt neugierig. ,,Das Paradies der Auto-Mails: Rush Valley!", trällerte Winry vergnügt, drehte mehrere Pirouetten und begann auf dem Bett auf und ab zu hüpfen. ,,Ich will dorthin!" Sie sprang vom Bett und klammerte sich an Leon fest, der die Flucht ergreifen wollte. ,,Nimm mich bitte mit! Nimm mich bitte mit!! Nimm mich mit!!!" ,,Geh doch allein.", grummelte Leon. ,,Und wer bezahlt dann die Zugfahrt?!?", rief Winry empört. ,,Seh ich aus wie ein Geldesel!?!", fauchte Leon. ,,Ich glaube, das geht in Ordnung.", sagte Fayt belustigt. ,,Es liegt doch eh auf dem Weg." ,,Von mir aus.", seufzte Leon genervt. ,,Yay!", frohlockte Winry und machte einen Luftsprung nach dem anderen. Hughes und Armstrong verließen das Zimmer und betraten den Flur. ,,Also hören die beiden endlich auf, ihre Nase in gefährliche Sachen hineinzustecken.", sagte Brosch zu den beiden Männern erleichtert. ,,Anscheinend verstehen sie endlich, was wir, ihre Bodyguards, zu ihrem Schutz alles durchmachen mussten." ,,Wenn sie das wirklich tun würden, wäre alles in Ordnung.", sagte Hughes. ,,Hä?", machte Brosch verdutzt. ,,Sie tun das, um zu verhindern, dass wir die nächsten Opfer sind.", erklärte Armstrong. Hughes sah durch einen Türspalt ins Zimmer zu Leon. ,,Sie sind zwar noch Kinder, aber dennoch...", sagte er und lächelte, jedoch zugleich ein wenig besorgt aussehend.
Am nächsten Tag kam am Bahnhof der Abschied von der Familie Hughes, Armstrong Ross und Brosch, die den drei Kindern nachwunken, bis der Zug verschwunden war.
Am nächsten Tag kam am Bahnhof der Abschied von der Familie Hughes, Armstrong Ross und Brosch, die den drei Kindern nachwunken, bis der Zug verschwunden war.
,,Ihr fahrt nicht nach Dublith?!?", rief Winry verdattert. ,,Aber wir fahren nach Rush Valley.", versprach Fayt ihr. ,,Dann ist ja in Ordnung...", sagte Winry erleichtert. ,,Aber warm? Ich dachte, ihr wolltet eure Lehrerin nach einer Methode fragen, für die man den Ring der Alchemisten nicht benötigt." ,,Wenn wir das tun, werden wir umgebracht.", erklärte Leon schlicht. ,,Umgebracht?", wiederholte Winry verwundert. ,,Wir haben ihr nicht erzählt, dass mein großer Bruder ein Nationaler Alchemist geworden ist.", sagte Fayt. ,,Wenn sie herausfindet, dass wir versucht haben, eine Menschliche Mutation zu vollführen...", begann Leon, brach dann aber schaudernd ab und sagte kleinlaut: ,,Ich will noch ein bisschen länger leben..." ,,Ich wollte mich wenigstens vorher noch verlieben, großer Bruder.", jammerte Fayt. ,,Und selbst wenn wir davon mal absehen, ich glaube nicht, dass wir sie fragen sollten.", meinte Leon. ,,Wohin werdet ihr dann gehen?", fragte Winry. ,,Es gibt ein großes Ishbal-Camp in den Bergen im Süden.", sagte Leon. ,,Ich glaube, dass Scar und die anderen dorthin aufgebrochen sind." ,,Ihr wollt Scar hinterher?", fragte Winry ungläubig. ,,Man erzählt sich, dass der Ring der Alchemisten in Ishbal erschaffen worden sein soll...", begann Fayt zu erklären. ,,Aber man hat ihnen nie die Alchemie gelehrt. Also glauben wir, dass sie ihn mit Hilfe einer anderen Methode erschaffen haben." ,,Ich werde ihn zusammenschlagen, und dann werde ich ihn dazu bringen, mir das Geheimnis zu verraten.", grummelte Leon. ,,Großer Bruder...", sagte Fayt vorwurfsvoll. ,,Er ist keine so schlechte Person." ,,Er ist ein Mörder, der Alchemie benutzt.", fauchte Leon. ,,Das kann ich ihm nicht vergeben."
Nachdem Ishbal zerstört worden war, wanderten Scar und mehrere Überlebende der Stadt durch die Wüste, in der ein Sandsturm losgebrochen war, unter ihnen auch der Anführer der Ishbaler. Doch auf einmal erschütterte eine Explosion die Gegend, und ein Flüchtling nach dem anderen verschwand, bis nur noch Scar übrig war. ,,Großer Bruder! Meister!", schrie Scar ängstlich, als sich ihm auch schon ein Mann in Militäruniform näherte, der schwarzes Haar hatte, das in einem Zopf endete. ,,Hallo.", grüßte der Mann, der Hochrotalchemist Kimbley, grinsend Scar. ,,Wer bist du?", fragte Scar panisch. ,,Du bist nicht aus Ishbal." ,,Oh, du meine Güte, wo bleiben denn meine Manieren?Da hab ich doch tatsächlich vergessen, mich vorzustellen.", sagte Kimbley. ,,Ich bin der Nationale Alchemist, der verantwortlich ist für die Zerstörung dieses Teils von Ishbal." Er streckte seine beiden Hände nach Scar aus, auf die jeweils eine Sonne und ein Mond gemalt waren. Eine weitere Explosion folgte...
Nachdem Ishbal zerstört worden war, wanderten Scar und mehrere Überlebende der Stadt durch die Wüste, in der ein Sandsturm losgebrochen war, unter ihnen auch der Anführer der Ishbaler. Doch auf einmal erschütterte eine Explosion die Gegend, und ein Flüchtling nach dem anderen verschwand, bis nur noch Scar übrig war. ,,Großer Bruder! Meister!", schrie Scar ängstlich, als sich ihm auch schon ein Mann in Militäruniform näherte, der schwarzes Haar hatte, das in einem Zopf endete. ,,Hallo.", grüßte der Mann, der Hochrotalchemist Kimbley, grinsend Scar. ,,Wer bist du?", fragte Scar panisch. ,,Du bist nicht aus Ishbal." ,,Oh, du meine Güte, wo bleiben denn meine Manieren?Da hab ich doch tatsächlich vergessen, mich vorzustellen.", sagte Kimbley. ,,Ich bin der Nationale Alchemist, der verantwortlich ist für die Zerstörung dieses Teils von Ishbal." Er streckte seine beiden Hände nach Scar aus, auf die jeweils eine Sonne und ein Mond gemalt waren. Eine weitere Explosion folgte...
Erschrocken wachte Scar aus seinem Albtraum auf und begann wieder Hanteln zu stemmen. Es war Nacht geworden, und die Ishbaler hatten in einem Canyon Halt machen und ein Lager aufschlagen müssen. Rick kam ins Zelt und rief fröhlich: ,,Du hast einen Gast." Scar sah auf und erschrak leicht, als er den Anführer Ishbals eintreten sah. ,,Meister!", rief Scar und warf sich zu Boden, während auch der Älteste der Ishbal-Gruppe eintrat. ,,Ich bin froh, dass Ihr in Sicherheit seid." ,,Ich bin ebenfalls froh, dass du überlebt hast.", sagte der Anführer. ,,Wo seid Ihr gewesen?", fragte Scar. ,,Es gibt eine große Anzahl von unserem Volke in den Bergen im Süden. Dort wollen wir jedenfalls hin.", sagte der Anführer. ,,Wir hatten ebenfalls vor, dorthin zu gehen.", sagte der Älteste. ,,Wir haben verhindert, dass das Militär uns auf unserer Reise aufspürt, und wollen nun uns Kameraden aus Central City zu uns in die Berge führen. ,,Und auf dem Weg hierhin, haben wir Gerüchte über dich gehört." Scar sah auf. ,,Du scheinst in den letzten drei Jahren viele Nationale Alchemisten umgebracht zu haben.", fuhr der Anführer fort und seufzte. ,,Es stimmt, Nationale Alchemisten haben unsere Häuser niedergebrannt. Ich verstehe, dass du sie hasst..."
Mehrere Motorräder näherten sich dem Lager. ,,Ob diese Typen aus Ishbal sind?", fragte sich einer der Männr gackernd, die auf den Motorrädern saßen. ,,Ist es für euch Dreck auch in Ordnung, hier herumzuwandern?", rief ein anderer spöttisch. ,,Euch ist es nur erlaubt, in den für euch vorgesehenen Camps zu leben!", rief ein dritter. Sie rasten auf die Ishbaler los.
,,Aber deine Rache... Ist es nicht einfach nur so, dass du deinen Zorn an Unbeteiligten auslässt?", fragte der Anführer Scar. ,,Rache führt nur zu mehr Rache. Erinnere dich an die Worte unseres Gottes Ishbala: Selbst wenn du Schmerzen hast, kannst du noch schlafen. Aber wenn du Schmerzen zufügst, kannst du nie wieder schlafen." Geschrei drang von draußen her ins Zelt. Scar ging nach draußen und sah, wie die Motorradfahrer mit ihren Motorrädern die Zelte niederfuhren und Jagd auf die Ishbaler machten. Er packte sich mit seiner rechten Hand einen Motorradfahrer, der auf ihn zusteuerte und ließ seinen Kopf zerplatzen. Ein weiterer Motorradfahrer erlitt dasselbe Schicksal. Schreiend ergriffen die anderen die Flucht. ,,Dieser Arm...", sagte der Anführer beim Anblick des Tattoos auf Scars Arm, das nun zu sehen war. ,,Ist das nicht der Arm deines Bruders?" Scar antwortete nicht.
Roy saß in seinem Büro und schrie am Telefon Hughes an: ,,Warum hast du mir nicht gesagt, dass die Elric-Brüder im Krankenhaus lagen!?!"
Roy saß in seinem Büro und schrie am Telefon Hughes an: ,,Warum hast du mir nicht gesagt, dass die Elric-Brüder im Krankenhaus lagen!?!"
,,Was? Das habe ich dir nicht gesagt?", fragte Hughes scheinheilig und machte sich fertig, um von zu Hause zu seinem Büro aufzubrechen. ,,Nun, ist doch eh nicht so wichtig gewesen."
,,Nicht so wichtig!?!", zickte Roy.
,,Viel wichtiger ist jedoch, dass deine permanente Versetzung nach Central City schon sehr bald bevorsteht.", unterbrach Hughes ihn, bevor er zu voller Fahrt aufsteigen konnte. ,,Beeil dich und steig höher in den Ränken auf, damit wir niederen Kreaturen es leichter haben. Oh ja, und schaff dir endlich ´ne Ehefrau an..."
,,Grrrrr!", fauchte Roy und knallte den Hörer auf. ,,Zum letzten Mal: HÖRER NICHT KNALLEN!!!", fuhr Hawkeye ihn zornig an. ,,Lieutenant, buchen Sie mir einen Zug.", befahl er ihr. ,,Nach Central City?", fragte Hawkeye. ,,Irgendwas Schlimmes steht kurz bevor...", sagte Roy beunruhigt.
Hughes und Glacier standen im Zimmer von Elysea, Hughes dicht über seine Tochter gebeugt. ,,Oberst Mustang macht sich eben auch Sorgen um die beiden Jungen.", sagte Glacier zu ihrem Ehemann. ,,Es gibt keinen Grund für ihn, sich um etwas Sorgen zu machen, um das er sich nicht sorgen muss.", entgegnete Hughes. ,,Und es gibt keinen Grund für ihn, von den trivialen Dingen zu wissen. Und es ist auch sehr gut möglich, dass unsere Telefonleitung überwacht wird." Glacier schaute besorgt drein. ,,Es tut mir Leid. Ich muss noch etwas sehr Wichtiges untersuchen.", sagte er. ,,Ja, bitte sei vorsichtig.", sagte Glacier mit vor Sorge erstickter Stimme. ,,Papa hat noch eine Menge Arbeit zu tun.Bye Bye.", flüsterte Hughes seiner Tochter mit kindlicher Stimme zu und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
,,Bringen Sie mir die Papiere über den Aufruhr in Lior City!", bellte Hughes eine dreiviertel Stunde später Scieszka an, die durch das Büro stürmte, um ihm die entsprechenden Papiere zu besorgen. ,,Und die Zeichnung des Mutations-Zirkels in Labor 5 auch noch!", befahl Hughes. ,,Ja, Sir!", kreischte Scieszka, stürmte zurück zum Regal und holte die Zeichnung. ,,Bringen Sie mir den dritten und vierten Band über den Ishbal-Aufstand!", rief Hughes. Scieszka stürmte zurück zum Regal. Schließlich sackte sie erschöpft auf ihrem Stuhl zusammen. ,,Ob man mir die vielen Überstunden auch bezahlt?", wimmerte sie. ,,Dafür kriegen Sie auch ein Foto von Elysea!", rief Hughes fröhlich und warf ihr ein Foto seiner Tochter ins Gesicht. Scieszka brach in Tränen aus.
,,Bringen Sie mir die Papiere über den Aufruhr in Lior City!", bellte Hughes eine dreiviertel Stunde später Scieszka an, die durch das Büro stürmte, um ihm die entsprechenden Papiere zu besorgen. ,,Und die Zeichnung des Mutations-Zirkels in Labor 5 auch noch!", befahl Hughes. ,,Ja, Sir!", kreischte Scieszka, stürmte zurück zum Regal und holte die Zeichnung. ,,Bringen Sie mir den dritten und vierten Band über den Ishbal-Aufstand!", rief Hughes. Scieszka stürmte zurück zum Regal. Schließlich sackte sie erschöpft auf ihrem Stuhl zusammen. ,,Ob man mir die vielen Überstunden auch bezahlt?", wimmerte sie. ,,Dafür kriegen Sie auch ein Foto von Elysea!", rief Hughes fröhlich und warf ihr ein Foto seiner Tochter ins Gesicht. Scieszka brach in Tränen aus.
Lächelnd wanderte Lieutenant Ross durch den Flur des Hauptquartiers. ,,Nicht mehr lange...", murmelte sie vergnügt.
,,Ishbal, Lior City, und Magwars Mine...", murmelte Hughes, während er die von Scieszka gebrachten Dokumente durchforstete. ,,Sie verschwinden, wenn sie dem Ring der Alchemisten zu nahe kommen... Das ist komisch..." Er sah zu der Zeichnung von Envy. ,,Wenn sie die Leute dazu motivieren wollen, den Ring der Alchemisten zu erschaffen, warum verbreiten sie dann das Gerücht, dass diejenigen, die dem Ring zu nahe kommen, verschwinden? Ist es, weil sie jeden Beweis auslöschen werden?" Er dachte nach. ,,Oder das Gegenteil davon vielleicht? Wenn alles andersherum ist... Einen Moment, der Grund für den Ausbruch des Krieges in Ishbal... war ein Militärperson namens Douglas..." Das Telefon klingelte. ,,Das habe ich irgendwo schon einmal gehört..." ,,Entschudigen Sie. Da ist ein Anruf von der Sekretärin des Führers.", sagte Scieszka. Hughes ging ans Telefon.
,,Ja. Doktor Marcoh befindet sich derzeitig in Central City.", sprach die Sekretärin ins Telefon. ,,Er wird im Hotel auf Sie warten."
,,Ich danke Ihnen. Ich werde sofort dorthin aufbrechen.", sagte Hughes und legte auf. Er erschrak. ,,Douglas... Juliet...", stammelte er. Er stand auf und warf dabei seine Stuhl um. ,,Scieszka!", schrie er. ,,Legen Sie sofort die Bücher wieder zurück ins Regal!" ,,Was?!?", rief Scieszka verwirrt, als Hughes auch schon zur Tür stürzte. ,,Wenn Sie damit fertig sind, können Sie nach Hause gehen!", rief er. ,,Und Sie sind gefeuert! Kommen Sie nie wieder hierher!" Scieszka brach am Boden zusammen.
Zwei Stunden später traf sich Hughes mit der Sekretärin vor dem Hotel, in dem sich Marcoh befinden sollte. ,,Danke für die ganzen Umstände.", bedankte sich Hughes bei ihr, während sie durch den Flur schritten. ,,Danke, Frau Sekretärin... Miss Douglas. Sagen Sie, haben Sie vom Ishbal-Krieg gehört?" ,,Ja. Aber ich habe zu dieser Zeit nur Büroarbeit erledigt.", antwortete Douglas. ,,Ich ebenfalls.", sagte Hughes. ,,Ich hab mir in letzter Zeit einiges an Zeugs durchgesehen. Wussten Sie, dass die Rebellion in Ishbal durch einen Soldat verursacht wurde, der sich dort befand? Dieser Soldat hat ein hilfloses Ishbaler Kind erschossen. Und der Name dieses Soldaten war Juliet Douglas." ,,Es gibt viele Menschen mit diesem Namen.", meinte Douglas. ,,Aber hier wird es interessant.", fuhr Hughes unbeirrt fort. ,,Der Soldat mit diesem Namen soll bereits zwei Jahre vor dem Ausbruch des Ishbal-Krieges gestorben sein." ,,Seltsam.", sagte Douglas. ,,Da gibt es noch etwas Seltsames.", sagte Hughes. ,,Douglas soll zwar tot sein... Aber der Name "Juliet Douglas" wurde nie von der Militärliste entfernt. Nicht nur das, ein Soldat mit diesem Namen hat vor zwei Jahren eine Promtion erhalten." Douglas blieb stehen. ,,Sie ist zur Sekretärin des Führers gemacht worden.", antwortete sie. ,,Wer sind Sie?", fragte Hughes. ,,Waren Sie in Ishbal? Oder haben Sie Douglas´ Namen benutzt, um sich ins Militär zu schleichen?" ,,Der Doktor wartet bereits.", sagte Douglas und sah zu der Tür zu ihrer Linken. ,,Marcoh ist also hinter dieser Tür...", murmelte Hughes und wandte sich zu der Tür um. Die Zimmertür hinter ihm wurde schlagartig aufgestoßen und Lust stürmte daraus hervor und richtete ihre langen Fingernägel auf Hughes´ Brust. ,,Schön, Sie kennenzulernen.", sagte Lust lächelnd. ,,Oder sollte ich lieber "Lebewohl" sagen?" ,,Du hast da ein ziemlich cooles Tattoo... Babe.", sagte Hughes mit Blick auf das Tattoo von Ouroboros oberhalb von Lusts Brust. Schlagartig wurden Lusts Fingernägel länger, und im selben Moment wich Hughes zur Seite, so dass sie ihre Nägel in seine Schulter anstatt seines Herzens rammte. Er warf einen Dolch, den er unter seinem Ärmel versteckt hatte, auf sie und traf sie damit an der Stirn. Blutüberströmt sackte Lust zu Boden. ,,Second Lieutenant!", rief Lieutenant Ross, die mit erhobener Pistole zu Hughes gerannt kam. Hughes rannte davon, während Ross auf Douglas zielte und ihm folgte. ,,Ohje...", stöhnte Lust wenige Sekunden später, nachem Hughes und Ross geflüchtet waren, und zog sich den Dolch aus der Stirn, die sofort wieder zuheilte. ,,Er ist ziemlich gut." Sie wandte sich an Douglas. ,,Ich hoffe, ihm wird eine Lehre erteilt, Sloth.", sagte sie zu Douglas, die in Wirklichkeit Sloth hieß.
Zwei Stunden später traf sich Hughes mit der Sekretärin vor dem Hotel, in dem sich Marcoh befinden sollte. ,,Danke für die ganzen Umstände.", bedankte sich Hughes bei ihr, während sie durch den Flur schritten. ,,Danke, Frau Sekretärin... Miss Douglas. Sagen Sie, haben Sie vom Ishbal-Krieg gehört?" ,,Ja. Aber ich habe zu dieser Zeit nur Büroarbeit erledigt.", antwortete Douglas. ,,Ich ebenfalls.", sagte Hughes. ,,Ich hab mir in letzter Zeit einiges an Zeugs durchgesehen. Wussten Sie, dass die Rebellion in Ishbal durch einen Soldat verursacht wurde, der sich dort befand? Dieser Soldat hat ein hilfloses Ishbaler Kind erschossen. Und der Name dieses Soldaten war Juliet Douglas." ,,Es gibt viele Menschen mit diesem Namen.", meinte Douglas. ,,Aber hier wird es interessant.", fuhr Hughes unbeirrt fort. ,,Der Soldat mit diesem Namen soll bereits zwei Jahre vor dem Ausbruch des Ishbal-Krieges gestorben sein." ,,Seltsam.", sagte Douglas. ,,Da gibt es noch etwas Seltsames.", sagte Hughes. ,,Douglas soll zwar tot sein... Aber der Name "Juliet Douglas" wurde nie von der Militärliste entfernt. Nicht nur das, ein Soldat mit diesem Namen hat vor zwei Jahren eine Promtion erhalten." Douglas blieb stehen. ,,Sie ist zur Sekretärin des Führers gemacht worden.", antwortete sie. ,,Wer sind Sie?", fragte Hughes. ,,Waren Sie in Ishbal? Oder haben Sie Douglas´ Namen benutzt, um sich ins Militär zu schleichen?" ,,Der Doktor wartet bereits.", sagte Douglas und sah zu der Tür zu ihrer Linken. ,,Marcoh ist also hinter dieser Tür...", murmelte Hughes und wandte sich zu der Tür um. Die Zimmertür hinter ihm wurde schlagartig aufgestoßen und Lust stürmte daraus hervor und richtete ihre langen Fingernägel auf Hughes´ Brust. ,,Schön, Sie kennenzulernen.", sagte Lust lächelnd. ,,Oder sollte ich lieber "Lebewohl" sagen?" ,,Du hast da ein ziemlich cooles Tattoo... Babe.", sagte Hughes mit Blick auf das Tattoo von Ouroboros oberhalb von Lusts Brust. Schlagartig wurden Lusts Fingernägel länger, und im selben Moment wich Hughes zur Seite, so dass sie ihre Nägel in seine Schulter anstatt seines Herzens rammte. Er warf einen Dolch, den er unter seinem Ärmel versteckt hatte, auf sie und traf sie damit an der Stirn. Blutüberströmt sackte Lust zu Boden. ,,Second Lieutenant!", rief Lieutenant Ross, die mit erhobener Pistole zu Hughes gerannt kam. Hughes rannte davon, während Ross auf Douglas zielte und ihm folgte. ,,Ohje...", stöhnte Lust wenige Sekunden später, nachem Hughes und Ross geflüchtet waren, und zog sich den Dolch aus der Stirn, die sofort wieder zuheilte. ,,Er ist ziemlich gut." Sie wandte sich an Douglas. ,,Ich hoffe, ihm wird eine Lehre erteilt, Sloth.", sagte sie zu Douglas, die in Wirklichkeit Sloth hieß.
Hughes, sich die verletzte Schulter haltend, und Ross stürmten die Straße entlang. ,,Lieutenant Ross, der Feind hat sich dem Führer genähert und das Militär infiltriert!", rief Hughes Ross zu und sah ihm Rennen zu ihr. ,,Ihr Ziel ist es nicht, den Ring der Alchemisten, sondern..." Doch er stoppte. ,,Ist egal, kommen Sie einfach mit." ,,Ja, Sir!", rief Ross.
Sie eilten zu einer Telefonzelle, und Hughes kramte in seiner Tasche nach Kleingeld. ,,Oh Mann, ist das nervig!", fauchte er, warf das Geld in den Münzschlitz und begann zu wählen. Ein Foto, das ihn mit seiner Frau Glacier und seiner Tochter Elysea zeigte, war ihm aus der Hosentasche gerutscht und zu Boden gefallen. Ross hob es auf. ,,Was?!? Er ist weg?!?", brüllte Hughes aufgebracht in den Hörer.
,,Er ist mit Lieutenant Hawkeye nach Central City aufgebrochen.", erklärte Farman, der den Anruf in Roys Büro entgegen genommen hatte. ,,Ist irgendetwas passiert?"
Hughes legte auf. ,,Mit dieser Information hättest du bis zur Spitze emporpreschen können!", fluchte er. ,,Wie dem auch sei, lassen Sie uns an einen sicheren Ort gehen.", meinte Ross. ,,Ja, ist ja nicht so, als hätte ich die Hinweise verloren.", sagte Hughes und ging mit Ross los. ,,Sagen Sie mir aber eines, Lieutenant Ross..." Er zückte einen Dolch, den er ihr an die Kehle hielt. ,,Wo ist denn Ihr Muttermal, das Sie sonst immer unter dem rechten Auge tragen?" ,,Wirklich?", fragte Ross. ,,Ich war unvorsichtig." Sie wandte sich um und berührte ihr rechtes Auge, unter dem sofort ein Mutermal erschien. ,,Ist es so besser?", fragte sie. ,,Einfach erstaunlich.", sagte Hughes anerkennend. Ross griff nach ihrer Pistole doch Hughes schnitt ihr vorher die Kehle auf und fiel tot zu Boden. ,,Tut mir Leid... aber ich habe Frau und Kind, die zu Hause auf mich warten.", sagte er und wandte sich zum Gehen. Doch er hörte Schritte und wirbelte herum, nur um vor Schreck zu erstarren: Da, wo eigentlich Ross stehen sollte, stand plötzlich Hughes´ Ehefrau Glacier, mit einer Hand das Foto haltend, mit der anderen Ross´ Pistole. ,,Meinen Sie nicht auch, dass diese Fähigkeit von mir ziemlich cool ist, Second Lieutenant Hughes?", fragte Glacier ihn grinsend und schoss. Hughes begann zu schwanken, alles um ihn herum begann zu verschwimmen, und im nächsten Moment schien er wie in Zeitlupe zu Boden zu fallen, alles um ihn herum in die Dunkelheit verschwindend. Gackernd schritt der Homunculus Envy mit der Pistole in der Hand in die Nacht davon.
,,Ich werde Führer werden.", hatte Roy in seiner kleinen Wohnung damals zu Hughes gesagt. ,,Wie ändern, wie dieses Land geführt wird. Das ist das einzige, was ich tun kann." ,,Um das zu tun, brauchst du jemanden, der dich versteht und unterstützt.", hatte Hughes gesagt und einen Stück vom Apfelkuchen abgebissen. ,,Ich werde unter dir arbeiten, und dich hochpushen."
Roy seufzte, zwang sich aus seinen Gedanken hoch und schaute aus dem Zugfenster.
Der nächste Tag brach mit einem tristen Grau und nebelverhangen an, und auf dem Friedhof von Central City hatte sich das Militär zusammen mit der Familie Hughes und Freunden und Verwandten versammelt, um von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen, der von mehreren Männern in einem marmornen Sarg zu seinem Grab getragen wurde. Glacier Hughes stand mit ihrer kleinen Tochter Elysea Hughes vor dem Grab ihres Mannes, neben ihnen Scieszka, dahinter Führer King Bradley mit seiner Sekretärin, gefolgt von den anderen Soldaten Central Citys, unterdenen sich auch Roy, Hawkeye, Armstrong, Ross und Brosch befanden, und Hughes´ Freunden und Verwandten, allesamt in Schwarz gekleidet. Der Sarg wurde ins Grab gelassen, und die Männer begannen es mit Erde zuzudecken. ,,Mama, warum... Warum begragen sie Papa?", fragte Elysea, Tränen ihr Gesicht hinabkullernd. Ihre Mutter antwortete ihr nicht. ,,Warum begraben diese Leute Papa?", fragte Elysea schluchzend weiter. ,,Warum?" ,,Elysea...", begann ihre Mutter voller Trauer. ,,Ich mag das nicht!", weinte Elysea. ,,Wenn sie das tun, kann Papa nicht mehr arbeiten!" Glacier brach ebenfalls in Tränen aus. ,,Mama, halt sie auf!" ,,Elysea...", schluchzte Glacier und nahm ihre Tochter in ihre Arme. ,,Papa hat gesagt, er hat noch ganz viel Arbeit.", weinte Elysea, verzweifelt. ,,Mach, dass sie aufhören!" Armstrong kniete weinend zu Boden nieder, das Gesicht in seinen Händen. ,,Du darfst ihn nicht begraben, Mama! Papa! PAPA!!!"
Und als alle verschwunden waren vom Grab, waren Roy und Hawkeye vollkommen allein vor Hughes´ Grab. ,,Maes Hughes, während des Dienstes ermordet, und zwei Ränke befördert.", las Roy vom Grabstein ab. ,,Brigadier General Hughes, wie? Der Mann, der sagte, er würde unter mir arbeiten, um mir zu helfen... hat mich überholt. Wie absurd... Dummkopf..." ,,Oberst...", begann Hawkeye kleinlaut. ,,Ich habe einst eine Theorie für Menschliche Mutation entwickelt.", sagte Roy. ,,Ich habe gerade versucht, mich daran zu erinnern. Alchemisten sind solch kranke Wesen." Einen Moment Stille. ,,Warum hat er mir nicht erzählt, ob die Elric-Brüder damit zu tun haben? Es gab keinen Grund für ihn, das allein zu tun." ,,Vielleicht hat er es zu Ihrem eigenen Wohl getan.", vermutete Hawkeye. ,,Wie das?", fragte Roy. ,,Wenn diese beiden Brüder im Spiel sind, kann man manchmal keine vernünftige Entscheidung treffen, Oberst.", erklärte Hawkeye. ,,Brigadier General Hughes hat die Informationen über die Elric-Brüder für sich behalten... damit sie ohne Sorgen zur Spitze aufsteigen können, Oberst." Roy setzte sich seinen Mlitärhut auf. ,,Es fängt an zu regnen.", sagte er, auf einmal mit zittriger Stimme. Hawkeye sah zum Himmel, von dem kein Regentropfen niederprasselte, und schließlich zu Roy. ,,Ja, tut es.", sagte se mit Blick auf die einzelne Träne, die Roys Gesicht hinabrann.
Der nächste Tag brach mit einem tristen Grau und nebelverhangen an, und auf dem Friedhof von Central City hatte sich das Militär zusammen mit der Familie Hughes und Freunden und Verwandten versammelt, um von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen, der von mehreren Männern in einem marmornen Sarg zu seinem Grab getragen wurde. Glacier Hughes stand mit ihrer kleinen Tochter Elysea Hughes vor dem Grab ihres Mannes, neben ihnen Scieszka, dahinter Führer King Bradley mit seiner Sekretärin, gefolgt von den anderen Soldaten Central Citys, unterdenen sich auch Roy, Hawkeye, Armstrong, Ross und Brosch befanden, und Hughes´ Freunden und Verwandten, allesamt in Schwarz gekleidet. Der Sarg wurde ins Grab gelassen, und die Männer begannen es mit Erde zuzudecken. ,,Mama, warum... Warum begragen sie Papa?", fragte Elysea, Tränen ihr Gesicht hinabkullernd. Ihre Mutter antwortete ihr nicht. ,,Warum begraben diese Leute Papa?", fragte Elysea schluchzend weiter. ,,Warum?" ,,Elysea...", begann ihre Mutter voller Trauer. ,,Ich mag das nicht!", weinte Elysea. ,,Wenn sie das tun, kann Papa nicht mehr arbeiten!" Glacier brach ebenfalls in Tränen aus. ,,Mama, halt sie auf!" ,,Elysea...", schluchzte Glacier und nahm ihre Tochter in ihre Arme. ,,Papa hat gesagt, er hat noch ganz viel Arbeit.", weinte Elysea, verzweifelt. ,,Mach, dass sie aufhören!" Armstrong kniete weinend zu Boden nieder, das Gesicht in seinen Händen. ,,Du darfst ihn nicht begraben, Mama! Papa! PAPA!!!"
Und als alle verschwunden waren vom Grab, waren Roy und Hawkeye vollkommen allein vor Hughes´ Grab. ,,Maes Hughes, während des Dienstes ermordet, und zwei Ränke befördert.", las Roy vom Grabstein ab. ,,Brigadier General Hughes, wie? Der Mann, der sagte, er würde unter mir arbeiten, um mir zu helfen... hat mich überholt. Wie absurd... Dummkopf..." ,,Oberst...", begann Hawkeye kleinlaut. ,,Ich habe einst eine Theorie für Menschliche Mutation entwickelt.", sagte Roy. ,,Ich habe gerade versucht, mich daran zu erinnern. Alchemisten sind solch kranke Wesen." Einen Moment Stille. ,,Warum hat er mir nicht erzählt, ob die Elric-Brüder damit zu tun haben? Es gab keinen Grund für ihn, das allein zu tun." ,,Vielleicht hat er es zu Ihrem eigenen Wohl getan.", vermutete Hawkeye. ,,Wie das?", fragte Roy. ,,Wenn diese beiden Brüder im Spiel sind, kann man manchmal keine vernünftige Entscheidung treffen, Oberst.", erklärte Hawkeye. ,,Brigadier General Hughes hat die Informationen über die Elric-Brüder für sich behalten... damit sie ohne Sorgen zur Spitze aufsteigen können, Oberst." Roy setzte sich seinen Mlitärhut auf. ,,Es fängt an zu regnen.", sagte er, auf einmal mit zittriger Stimme. Hawkeye sah zum Himmel, von dem kein Regentropfen niederprasselte, und schließlich zu Roy. ,,Ja, tut es.", sagte se mit Blick auf die einzelne Träne, die Roys Gesicht hinabrann.
Leon, Fayt und Winry fuhren weiter mit dem Zug in Richtung Süden, und die Umgebung wurde immer bergiger und wüstenhafter. ,,Ob man das wohl "Die Liebe einer Mutter" nennt?", fragte sich Leon, während er ein Stück vom Apfelkuchen aß, den Glacier ihnen mitgegeben hatte. ,,Hughes, seine Frau, und Elysea sind wirklich nette Leute.", sagte Winry, ebenfalls essend. ,,Ja.", stimmte Fayt zu. ,,Der Second Lieutenant ist total besessen von seiner Tochter, und liebt es, seine Nase in die Angelegenheiten anderer Leute zu stecken.", zog Leon über Hughes her. ,,Er ist nervig." ,,Er kam immer vorbei, um uns zu belustigen.", erinnerte sich Fayt amüsiert. ,,Er hat gesagt, er hätte eine Menge Arbeit zu erledigen, aber er hat uns andauernd besucht.", sagte Leon. ,,Ja.", stimmte Fayt zu. ,,Warum kümmert er sich aber nur so sehr um uns?" ,,Als wenn ich das wüsste.", entgegnete Leon schulterzuckend und sah aus dem Fenster. Ein stillgelegter Bahnhof kam in Sichtweite. ,,Ihr solltet euch besser bei ihm bedanken, wenn ihr das nächste Mal in Central City seid.", meinte Winry. Doch Leon hörte ihr schon nicht mehr zu, denn als sich der Zug dem Bahnhof näherte, sah Leon auf einmal Hughes dort stehen, der ihm fröhlich lächelnd zuwinkte, so als würde er sich von ihm verabschieden... Sekunden später hatte der Zug den Bahnhof passiert. Leon beugte sich leicht aus dem Fenster und sah zurück zum Bahnhof, doch dort war niemand zu sehen. ,,Leon?", fragte Winry ihn. Leon setzte sich wieder hin. ,,Hast du etwas gesehen, großer Bruder?", fragte Fayt. ,,Nö.", antwortete Leon und aß sein Stück Apfelkuchen auf.
Vorschau Kapitel 26: Auto-Mail-Land: Ein Land, besessen von Auto-Mail. Was für Leute leben dort wohl?
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We are screaming all the time!
You hold your chest tightly to try and hide something.
If some rules are annoying you, destroy them.
If you´re thinking of resting your injured legs
Stand up and move a step forwards from here on instead.
Even if we push through the distorted winds
And get ahead of the cold sky
We are still lost.
We are screaming all the time!
Just believing isn´t the answer.
We have to expose our weaknesses and wounds
And continue to struggle, or nothing will begin.
Break through and move across the door.
Move across the door...
